Aufstehen für Gerechtigkeit - Teil 2

von zilli

Die ersten beiden Kurstage haben wir uns vorallem mit den Jugendlichen beschäftigt, was ist gerecht und ungerecht für mich in meinem Alltag, habe ich schon Ungerechtikeit erlebt, habe ich mich in Schule, Famlie, Freundeskreis für Gerechtigkeit eingesetzt, auch mit Nachteilen für mich?

Es war interesssant in den Alltag der Jugendlichen (13 - 15 J.) einzutauchen. Auch die Wertetabelle - Tugenden haben bei ihnen eine ganz andere Gewichtung als bei Älteren. Liebe ist nicht so wichtig, sie sehen es aus dem Blickwinkel mit einer Freundin, die Jungs, für Mädchen ist sie sehr wichtig. Die Familie steht fast bei allen an 1. Stelle und Mut merkwürdigerweise an letzter. Darüber haben wir gesprochen.

Was versteht ihr unter Mut ? Angeberei, sich hervortun, Mutprobe für eine Freudnergruppe. Aber als wir fragten, habt ihr mal jemanden beigestandten ? Da kamen 2 Geschichten aus der Schule. Die eine Geschichte war ein Beistehen für einen Klassenkameraden in einem geschütztem Rahmen, die Mitschüler fanden es gut. Die andere Geschichte fand auf dem Schulhof statt, ein nicht bekannter nicht-deutsch-aussehender Schüler wurde gehänselt und der Erzähler ist eingeschritten, hat gesagt laßt ihn in Ruhe, da hat er nur Dank bei dem Jungen gefunden und nicht bei den MItschülern. Da haben wir gefragt, was ist da der Unterschied, braucht es dazu keinen Mut ? Da wurde ihnen so langsam klar, dass Mut in einer ganz anderen Form gemeint ist.

Mut - Aufstehen für Gerechtigkeit !

Am 2. Kurstag haben wir versucht zu klären, was es alles für Gerechtigkeiten gibt und welche Gerechtigkeit für alle in einem Land herrschen sollte, im Idealfall.

Den vorläufig erarbeiteten Gottesdienstplan lege ich in den Anhang, er wird jetzt mit den Konfirmanden zusammen an den nächsten 2 Kurstagen ausgearbeitet und geprobt für Sonntag, den 11. März 2012.

Es macht Spaß mit den Jugendlichen auf die Spur zu kommen. Gerechtigkeit im Kleinen zu erkennen und den Bogen über dei Gemeinschaft, die eigenen Stadt, das eigenen Land und letztendlich für die Welt-Gemeinschaft zu schließen. Sie lassen sich drauf ein, dass haben erreicht und das war ja auch das Ziel, sich darüber mal intensiv Gedanken zu machen, um es dann im eigenen Leben umsetzen zu können . Denkanstöße !

Zilli

 

AnhangGröße
gottesdienstablauf_11.03.2012.pdf59.54 KB
ablauf_-_rufe_nach_gerechtigkeit_-_godie-teil.pdf47.96 KB
wertetabellle_-_tugenden_-_auswertung.pdf22.99 KB
wertetabellle_-_lebensqualitaet_-_auswertung.odt11.8 KB
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Kommentare

Verfasst von Susanne am 19. Februar 2012 - 17:07.

"Steh auf, bewege dich............"

Das wird bestimmt ein sehr schöner Gottesdienst am 11. März. Deine...

Das wird bestimmt ein sehr schöner Gottesdienst am 11. März. Deine Konfirmanden haben sich wirklich viel Mühe mit der Programmgestaltung gegeben. Aber es wird sicher auch aufregend sein für dich und die Konfis. Ich bin mir ganz sicher, es wird alles so klappen, wie ihr es geplant habt. Ganz besonders toll wäre es, wenn während es letzten Liedes "Steh auf, bewege die..........." die ganze Gemeinde sich langsam singend von ihren Plätzen erheben würde und stehend weitersingen würde. Ein Schlußlied mit viel Bewegung durch alle Gottesdienstteilnehmenden. Ein Bild, wie in dem YouTube-Video, das du in deinen Blog eingefügt hast.

Wenn das wirklich so sein soll, dann wird sich das aber von selber ergeben, denke ich. Was meinst du?