Statistik - Werden die Kirchenbänke im Sonntagsgottesdienst wirklich immer leerer? Was gibt die Kirche aus über's Jahr? Mit statistischen Erhebungen prüft und vergewissert sich die Kirche in ihrer Arbeit. Und auch wenn viele wesentliche Bereiche kirchlichen Lebens nicht in Zahlen darstellbar sind, so zeigen die Daten dennoch Trends und Themen auf.
Mit einer Volkszählung begann nach dem Evangelium des Lukas im 2. Kapitel die christliche Geschichte, "... als Quirinius Landpfleger von Syrien war." Seitdem geht nicht mehr "jedermann, dass er sich schätzen ließe." Heutzutage zählt die evangelische Kirche die Daten über Kirchenmitgliedschaft, Taufen, Trauungen, Kirchensteuer und viele andere Dinge mehr.
Markante Zahlen aus diesen Erhebungen sind auf dieser Seite zusammengestellt. Sie stammen aus unterschiedlichen, teilweise schon etwas zurückliegenden Jahren. Das hängt damit zusammen, dass die Sammlung der Daten sehr aufwändig ist und nicht alle Erhebungen jährlich durchgeführt werden.
Die Zahlen geben Auskunft über Wahrnehmung und Wertschätzung gemeindlicher Angebote, Geleistetes und Gelungenes in der kirchlichen Arbeit. Und sie vermitteln einen abstrakten Eindruck von der großen Vielfalt und Breite des Engagements in evangelischen Gemeinden, Einrichtungen und Institutionen. Dass im Traugespräch mit einem Hochzeitspaar, am Bett eines Sterbenden oder auf dem Kinderbibelfest letztlich nur der eine Moment zählt, ist in Zahlenkolonnen nicht zu fassen - und gilt deshalb unbenommen.
Die Daten sind der Statistik-Broschüre "Evangelische Kirche in Deutschland - Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben" 2010 (PDF) entnommen. Die 40-seitige Broschüre informiert in Texten, Tabellen, Schaubildern und Karten über die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Weitere statistische Daten finden sich unter www.ekd.de/statistik.




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