US-Evangelikale gegen Todesstrafe für Schwule

Alle willkommen? Nicht in Uganda.

Nicht in jeder Kirche sind Homosexuelle so willkommen wie in diesem Gotteshaus in den USA. Evangelikale Prediger haben sich erst auf öffentlichen Druck hin gegen ein ugandisches Gesetz gegen Homosexualität gewandt, deren Grundidee sie selbst nach Afrika getragen haben. Foto: icholakov/fotolia

Homosexualität - Nach der internationalen Empörung über das geplante Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda haben auch konservative evangelikale Christen in den USA das Vorhaben verurteilt. Dabei haben sie selbst mit ihrer homofeindlichen Einstellung den Boden für das Gesetz bereitet.

Von Konrad Ege

Der Entwurf für das Gesetz entstand, nachdem in der Hauptstadt Kampala im März 2009 ein Seminar von evangelikalen Christen aus den USA stattgefunden hatte, in dem die Heilung von Homosexualität gepredigt wurde. Mit dabei: der ugandische Parlamentarier David Bahati, der die Vorlage im Oktober im Parlament einbrachte.

Sollte das Gesetz, das auch die Todesstrafe vorsieht, in Kraft treten, würde Uganda zu den gefährlichsten Länder für Homosexuelle gehören. Der aus Sambia stammende anglikanische Pastor Kapya Kaoma sagte dem epd, konservative Evangelikale hätten ihren "Kulturkrieg" gegen Homosexualität nach Afrika exportiert, vor allem nach Uganda, Kenia und Nigeria. Beim US-Politikforschungsinstitut "Political Research Associates" veröffentlichte Kaoma eine Studie über die engen Verbindungen US-amerikanischer Kirchen zu Anti-Homosexuellen-Kampagnen in Afrika.

Bei ihrer Verurteilung von Homosexualität hätten die US-Amerikaner die Macht ihrer Worte vielleicht unterschätzt, sagte Kaoma. In den USA würden homosexuell orientierte Menschen durch Gesetze geschützt, in Afrika vielerorts aber nicht. Die Warnungen aus den USA gälten "vielen Afrikanern als Evangelium, nicht als Meinung"

Lebenslänglich oder Todesstrafe für gleichgeschlechtlichen Sex

Nach dem Gesetzesentwurf soll für HIV-positive Menschen, die gleichgeschlechtlichen Sex haben, die Todesstrafe eingeführt werden, ebenso wie für Schwule und Lesben, die wiederholt gegen das Verbot von Homosexualität verstoßen. Zudem würde die "Propagierung von Homosexualität" unter Strafe gestellt. Jeder, der ihm bekannte Lesben, Schwule oder Homo-Aktivisten nicht anzeigt, würde sich strafbar machen und könnte zu drei Jahren Haft verurteilt werden. Homosexuellen, die des gleichgeschlechtlichen Sex für schuldig befunden werden, droht mindestens eine lebenslange Haftstrafe.

Der Entwurf löste eine Welle internationaler Empörung aus. Auch US-Außenministerin Hillary Clinton kritisierte das Vorhaben scharf. Medienberichten zufolge könnte das Gesetz bald vom Parlament beschlossen werden. Ugandas Präsident Yoweri Museveni kündigte allerdings wiederholt sein Veto an. US-Außenministeriumssprecher Jon Tollefson sagte, Museveni habe US-Diplomaten versprochen, das Gesetz zu stoppen. Bereits jetzt können nach ugandischem Recht sexuelle Akte, die "gegen die Natur verstoßen", mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden.

US-Evangelikale sind nun doch gegen das Gesetz

Nach anfänglichem Zögern sprachen sich nun mehrere konservative US-Evangelikale gegen das Gesetz aus, darunter republikanische Politiker, die Mitglieder des evangelikalen Verbandes "The Fellowship" sind. Dieser Gruppe gehörte angeblich auch Ugandas Präsident Yoweri Museveni an. Der evangelikale Prediger Rick Warren, der dem Wochenmagazin "Time" zufolge "immensen Einfluss" auf Ugandas politische Elite genießt, kritisierte das Vorhaben ebenfalls nach heftiger Kritik von Menschenrechtlern. Der Pastor der kalifornischen Megakirche "Saddleback Church" ist nicht Fellowship-Mitglied.

Warren setzt sich in Afrika für Aids-Kranke ein. Er hat Homosexualität wiederholt als gegen die Natur bezeichnet. In einer Weihnachtsbotschaft an Pastoren in Uganda nannte Warren den Gesetzentwurf jedoch "ungerecht, extrem und unchristlich". Gleichzeitig sagte Warren, Jesus habe bekräftigt, was Moses geschrieben habe, nämlich, dass die "Ehe etwas für einen Mann und eine Frau" sei.

Ugandische Schwulenfeinde verstehen den Rückzieher nicht

Bei den Befürwortern des Gesetzes stieß Warrens Botschaft auf Ablehnung. Warren habe doch selbst betont, man müsse Sündhaftes bekämpfen, schrieben sie in einer Antwort. Sie beklagten, "das Übel der Homosexualität" werde in den USA zunehmend akzeptiert, wie die Wahl der lesbischen Mary Glasspool zu Bischöfin der anglikanischen US-Episkopalkirche zeige.

Nach Ansicht von Pastor Kaoma weiteten konservative US-Evangelikale in den vergangenen Jahren ihren Einfluss in Afrika stark aus - etwa durch Missionare, Bibelschulen, Rundfunksendungen, Entwicklungshilfeprogramme und die gezielte Förderung konservativer afrikanischer Geistlicher. Als Instrumente dienten das Institut für Religion und Demokratie, christliche Fernsehsender und der Verband "The Fellowship".

dpa

Kommentare

Verfasst von Gast am 4. Januar 2010 - 14:03.

RE: US-Evangelikale gegen Todesstrafe für Schwule

Nun werter Uli Pontes, ich erinnere Sie an dieser Stelle mal an unsere, leider...

Nun werter Uli Pontes,

ich erinnere Sie an dieser Stelle mal an unsere, leider, viel zu kurze Diskussion, hier: http://www.evangelisch.de/themen/religion/anglikaner-primas-gegen-offen-...

Ich kann Sie nur weiterhin bitten, passen Sie bitte auf mit wem Sie sich da einlassen. Denn Sie denken vielleicht, dass dies ein "ugandisch-amerikanischer" Einzelfall ist. Das ist er nicht! Ihnen als Journalist sollte eine Recherche von diesbezüglichen Themen und Handlungen Evangelikaler in Afrika, Amerika, Asien,... leicht fallen. Und genau da sind wir wieder beim Thema: Das "Gift" der Evangelikalen das als Rauch langsam aufsteigt und die Köpfe der Christen langsam beginnt zu vernebeln und sie hartherzig werden lässt...Natürlich gibt es rechte, im Sinne von richtig, Evangelikale. Das bestreite ich nicht. Doch Menschen wie Warren?

Darum nochmals die Literaturempfehlung: Mt 3, 7-9
"Als Johannes sah, daß viele Pharisäer und Sadduzäer zur Taufe kamen, sagte er zu Ihnen: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch gelehrt, daß ihr dem kommenden Gericht entrinnen könnt? Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könntet sagen: Wir haben ja Abraham als Vater. Denn ich sage Euch: Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen."

Wer wie Warren Homosexualität wider der Natur erklärt, der behauptet, dass homosexuelles Leben nicht Gott gewollt sei! Da gibt es keinen Interpretationsspielraum, den lässt jemand wie Warren nicht im Geringsten. Jesus aber sagte etwas anderes und Gott tut anderes.

@ Gast am 4. Januar 2010 - 10:13: Es ist an jedem Evangelikalen selbst, sich zu positionieren und die Worte unseres Herren zu leben oder eben die Gegenseite zu wählen. Rick Warren z.B. kann jetzt versuchen zu kitten, was er will: Er entschied sich längst für die Gegenseite.

Die Katholiken z.B. negieren zwar das Recht auf Priesterweihe, negieren das Recht auf Ehe, usw. - mit z.T. für mich hahnebüchenen Begründungen- aber: sie fordern in ihrem Katechismus und in Grundlagendokumenten stets den respektvollen Umgang mit Homosexuellen ein, z.B. Zenon Kardinal Grocholewski am 4. November 2005 im Auftrage Benedikts XVI.: "Die tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen, die bei einer gewissen Anzahl von Männern und Frauen vorkommen, sind ebenfalls objektiv ungeordnet und stellen oft auch für die betroffenen Personen selbst eine Prüfung dar. Diesen Personen ist mit Achtung und Takt zu begegnen; man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Sie sind berufen, den Willen Gottes in ihrem Leben zu erfüllen und die Schwierigkeiten, die ihnen erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.", entnommen: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_c...

Ich hoffe doch sehr, dass der Qualitätsunterschied zu Warren et al. zu erkennen ist. Aber eines ist klar für mich: Vergebung wird erbeten und Vergebung wird gewährt!

@ Gast am 4. Januar 2010 - 1:22: Ja, ein klares Wort der Kircheneitung tut not. Und ja: Eine allgemeine theologische Exegese unserer Bischöfe/-Innen zu den Fundamenten unseres Glauben, ähnlich der Papsat es für die Katholiken tat und tut mit seinen letzten Enzykliken, tut mehr als not!

Ich bin sicher, dass Evangelikale, die nach den Geboten des Herrn leben wollen und können -letzlich dann auch tun-, sich immer noch wohl fühlen würden, immer noch willkommen wären in unserer Kirche.

Stephan Monde
Saarland

Verfasst von UliPontes am 4. Januar 2010 - 15:50.

RE: RE: US-Evangelikale gegen Todesstrafe für Schwule

Eine kurze Erwiderung, nachdem ich hier zu meiner Überraschung persö...

Eine kurze Erwiderung, nachdem ich hier zu meiner Überraschung persönlich angesprochen werde: der unten stehende Kommentar von 10.13 Uhr, den Sie mir offensichtlich zuschreiben wollen, stammt nicht von mir. Ich habe mich überhaupt noch nie hinter der Anonymität eines "Gast" versteckt, wenn ich hier kommentiert habe.

Dem, was Sie an der katholischen Position als wohltuend hervorheben, nämlich einen respektvollen Umgang mit Homosexuellen einzufordern, kann ich mich aus vollem Herzen anschließen. Dasselbe habe ich aber auch schon von evangelikal geprägten Mitchristen gehört. Rick Warren will ich hier weder verteidigen noch kritisieren, da ich seine Position zum Thema momentan nur aus dritter Hand kenne.

Ihre Schlussbemerkung aber empfinde ich als ganz schön ausgrenzend. Ich hoffe sehr und erwarte, dass jeder Sünder, der nach Gott und seinem Willen fragt -  egal ob hetero- oder homosexuell, egal ob von manchen in Schubladen wie "evangelikal" oder "liberal" einsortiert, egal wie erfolgreich oder erfolglos in seiner Werke-Bilanz - herzlich willkommen ist in unserer Kirche!

Verfasst von Gast am 4. Januar 2010 - 22:01.

@ UliPontes am 4. Januar 2010 - 14:50

Werter Herr Pontes, ich sprach Sie an, weil wir die Diskussion hatten http://...

Werter Herr Pontes,

ich sprach Sie an, weil wir die Diskussion hatten http://www.evangelisch.de/themen/religion/anglikaner-primas-gegen-offen-... und Sie mir einige Vorhaltungen machten, die ich Sie bat zu überdenken und nunmehr nochmals bitten wollte zu überdenken. Ich wollte nie behaupten, dass Sie sich hinter "Gast" verstecken. Aber selbst wenn, ist das okay, finde ich. Sie haben hier eine sehr gute und schöne Internetplattform (mit)geschaffen bei denen viele unter "gast" mitdiskutieren. Das ist doch besser, als wenn alle schweigen würden. Oder?

"Ihre Schlussbemerkung aber empfinde ich als ganz schön ausgrenzend."-nun Herr Pontes, hier haben Sie mich missverstanden. Ich schrieb ausdrücklich: "dass Evangelikale, die nach den Geboten des Herrn leben wollen und können -letzlich dann auch tun-, sich immer noch wohl fühlen würden, immer noch willkommen wären in unserer Kirche." und weiter vorn davon das "Vergebung erbeten und gegeben wird", eben so wie es Jesus Christus unser Herr uns lehrte. Wie Sie also zu Ihrer Bemerkung kommen, erschliesst sich demnach für mich nicht.

"Rick Warren will ich hier weder verteidigen noch kritisieren, da ich seine Position zum Thema momentan nur aus dritter Hand kenne.", so so Herrn Warren kennen Sie also bisher nicht; Ulrich Parzany, der hier erwähnt wurde wohl auch nicht,...na dann, aber Hauptsache mal behauptet, ich würde die falsche Wortwahl benutzen, wie in der letzten Diskussion.

"Dasselbe habe ich aber auch schon von evangelikal geprägten Mitchristen gehört.": ich auch, darum formulierte ich diesmal auch genauer: "Natürlich gibt es rechte, im Sinne von richtig, Evangelikale. Das bestreite ich nicht. Doch Menschen wie Warren?"

Aber Danke für die Antwort!

Stephan Monde
Saarland

Verfasst von Gast am 4. Januar 2010 - 11:13.

RE: US-Evangelikale gegen Todesstrafe für Schwule

Na, da habt Ihr ja Euer Feindbild gefunden: Was dem ugandischen Evangelikalen...

Na, da habt Ihr ja Euer Feindbild gefunden: Was dem ugandischen Evangelikalen sein Schwuler ist dem Kirchenfreund hierzulande sein Evangelikaler. Prost Neujahr.

Verfasst von Gast am 31. Dezember 2009 - 16:10.

RE: Todesstrafe für Schwule

Muss es erst so dick kommen, dass jetzt hoffentlich ein paar Konsequenzen...

Muss es erst so dick kommen, dass jetzt hoffentlich ein paar Konsequenzen gezogen werden? Erinnerungen werden wach an das "Christival" 2008 in Bremen, wo erst massive Proteste zur Absetzung eines "Seminars" zur Schwulenheilung vom Programm des evangelikalen Spektakels führten. Ein Jahr zuvor hatte Ulrich Parzany, ein Chefeinpeitscher dieser Szene, nach Protesten gegen seine diskriminierenden Äußerungen in einer Predigt in der Kaiser-Wilhmelm-Gedächtniskirche bekräftigt, dass er Gottes Willen bezeuge:
http://www.huk.org/aktuell/07-05-parzany-zu-homosexualitaet.htm
Zu den Hoffnungen, die man mit dem Ende der Amtszeit von Wolfgang Huber verbinden kann, dessen Abschiedsgeschenk in einem Ratswort gegen kritischen Jounalismus über fundamentalistische Gefährdungen bestand, gehört unbedingt, dass die Evangelische Kirche in Deutschland wieder deutlich auf Distanz geht zu diesem ganzen Sumpf. Das hat prinzipiell zu geschehen, in dem man nicht länger herumdruckst gegenüber dem "Es steht geschrieben" (dass Homosexualität dem Herrn ein Gräuel ist, 3. Mos, und des weiteren dann, dass du den Gräuel ausrotten sollst aus deiner Mitte), sondern diesem Bibelfundamentalismus sagt, dass er Gottes Wort verfehlt und verfälscht, wenn er es mit archaischen Stammesnormen identifiziert. Vom evangelikalen Fundamentalismus trennt den evangelischen Christen, dass dort die Bibel angesehen wird wie der Koran bei den Muslimen - genau so viel!

Verfasst von Gast am 4. Januar 2010 - 2:47.

RE: RE: Todesstrafe für Schwule

Huber, da kommt mir folgendes in Erinnerung: http://www.ekd.de/EKD-Texte/...

Huber, da kommt mir folgendes in Erinnerung: http://www.ekd.de/EKD-Texte/empfehlungen_gleichgeschlechtliche_partnersc...
Dort steht z.B.: nach http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/gemeinsam-gegen-den-schwul... : Homosexualität ist nicht der Wille Gottes, Ehe und Familie sind die sozialen Leitbilder für das Zusammenleben. Das christliche Liebesgebot gilt aber für alle, und daher ist "zu einer vom Liebesgebot her gestalteten und darum ethisch verantworteten gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft zu raten", wie es in dem Text von 2002 heißt.

Das hatten wir so auch in unserer Bibelstunde 2002 in der Gemeinde. Ich als Heterosexueller musste mich übergeben, weil Homosexualität und folglich Homosexuelle nicht der Wille Gottes sei(en) und habe seit dem nie wieder die Räume einer EKD-Institution betreten, bin aber selbstverständlich Mitglied und gläubig geblieben.

In der Tat verband auch ich mit der neuen Frau Bischof einiges. Ich will ihr nicht vorwerfen, dass sie da bisher doch recht wenig von erfüllen konnte, zu kurz ihre Amtszeit. Aber durch das Thema Homosexuelle und deren Ausgrenzung in der Evangelischen Kirche muss sie jetzt. Da gibt es nichts mehr auszusitzen. Mit diesem Geeiere muss es zu Ende gehen. Wir brauchen klare theologische Rahmen- und Leitlinien, in denen sich ja dann jeder wieder individuell bewegen kann.

Was hatte diese Kirche mal an Theologen,...und heute? Nichts mehr! Vor lauter Politik, Klima- und Friedensarbeit wurden die Wurzeln vergessen. Die Wurzeln, das sind die Worte unseres Herren-mit diesen lassen sich alle Probleme lösen, alle Lösungen erklären.

Liebe kommt von Gott. Und wer sich liebt, der muss die christliche Ehe schliessen können dürfen, damit er/ sie frei von Sünde leben kann. Das müssen wir diesen Menschen ermöglichen. Es ist Gott gewollt!

Verfasst von Gast am 4. Januar 2010 - 2:22.

RE: RE: Todesstrafe für Schwule

Sie bringen es auf den Punkt. Ein klares Wort der Kirchenleitung ist notwendig...

Sie bringen es auf den Punkt. Ein klares Wort der Kirchenleitung ist notwendig, ein klares Signal der Menschen in der Kirche ist notwendig.

Wir sind Christen. Wir glauben. Oft verteidigen wir Homosexuelle in unserer Mitte gegen Anfeindungen von Dritten. Das ist auch notwendig, denn wir folgen Jesus Christus unserem Herren. Und Jesus liebte und verteidigte alle Menschen.

Der Papst der Katholiken schreibt eine umwerfend gute Enzyklica nach der anderen und bei uns?

Verfasst von Gast am 30. Dezember 2009 - 18:16.

RE: US-Evangelikale nun doch gegen Todesstrafe für Schwule

Als evangelikaler Vater eines schwulen Sohnes finde ich es entsetzlich, was...

Als evangelikaler Vater eines schwulen Sohnes finde ich es entsetzlich, was sich amerikanische Evangelikale leisten. Wehret den Anfängen bei uns durch Willow Creek, Inteligent Design usw.
Es ist eine moderne Hexenjagt die alle Beteiligten als Nichtchristen entlarvt!
Schwulsein ist keine Krankheit. Keine Krankheit muss und kann deshalb auch nicht geheilt werden!
Ich nehme die Bibel sehr ernst und finde im täglichen Gespräch mit Gott nichts Schlimmes am Schwulsein. Schwulsein heißt ja nicht zügellose Sexualität mit ständig wechselnden Partnern! Umgekehrt bewirkt die ablehnende Haltung vieler Pseudochristen, dass Homosexuelle sich vom christlichen Glauben abwenden. Können diese Menschen das vor Gott verantworten?

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