Konservative gegen Homo-Ehe in Pfarrhäusern

Händchenhalten in der Kirche

In Baden und Württemberg wollen konservative Kreise nicht, dass zwei Männer oder zwei Frauen zusammen im Pfarrhaus wohnen dürfen. Foto: epd-bild / Vadim Kretschmer

Homosexualität - In den Landeskirchen Baden und Württemberg formiert sich Widerstand gegen homosexuelle Paare im Pfarrhaus. Die Evangelische Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden warnt die Kirchenleitung eindringlich davor, Pfarrhäuser für homosexuelle Paare zu öffnen.

Durch die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare werde die weltweite Einheit der Christenheit "schwer beschädigt", heißt es in einem Offenen Brief, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Zuvor bereits hatte in Württemberg die theologisch konservative "Lebendige Gemeinde" die Übernahme des einheitlichen Pfarrerdienstrechts in Frage gestellt.

Auslöser der Debatte ist die Einführung eines bundesweit einheitlichen Dienstrechts für evangelische Pfarrer. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat dazu einen Gesetzestext verabschiedet, der eine Öffnung der Pfarrhäuser für homosexuelle Paare zulässt. Acht evangelische Altbischöfe hatten im Januar den Beschluss der EKD-Synode kritisiert, der es homosexuellen Pfarrern ermöglicht, mit ihren Lebensgefährten im Pfarrhaus zu wohnen.

Bislang ist dies in den 22 Landeskirchen unterschiedlich geregelt. In der Mehrzahl ist das Zusammenleben von Pfarrern mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern grundsätzlich möglich. Dagegen ist in der badischen Landeskirche das Zusammenleben solcher Paare im Pfarrhaus nicht gestattet. Ob diese Praxis weitergeführt oder verändert wird, will der Evangelische Oberkirchenrat unter Aufnahme der Synodalberatungen entscheiden.

Initiativkreis gegen praktizierte Homosexualität

In der Evangelischen Landeskirche in Baden hat der Streit um Homosexuelle im Pfarrhaus in den vergangenen Wochen stark zugenommen. Eine Theologengruppe hatte die Kirche dazu aufgefordert, die Benachteiligung homosexueller Menschen nicht fortzuschreiben, da solche Partnerschaften weder den Dienstpflichten noch dem Bekenntnis zu Jesus Christus widersprächen. Das Pfarrhaus sollte Menschen in dieser Lebenssituation nicht mehr verwehrt werden.

Hingegen hatte sich Mitte Januar ein "Initiativkreis Evangelisches Kirchenprofil" gegen praktizierende Homosexuelle gewandt. Der Initiativkreis erinnerte daran, dass die römisch-katholische wie die orthodoxe Kirche die Priesterweihe für diesen Personenkreis ablehnten. Wer praktizierte Homosexualität im Pfarramt zulasse, führe die Kirche auf den Weg zur Sekte.

Auch im benachbarten Württemberg gibt es grundsätzlich keine Möglichkeit für ein Zusammenleben, in der Praxis hat der Oberkirchenrat in jüngerer Zeit aber nach eigenen Angaben insgesamt fünf Fälle akzeptiert. Vertreter der theologisch konservativen "Lebendigen Gemeinde", die den größten Gesprächskreis in der württembergischen Landessynode bildet, haben die Übernahme der EKD-Regelung zur rechtlichen Öffnung der Pfarrhäuser für Homosexuelle infrage gestellt. 

epd

 

Kommentare

Verfasst von Stephanie Berler-Rosch am 18. Februar 2011 - 13:54.

Bitte keine saloppe Etikettierungen

Ich möchte Sie von evangelisch.de dazu auffordern, mit der Begrifflichkeit...

Ich möchte Sie von evangelisch.de dazu auffordern, mit der Begrifflichkeit konservative Christen etwas vorsichtiger umzugehen!

Ich darf mich mit Fug und Recht ebenfalls als sehr konservativ bezeichnen, gegen Homosexuelle in Pfarrhäusern habe ich hingegen gar nichts einzuwenden. Ich fühle mich also durchaus etwas in meiner Person zurückgesetzt durch Ihre Headline.

Da wo Liebe ist, da muss und soll sie gelebt werden. Dort wo sie nicht ist, muss sie hingebracht werden. Mit dieser Aussage beziehe ich mich auf einen gewissen Herrn Jesus Christus und das Neue Testament-also eine ca. 2000 Jahre alte Ansicht. Aber gut, als "liberal" definierte Christen tun das ja auch. Was ist also ein konservativer Christ? Welche Definition man auch immer dafür findet, aber Homosexuelle und homosexuelle Liebe abzulehnen, ist kein zwingendes Merkmal. Sie verstehen, was ich sagen will.

Und Ihre "theologisch konservative "Lebendige Gemeinde", schreibt in ihrem Heft 12/ 2010, bzw. Gottfried Heinzmann, Leiter des ejw: Zur Jahreslosung: »Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.«

"Die Brücke der Liebe
Bedrohlich nimmt der Riss die Bildmitte in Anspruch und drängt die zarten Linien, mit denen der Abgrund überbrückt wird, in den Hintergrund. Trotzdem überwindet die in kräftigem Rot gehaltene Brücke der Liebe die Kluft des Bösen. Vorsichtig wird damit das angedeutet, wie Jesus Christus Liebe verstanden hat. Als Liebe, die sich selbst hingibt und damit das Böse besiegt." (http://www.lebendige-gemeinde.de/fileadmin/lg-online/data/zeitschrift/de..., S.13)"

Dass ich mit diesen Damen und Herren regelmäßig darüber in Streit gerate, weil sie homosexuelle Liebe nicht als Liebe erkennen, weil ich Ihnen immer wieder sage: Liebe kommt von Gott, ist Gottes Wille und die Homosexuellen werden mit ihrer Liebe das Böse in ihrer Umgebung überwinden, ist unerheblich und ließe mich in Ihren Augen wohl als liberal erscheinen, wogegen ich mich wiederum wehren würde. Auch weil Sie die "Lebendige Gemeinde" als konservativ bezeichnen, sie mir aber oft zu flapsig mit dem Christuswort umgehen.

Also bitte: Entweder definieren Sie "konservativ" oder sie lassen es bitte in Zukunft weg. Es reicht doch zu schreiben: einige Christen. Danke!

Verfasst von Äthiopier am 15. Februar 2011 - 11:29.

By the way

Im Übrigen empfehle ich das Statement der SELK zum Thema Homosexualität zu...

Im Übrigen empfehle ich das Statement der SELK zum Thema Homosexualität zu lesen, dass sie in ihrer Broschüre über Sexualität abgegeben hat. Sehr gut überlegt und schön formuliert.

Ich erwarte von keinem Menschen, dass er lebenslang zolibatär lebt oder entgegen seiner sexuellen Orientierung heiratet. Er soll seine Homosexualität ruhig voll ausleben. Die Frage ist nur: Soll er das in der Kirche tun?

Ich bin für ein Entweder-Oder.

Es kann eben nicht jeder Pfarrer sein und es kann auch nicht jeder Christ sein, so wie er grad will. Es gibt Menschen denen aus gutem Grund die Taufe und das Abendmahl verweigert werden - wen es nach mir geht wird das auch an Homosexuellen geübt.

Es kann eben nicht jeder dazu gehören. Und, um mit den Altbischöfen zu sprechen, verstehe ich auch nicht warum man sich so sehr von einer Religion angezogen fühlt, die ursprünglich nicht viel für ein homosexuelles Lebensmodell übrig hat.

Verfasst von Stephanie Berler-Rosch am 18. Februar 2011 - 14:15.
Kommentar auf: By the way

@Äthiopier

Ich erwarte von keinem Menschen, dass er lebenslang zolibatär lebt oder...

Ich erwarte von keinem Menschen, dass er lebenslang zolibatär lebt oder entgegen seiner sexuellen Orientierung heiratet. Er soll seine Homosexualität ruhig voll ausleben. Die Frage ist nur: Soll er das in der Kirche tun?

Das ist keine Frage. Homosexuelle sind ganz selbstverständlich Teil unserer Kirchengemeinschaft. Das ist auch unstrittig, wenn Sie sich schon auf die Altbischöfe beziehen.

Im Gegensatz zu Ihnen erwarte ich von Unverheirateten sehr wohl, dass sie zölibatär leben. Weil man Agape und Eros nicht trennen darf (Leider, weil sich evnagelische Theologen dazu nur ungern äußern, muss ich Sie da auf einen katholischen Theologen verweisen: B 16), mehr noch: Eros nicht ohne Agape voll empfinden und, ja: genießen kann.

Um Gottes Liebe also voll ausleben zu können, muss Homosexuellen die Trauung zugestanden werden. Und hier stelle ich mich auch gegen Luther: Die Ehe ist eben kein irdisch Ding! Nebenbei: Die Diskussion darum hielte ich in der EKD für viel wichtiger.

Homosexuelle wählen ihren Lebensweg und ihre Partner genau nach den gleichen Kriterien wie Heterosexuelle. Sollten Sie in Ihrer Phantasie zu anderen Ergebnissen kommen, sollte Sie bitte sich selbst, nicht aber Homosexualität hinterfragen.

Ich bin für ein Entweder-Oder.

Es ist gut, dass Sie schreiben: "Ich". Aber es gibt kein entweder-oder. Man wird zu Christus gerufen, genauso wie Liebe von Gott kommt. Es ist irrig anzunehmen, Homosexuelle suchten sich ihre Neigung zu einem Menschen aus (siehe Markus: Gott fügt zusammen) und/ oder suchten sich aus Christen zu sein. Mit der Vertreibung Homosexueller aus unseren Kirchen-in die JEDER Zutritt hat wie Sie leicht den Evangelien entnehmen können-würden wir uns gegen Gott stellen.

Es kann eben nicht jeder Pfarrer sein und es kann auch nicht jeder Christ sein, so wie er grad will.

Nein, das kann er nicht. Er/ Sie wird gerufen: von Gott. Wenn Sie etwas anderes annehmen sollten, dann überdenken Sie bitte sich selbst.

Es gibt Menschen denen aus gutem Grund die Taufe und das Abendmahl verweigert werden - wen es nach mir geht wird das auch an Homosexuellen geübt.

Nach Ihnen geht es aber nicht. Es ist Jesus Christus höchstselbst der entscheidet, ob er ein Abendmahl zu einem Abendmahl macht. Ihn zu hinterfragen, hieße ihn zu lästern.

Dazu wäre mir neu, dass jemanden die Taufe verweigert wird, der sich zu Jeus Christus bekennt-ganz gleich bei welchem "Sündenregister".

Und, um mit den Altbischöfen zu sprechen, verstehe ich auch nicht warum man sich so sehr von einer Religion angezogen fühlt, die ursprünglich nicht viel für ein homosexuelles Lebensmodell übrig hat.

Und weil Sie es und weil Sie Gott in diesem Zusammenhang nicht verstehen, darf es auch nicht sein? Sie hinterfragen Gott, Sie hinterfragen seine Schöpfung, sein gegebenes Leben. Sie lästern damit Gott.

Verfasst von Äthiopier am 15. Februar 2011 - 11:23.

Kirche wird zur Sekte

Tatsächlich grenzen sich Kirchen, die sich für (öffentlich) homosexuelle...

Tatsächlich grenzen sich Kirchen, die sich für (öffentlich) homosexuelle Pfarrer öffnen, von der weltweiten Kirche ab. Die Einheit der evangelischen Christen mit freikirchlichen, katholischen und orthodoxen Christen ist dann nicht mehr gewährt und weltweit geben wir bestimmt nicht den Ton an. Was passiert ist also letztenendes, dass wir uns selber exkommunizieren und als Christen von den anderen nicht mehr ernst genommen werden. Natürlich können wir dann immer noch sagen: "Wir haben aber eine andere Wertvorstellung und machen´s anders!" Fakt ist aber, dass wir uns dann schon längst von den anderen Christen abgespalten haben und damit in einem gewissen Sinne zu einer neuen "Sekte" geworden sind.

Sekte kommt vom lateinischen Sequier und bedeutet ungefähr soviel wie "Nachfolgeschaft." Es ist also in keiner Weise ein Schimpfwort. Und angenommen, dass wir eben wirklich einer anderen Idee nachfolgen als das Christen über Jahrhunderte getan haben, nämlich das Sexualität auf je einen Mann und je eine Frau begrenzt ist, dann werden wir zur Nachfolgeschaft einer neuen Idee - und damit einer neuen Sekte.

Bevor ich allerdings zu dieser neuen Sekte dazu gehöre, trete ich der SELK bei oder werde sogar römisch-katholisch.

Verfasst von Stephanie Berler-Rosch am 18. Februar 2011 - 14:24.
Kommentar auf: Kirche wird zur Sekte

@ Äthiopier II

Tatsächlich grenzen sich Kirchen, die sich für (öffentlich) homosexuelle...

Tatsächlich grenzen sich Kirchen, die sich für (öffentlich) homosexuelle Pfarrer öffnen, von der weltweiten Kirche ab.

Es gibt Kirchen in den USA, die sich so nennen, und Farbigen den Zutritt verweigern und sich dabei auf das Alte Testament berufen. Wollen Sie, dass diese ganz selbstverständlich Teil einer weltweiten Kirche sind?

Sekte kommt vom lateinischen Sequier und bedeutet ungefähr soviel wie "Nachfolgeschaft." Es ist also in keiner Weise ein Schimpfwort.

Wenn Sie es so definieren, dann sind alle Kirchen, da sie einem Propheten folgen, Sekten.

Und angenommen, dass wir eben wirklich einer anderen Idee nachfolgen als das Christen über Jahrhunderte getan haben, nämlich das Sexualität auf je einen Mann und je eine Frau begrenzt ist,...

1. Ist es keine andere Idee.
2. Christen haben in den vergangenen Jahrhunderten so einiges anders gemacht, als es Gott und Jesus Christus ihnen vorschrieben.
3. Lässt sich Partnerschaft, Liebe nur in Ihrer Phantasie auf Sexualität reduzieren.

...dann werden wir zur Nachfolgeschaft einer neuen Idee - und damit einer neuen Sekte.

Dann sollten Sie Sekte nocheinmal umdefinieren, sonst kommt es unweigerlich zum hermeneutischen Bruch und Ihre Worte sind leider dann nicht mehr nachvollziehbar.

Bevor ich allerdings zu dieser neuen Sekte dazu gehöre, trete ich der SELK bei oder werde sogar römisch-katholisch.

Es steht Ihnen frei, was Sie tun. Und die Frage, wie Sie sich als getaufter Protestant so einfach in die RKK integrieren können, stelle ich Ihnen nicht, weil mich die Antwort a)nichts angeht und b)nicht interessiert.

Verfasst von Rainer Braendlein am 10. Februar 2011 - 20:41.

Konservative gegen Homo-Ehe

Hallo, es gab wahrscheinlich noch 1945 Leute, die riefen: "Vergast doch die...

Hallo,

es gab wahrscheinlich noch 1945 Leute, die riefen: "Vergast doch die Juden nicht!" Da hatte aber Adi bereits 6.000.000 Juden vergast.

Was folgt daraus? Die Leute, die immer nur Worte machen, wenn längst Taten gefordert wären, machen sich mit schuldig an begangenem Unrecht.

Irgendwelche Briefe gegen Schwule in Pfarrhäusern sind von der EKD längst einkalkuliert und werden mit einem Lächeln abegetan, denn sie sind harmlos.

Wir brauchen dringend eine neue Kirchenleitung ähnlich der Leitung der Bekennenden Kirche im Dritten Reich.

2000 hat man schon gerufen: "Schwule raus aus der Kirche!", aber 2011 sind sie immer noch drin. Wie lange will man denn noch rufen? Es nutzt doch nichts.

Gruß, Brändlein

Verfasst von Stephanie Berler-Rosch am 18. Februar 2011 - 14:33.

Ihre Forderung

Sie schreiben, dass die Christen sich aktiv gegen die Verfolgung der Juden...

Sie schreiben, dass die Christen sich aktiv gegen die Verfolgung der Juden hätten stemmen müssen. Das ist gut und richtig.

Leider begehen Sie dann den Fehler, sich eine andere "Minderheit", die Ihnen nicht passt, herauszusuchen und im letzten Absatz dazu aufzurufen, doch bitte nicht nur zu reden, sondern "aktiv" zu werden.

Wie diese Aktivität aussehen sollte, darüber schweigen Sie sich aus (Angst?) -werden Sie doch konkret bitte!-, lassen aber keinen Zweifel daran, dass "Schwule"-wie Sie es ausdrücken- aus unseren Kirchen entfernt werden sollen.

Sie stellen damit Gott in Frage: Leben kommt von ihm. Er gestaltet das Leben. Er ruft Menschen zu sich. Und Sie haben da gar kein Mitspracherecht. Enttäuscht? Sicher, aber Sie werden drüber weg kommen. Lesen Sie die Bibel-vor allem auch den Teil, der Jeusus Christus beschreibt- und Ihnen ist geholfen.

Eine Frage noch: Ich werde mich Zeit meines Lebens für Homosexuelle IN unseren Kirchen aussprechen und dafür kämpfen, dass sie bleiben. Was wird mit mir passieren?

Verfasst von Gast am 10. Februar 2011 - 12:20.

Ach Gottchen, was ist denn so

Ach Gottchen, was ist denn so Schlimmes an Homosexuellen dran? Kennen die paar...

Ach Gottchen, was ist denn so Schlimmes an Homosexuellen dran? Kennen die paar Leute, die meinen, sich über sie zu erheben zu müssen, denn welche und wissen, wovon sie reden? Die Gesellschaft ist in ihrer Breite schon viel weiter.

Verfasst von Gast am 9. Februar 2011 - 18:30.

sprachlos

Durch die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare werde die weltweite Einheit...

Durch die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare werde die weltweite Einheit der Christenheit "schwer beschädigt"

Wer praktizierte Homosexualität im Pfarramt zulasse, führe die Kirche auf den Weg zur Sekte.

ich gebe zu, es passiert selten, aber das macht mich sprachlos...

Vielleicht sollten die entsprechenden LKs dann wenigstens die Präsenzpflicht für PfarrerInnen aufheben.

Verfasst von Gast am 29. Mai 2011 - 11:38.
Kommentar auf: Pfarrhäuser

Wort Gottes

Wir können uns alles schön reden,interpretieren und relativieren.Der Wahrheit...

Wir können uns alles schön reden,interpretieren und relativieren.Der Wahrheit nähern wir uns dadurch nicht.Es ist Sünde das Wort Gottes zu ignorieren.
An Deutlichkeit läßt es die Bibel nicht missen. Was gibt es da ernsthaft noch zu zweifeln.

Verfasst von Gast am 9. Februar 2011 - 15:31.
Kommentar auf: Pfarrhäuser

Gut, wir nehmen zur

Gut, wir nehmen zur Kennntnis, dass es die Ansicht der TeilnehmerIn "...

Gut, wir nehmen zur Kennntnis, dass es die Ansicht der TeilnehmerIn "Lebenswasser" ist, dass es keinen Gottvater und keine Apostel gaebe.
Damit ist das Gespraech im Fahrwasser des Atheismus angekommen und wir wollen damit nichts mehr zu tun haben.

Allmaechtiger und barmherziger Gott, dreiniger Gott, erbarme dich!

Verfasst von kirchenfreund am 9. Februar 2011 - 16:06.
Kommentar auf: Erschreckend

notwendig statt erschreckend

"Eine Kirche wird immer dann zur Sekte, wenn sie andere ausschließt." Dann ist...

"Eine Kirche wird immer dann zur Sekte, wenn sie andere ausschließt."
Dann ist die Kirche Jesu Christi per se eine Sekte. Denn jeder, der nicht glaubt und getauft ist, gehört auch nicht dazu. Oder irre ich mich da? Jede und jeder ist eingeladen, aber Kirche hat immer auch Grenzen.

Ich bin der Überzeugung, dass das Evangelium und Kirche dann anziehend sind, wenn wir uns auf unseren Kern, die Rechtfertigung des Menschen allein aus Gnaden konzentrieren und wenn Kirche trotz Offenheit und Dialog selbst ein klares Profil (mit Grenzen!) hat.
Ich stimmt zu, Kirche ist nur Kirche, wenn sie "Kirche für andere" ist. Aber auch Bonhoeffer wollte die Kirche nicht in der Gesellschaft und im allgemeinen Zeitgeist aufgelöst sehen. Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Deshalb ist es richtig, sich dafür einzusetzen, dass Kirche Kirche ist, wird und bleibt. Vor dieser Aufgabe steht jede Generation von Christen immer wieder neu, auch wir.

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd><p><embed><param><object>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst andere Kommentare mit [quote]-Tags zitieren.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen