Evangelische Akademikerschaft: Glauben, denken, handeln

Gruppe vor Bücherregal

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Verantwortung - Glauben - und deswegen das Denken einstellen? Das ist ihre Sache nicht. Die Evangelische Akademikerschaft (ea) hat sich einen bewusst und verantwortlich gelebten Glauben auf die Fahnen geschrieben. Seine Themen lässt sich der Verband daher von den gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit auf die Agenda setzen.

Haben Glück und Segen miteinander zu tun? Was sind die Grundlagen einer nachhaltigen Entwicklungspolitik? Die Evangelische Akademikerschaft (ea) richtet den Blick sowohl auf die ganz persönlichen Fragen, wie sie auch das Große Ganze gesellschaftlicher Zusammenhänge thematisiert.

Hinter dem Motto: "Glauben, denken Handeln" steckt ihre Überzeugung , dass Glauben und Denken keine Gegensätze sind. Deshalb setzt sie sich ein für die Stärkung der christlichen Bildungsarbeit und den Dialog zwischen Glaube und Wissenschaft sowie zwischen Glaube und Kultur. Auf Tagungen und Seminaren, bei Hochschuldialogen und durch Reisen bringt sie christliche Überzeugungen mit anderen wissenschaftlichen, kulturellen und religiösen Positionen ins Gespräch.

Nicht nur graue Theorie

Und es bleibt nicht bei der Theorie. Die Evangelische Akademikerschaft unterstützt soziale Projekte und arbeitet in verschiedenen Netzwerken für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung mit. Der Glaube muss sich im Handeln bewähren, so die Überzeugung der Mitglieder. Deshalb fördert der Verband auf der Ebene seiner Landesverbände Hilfs- und Partnerschaftsprojekte, vor allem in Osteuropa. Im Arbeitskreis "Gerechtigkeit" entwickelt er Perspektiven für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Entwicklung. Außerdem ist er Mitglied beim globalisierungskritischen Netzwerk attac, im Deutschen Frauenrat und im Aktionsbündnis gegen AIDS.

Aktiv verfolgt die Evangelische Akademikerschaft aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Entwicklungen und nimmt Einfluss auf anstehende Entscheidungen. Unterschiedliche Arbeitskreise formulieren Stellungnahmen zu aktuellen Themen und bringen diese in die öffentliche Diskussion ein. Gezielt wird das Gespräch mit Entscheidungsträgern in Politik, Kirche und Gesellschaft gesucht. Immer geht es darum, christliche Werte im öffentlichen Diskurs zu profilieren.

Bundesweit aufgestellt und aktiv

Die Geschichte der evangelischen Akademikerschaft reicht zurück ins 19. Jahrhundert. Heute ist der Verband mit Hauptsitz in Leonberg bundesweit aktiv. Jährlich veranstaltet die Evangelische Akademikerschaft mehr als 30 Tagungen zu aktuellen Themen aus Religion, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Zusätzlich organisieren Bundesverband und Landesverbände jährlich mehrere Reisen mit anspruchsvollem Programm. Viermal im Jahr erscheint die Verbands-Zeitschrift "evangelische aspekte" mit aktuellen Schwerpunktthemen. Die Arbeit der Evangelischen Akademikerschaft wird vor allem aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

Der Bundesverband fördert die Arbeit an den Hochschulen, unter anderem mit Angeboten für Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen. Er verfolgt die Schwerpunktthemen der gemeinsamen Arbeit. Die Arbeit in den Regionen tragen die zwölf Landesverbände. Sie stellen jeweils ein Jahresprogramm mit regionalen Tagungen und Veranstaltungen zusammen, entscheiden über die Förderung von Projekten und arbeiten an Themen eigener Wahl. Viele Mitglieder treffen sich darüber hinaus informell in Hauskreisen, zu Exkursionen und bei Stammtischen.

Offene Einladung

Arbeitskreise und Projektgruppen auf Bundes- und Landesebene sind offen für neue interessierte Diskutanteninnen, Diskutanten und Engagierte. Besonders junge Akademiker und Menschen in verantwortlichen Positionen, die ihr Christsein in Familie, Beruf und Gesellschaft bewusst leben wollen, will die Evangelische Akademikerschaft ansprechen.

Weitere Informationen über die Evangelische Akademikerschaft in Deutschland e.V.
finden Sie unter:
www.glauben-denken-handeln.de

evangelisch.de

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