Gute Laune im Viertel?
Gute Laune im Viertel?
Ob das an der Mentalität scheitern würde, ist die Frage, denn hier sind viele Menschen eigentlich nicht mehr von hier, da gibt es alles: Menschen, deren Eltern schlesische, ostpreusische oder mazedonische Wurzeln haben, aber auch sowohl Menschen aus Ostdeutschland, die seit der Wende hier wohnen wie auch Siebenbürgen oder Griechen, Kurden, Türken, Aramäer, Polen, Bosnier, Kroaten usw. Macht ja nix, die Württemberger kennen ja auch keinen Fasching, oder?
Denn ich hatte soeben eine klasse Idee, nämlich einen Faschingsumzug im Wohnviertel zu organisieren, das "wie" ist zweitrangig, aber das "ob" , also ob das überhaupt ankommen würde, die Menschen sind vielleicht nicht lustig genug, wie könnte man da gute Laune verbreiten ohne den Carnevalsverein anheuern zu müssen. Klar, den gibts hier auch, aber das wirkt so perfekt organisiert, das ist schon gezüchtete Lustigkeit oder so.
Wie ich darauf komme? Naja, mich hat es angesteckt, habe nicht viel von Kölle und der Fasnet gesehen, aber es war klasse, und immer wenn ich Mainz bl. Mainz sehe, finde ich es auch schön und auch, als in der Innenstadt mal die "Organisierten" zusammen mit Guggenmusiker am Laden, in dem ich grad stand, vorüberzogen, wäre ich fast über dem Kassentresen getanzt so angesteckt hat mich das, es war einfach klasse!
So un nu?
Naja ich dachte, vielleicht hätte ja die Kirchengemeinde was dafür übrig, ähm ich mein vielleicht würden die vielleicht mitmachen, sowas wie ne Art Straßenfest auf den Beinen, in Bewegung, also ein lustigen Umzug zu organisieren, so schlecht sind die da bei der Kirche nicht, was Offenheit betrifft oder Volkskirche sein wollen oder sich für "gesellschaftliche" Strömungen zu interessieren.
Ich dät des auch gern mal zum Umzug gehen und mit den Nachbarn locker ins Gespräch kommen. Das Dumme ist nur, ich habe überhaupt kein Organisationstalent!
Kommentare
RE: Straßenkarneval
@ gislis:
Das wäre eine gute Idee gewesen. Nächstes Jahr solltes Du es machen. Am 11. NOvember trifft man sich mit den Nachbarn, macht den Vorschlag, überlegt eine einfach umzusetzende Idee - am besten nichts Teures, vielleicht eine Wollperücke (weil es oft kalt an Karneval ist), eine warme und doch für alle der Gruppe gleiche Kostümierung (Motto nächstes Jahr: "Köln hat was zu beaten"). Da müsste doch was einfallen, und wenn es die alten Kleidungsstile sind, die man mal in der Region Ostpreußen zur Jahrhundertwende zum 20. Jhd.t getragen hatte und dann aber eine Pappnase, denn in Köln feiert man an Karneval unter dem Motto "Mir sin all he hin jekumme". Also nächstes Jahr viel Spaß. Die Alteingesessenen und Eingeborenen wie ich würden sich freuen. Und dann nicht vergessen, beim örtlichen Karnevalskomitee anmelden und dann mit denen zusammen - oder ganz allein, aber mit mehreren machts auch mehr Spaß. Bollerwagen dazu - Limo oder Cola, Kölsch oder Wasser - und dann los.
Richtung beibehalten
naja dann ist es wenigstens bis nächstes Jahr noch nicht zu spät - wer weiß, was sich bis dahin noch so alles tut. Müßte halt noch die Herzen von noch mehr Leuten dafür gewinnen, gar nicht so einfach. Aber wenn es jetzt eh schon so ist daß die Nachbarn sich innerlich an den Kopf langen, wenn sie mich sehen, dann bin ich ja schon einen guten Schritt in die richtige Richtung weiter...