Entwicklungshilfe: Jenseits des Tellerrandes

Globus

Foto: Anika Kempf

Statistik - Evangelische Entwicklungshilfe sorgt sich um den Nächsten auf der anderen Seite des Globus und versteht sich als Beitrag zur Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

In der Entwicklungshilfe engagiert sich die evangelische Kirche mit der Arbeit des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. Zur Diakonie gehören die Aktion „Brot für die Welt“, die Diakonie Katastrophenhilfe und die Organisation „Hoffnung für Osteuropa“. Im gesamten Bereich wurden 2008 mehr als 1600 Projekte gefördert mit einem Finanzvolumen von rund 190 Millionen Euro. 

Während "Brot für die Welt" seine Arbeit weitgehend aus Spenden finanziert (2007 insgesamt 65,4 Millionen Euro, darunter 52,8 Millionen Euro Spenden), basiert der Haushalt des EED zu rund einem Drittel aus Kirchensteuermitteln (43,5 Millionen Euro), zu mehr als 60 Prozent auf Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (98,9 Millionen Euro), sowie ferner aus Spenden und eigenen Einnahmen.

Die Daten sind der Statistik-Broschüre "Evangelische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben" 2010 (PDF) entnommen. Zuletzt zählte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 2008 ihre "Schäfchen".
 

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