Humor - Taufen stehen in Altenheimen nicht gerade auf der Tagesordnung. Die Taufe eines Tieres erst recht nicht. So stellte sich den Verantwortlichen des Bielefelder Dorothee-Sölle-Hauses zur Premiere die Frage: Wie tauft man eigentlich einen Goldfisch?
Die Lösung konnten jetzt die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims sowie zahlreiche Gäste hautnah erleben. Denn durch die Neugestaltung des Gartens verfügt das Haus, das zum Evangelischen Johanneswerk gehört, nun über ein neues Goldfischbecken.
Grund genug, zumindest einen der insgesamt neun scheuen Bewohner des neuen Gewässers im Rahmen der Einweihungsfeier symbolisch und mit einem Augenzwinkern zu taufen. Doch vor dem Taufwasser stand zunächst der Schweiß, war es doch alles andere als einfach, die kleinen roten Fische zu fangen. Mit sichtlichem Spaß „jagten“ Mitarbeiter und Gäste mit einem Käscher hinter den tierischen Mitbewohnern her, bis schließlich einer ins Netz ging.
„Ich taufe dich auf den Namen Arminius“, erklärte Harry Garstecki, dessen Schwester im Dorothee-Sölle-Haus betreut wird, feierlich und träufelte etwas Wasser über den Fisch. Um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern herzustellen gab Eva-Maria Klocke-Abel, Leiterin der Einrichtung, einem zweiten Goldfisch den Namen Anne. Die beiden Fische haben die Prozedur gut überstanden und schwammen danach wieder munter durchs Becken.





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