Aus seinen Gedanken Gebete machen ...
Eine Art von Frömmigkeit kann auch sein, aus seinen Gedanken Gebete zu formulieren: Es ist schon interessant, wie manches dadurch automatisch anders gewichtet wird.
Z.B. habe ich meinen Autorenbeitrag (ein wöchentlicher Morgengruß) vom 16. August 2010 »Der Wecker klingelt …« ein paar Tage später als Gebet formuliert. Wer den Ausgangstext lesen will, kann ihn oben anklicken. Hier nur als Beispiel mein Gebet:
»Wenn der Wecker morgens klingelt … «
Herr,
wenn der Wecker morgens klingelt:
Lass mich zuerst an Dich denken,
und damit zu mir selbst finden.
Gib mir die Kraft,
dem täglichen Wahnsinn,
der Hast und dem gedankenlosen Einschlag
aller täglichen Verpflichtungen mehr und mehr
Einhalt zu gebieten,
um mich selbst in Dir zu finden
und aus der göttlichen Ruhe heraus
dem anstehenden Tag zu begegnen.
Lass die Morgenhektik an mir vorbeirauschen,
entspannt auf Dich vertrauen,
dankbar für jeden neuen Tag,
den Du mir schenkst.
Lass mich ganz im »Moment der Ruhe« verweilen,
dankbar mein Frühstück genießen
und auf das achten,
was ich gerade tue, schmecke oder denke.
Stärke mein Vertrauen in Dich
und Deine Schöpfung,
also auch in mich:
Realität ist Ansichtssache,
und davon gibt es viele.
Lass mich Deine Sichtweise übernehmen,
allein schon Deine Ruhe
und Besonnenheit.
So begrüße ich jeden Tag mit Freude,
Zuversicht und Vertrauen
in Deine Schöpfung,
weil ich weiß,
dass alles aus Dir ist
und seine Lösung finden wird.
Weitere selbst formulierte »GEBETE«:
► | ▪ Als Gebet: »Ein Kind kann …«
► | ▪ Als Gebet: »Wenn der Wecker morgens klingelt … «
► | Fürbitten eines Hochzeitspaares
► | Atemgebet
► | Sterbeangst
► | Gottes andersartige Schöpfung
► | Fassungslos, traurig, deprimiert: Ein Gebet
► | Die Macht des Gebetes
Herzlich,
Stephan
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© 2010 Stephan Wolters , Autor von: »Gras in den Dünen«
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