Helfenden Hände - Die medialen und publizistischen Aktivitäten der Evangelischen Kirche in Deutschland sind vielfältig. Dazu benötigt es ein kompetentes und professionelles Team und viele helfende Hände. Sendungen müssen konzeptioniert, organisiert und produziert werden. Der Medienmarkt ist ständig in Bewegung und benötigt neue Ideen. Das Team rund um den Medienbeauftragten der EKD, Oberkirchenrat Markus, Bräuer, ist für diese Aufgaben gut aufgestellt.
Die vielfältigen medialen und publizistischen Aktivitäten der Evangelischen Kirche in Deutschland stimmen der Medienbeauftragte der EKD, Oberkirchenrat Markus Bräuer, der Medien- und Publizistikreferent des Kirchenamtes der EKD, Oberkirchenrat Udo Hahn, und der Direktor des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik, Jörg Bollmann, in den Grundlinien miteinander ab.
Für die Intendanten der öffentlich-rechtlichen und die Geschäftsführer der Privatsender ist Markus Bräuer der direkte Ansprechpartner. Er vertritt die evangelische Medienarbeit in der Öffentlichkeit. So leitet er die Arbeit der Senderbeauftragten und befördert konzeptionelle Entwicklungen. Markus Bräuer ist vom Rat der EKD berufen und berichtet an ihn. Zugleich ist er durch die Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) beauftragt.
Die Senderbeauftragten im Team des Medienbeauftragten organisieren die Programmarbeit in den Sendern. Sie sind im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main angestellt.
Die Gottesdienste und das "Wort zum Sonntag" in der ARD koordiniert Pfarrer Dr. Thomas Dörken-Kucharz. Er begleitet die Wahl der evangelischen "Wort zum Sonntag"-Sprecher, leitet deren Fortbildung und stimmt die Gottesdienste mit der katholischen Rundfunkarbeit ab. Zu diesem Aufgabenbereich gehören auch die bundesweiten Konferenzen der kirchlichen Senderbeauftragten, die Radio- und TV-Kommission der evangelischen Rundfunkarbeit, die Berliner Mediengespräche, der Frankfurter Tag des Online-Journalismus und die Jugendmedienschutztagung. Als Chef vom Dienst koordiniert er die Rundfunkarbeit für den Medienbeauftragten.
Für die evangelischen Gottesdienste im ZDF − 25 im Jahr − sind Pfarrerin Charlotte Magin und Pfarrer Stephan Fritz zuständig. Jede Gottesdienstübertragung ist mit fünf bis acht Besuchen in den Gemeinden verbunden. Über Wochen werden die Drehbücher in der Gemeinde erarbeitet und mit dem Sender abgestimmt. Zur Fortbildung und Vorbereitung derjenigen, die am Fernsehgottesdienst mitwirken, werden zweimal jährlich Kameratrainings angeboten.
Die Zuschauerberatung, die die insgesamt fünfzig Telefonseelsorger nach den Gottesdiensten leisten, und ein eigener Webauftritt für die Gottesdienste komplettieren das Serviceangebot dieses Arbeitsbereiches.
Die Geschäfte des Robert Geisendörfer Preises führt Claudia Cippitelli. Ausschreibung und Jurysitzungen, Sichtung der eingesandten Beiträge und Preisverleihung wollen sorgfältig vorbereitet sein. Claudia Cippitelli gibt zusammen mit anderen das "Jahrbuch Fernsehen" heraus, das vom Adolf-Grimme-Institut, der Deutschen Kinemathek, der Fachzeitschrift "Funkkorrespondenz" und dem Institut für Medienund Kommunikationspolitik publiziert wird. Die Tutzinger Medientage, die aktuelle medienpolitische Themen, Programmfragen und Programmentwicklung des Fernsehens aufgreifen, sind traditionell auch Teil dieses Arbeitsbereiches.
Morgenandachten, Worte zum Sonn- und Feiertag, geistliche Featuresendungen sowie Gottesdienstübertragungen im Deutschlandradio und bei der Deutschen Welle werden in der Berliner Auguststraße betreut. Pfarrerin Petra Schulze ist für wöchentlich siebzig Minuten Programm zuständig, rechnet man alles zusammen. Sie organisiert die Autorenteams, redigiert die Manuskripte, produziert einen Teil der Sendungen und leitet die Fortbildungen ihrer Autoren. Außerdem gehören die Frankfurter Hörfunkgespräche, die in Kooperation mit dem Adolf-Grimme-Institut verantwortet werden, zu diesem Arbeitsfeld.
Zum Arbeitsgebiet des Medien-Teams gehört auch die Beauftragung für das Privatfernsehen und für Phoenix. Alles, was die EKD auf Sat.1, RTL, ProSieben, N24 und Phoenix verantwortet, ob Clip oder Spot, Talk oder Doku, als auch neue Formate und Inhalte für die Handy-TV-Plattformen, werden in der evangelischen Medienarbeit betreut beziehungsweise entwickelt, unterstützt durch eine evangelische Produktionsgesellschaft. Weil RTL die Gala des Deutschen Kinderpreises überträgt, laufen hier auch die Fäden für den Deutschen Kinderpreis zusammen.



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