Konflikte vorbeugen und lösen

Konflikte gibt es überall. Sie sind das Salz in der Suppe, sofern sie respektvoll und vorwiegend auf der Sachebene ausgetragen werden. Wo Konflikte ausufern, bietet sich in der realen Welt die Mediation an. Im herkömmlichen Sinne ist sie in einer virtuellen Online-Community jedoch kaum möglich. Die Schaffung eines vertraulichen Rahmens kann auf evangelisch.de nicht angemessen durchgeführt werden. Manchmal fehlt nur die Bereitschaft der Konfliktparteien (Dramadreieck), auf die jeweils andere Seite zuzugehen.

Diese Tipps sollen helfen auf einander zuzugehen.

  • Nimm Deine Kommunikationspartner ernst und vermittle das Gefühl, dass Du sie verstehen willst.
  • Vermeide so genannte Du-Botschaften. - Das heißt nicht, dass das Wort "Du" vermieden werden soll, sondern dass Vorwürfe vermieden werden. Tu-quoque-Argumente sind gelegentlich miteinander verklemmt. Wenn man sie vermeidet, ist eine Lösung erst möglich. Sende stattdessen Ich-Botschaften.
  • Aktives Zuhören ist bei evangelisch.de - trotz der Funktion "Ich höre zu" - in der üblichen Weise nicht möglich, man sieht sich nicht, man hört sich nicht, man bemerkt oft nicht, welche Seite des Vier-Seiten-Modells gesendet wurde. Es gibt im Internet oft eine Kanalreduktion, bei evangelisch.de gibt es zur Zeit weder Kamera noch Stimmübertragung. Bleibt als Tipp: Lies aufmerksam und sehr genau und warte ein wenig ab, bevor Du antwortest.
  • Paraphrasiere die Ziele Deines Gesprächspartners und Deine eigenen. Lasse dabei Übertreibungen (dauernd, immer usw.) und Gegenstellungen (doch, aber usw.) weg.
  • Beachte auch die Tipps der gewaltfreien Kommunikation (GfK).

Wenn in einem eskalierten Konflikt ein Vermittlungsprozess nötig wird, kann es zusätzlich zur besonderen Beachtung der Community-Richtlinien hilfreich sein, die eigenen Redemöglichkeiten einzuschränken oder in eine bestimmte Richtung zu entfalten: Daher können manche Tipps auch als kontrollierbare Regeln formuliert werden:

  1. Vermeide Du-Botschaften: Vorwürfe und Tu-quoque-Argumente.
  2. Nenne Deine Ziele und Gefühle als Ich-Botschaften und lasse dabei Übertreibungen (dauernd, immer usw.) und Gegenstellungen (doch, aber usw.) weg.

Viel Freude, Mut, Entschlossenheit und Unterscheidungsvermögen!

 

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