Vorschläge - Noch keine Idee, was es an Weihnachten zu essen geben soll? Wie wäre es mit einem Schweinebraten? Oder lieber die klassische Weihnachtsgans? Auch Fisch schmeckt zu Weihnachten ganz gut. Wir hätten da noch ein paar Ideen. Unsere Rezeptvorschläge.
Hühnersuppe
Was gibt es an kalten Tagen Schöneres als eine heiße Suppe, die von innen wärmt? Wie wäre es mit einer Hühnerbrühe?
So geht’s: Ein frisches Suppenhuhn von ca. 2,5 Kilogramm säubern. Zwei Karotten, eine Viertel Sellerieknolle und zwei Zwiebeln grob zerkleinern und in einen großen Topf mit ca. 3 Litern Wasser geben. 10 Pfefferkörner, zwei Lorbeerblätter, zwei Teelöffel Salz und ein Bund Petersilie dazugeben. Aufkochen lassen. Das Huhn und nach Belieben ein Stück Rindfleisch aus der Schulter dazugeben. Den sich bildenden Schaum abschöpfen. Mindestens zwei Stunden auf kleiner Flamme zugedeckt weiterköcheln lassen. Das Huhn und das Rindfleisch herausnehmen und die Suppe noch eine weitere Stunde kochen. Die Brühe durch ein Sieb in einen zweiten Topf abgießen und am besten über Nach in den Kühlschrank stellen, dann lässt sich das Fett leichter abschöpfen. Das abgesiebte Gemüse für die Beilage oder eine Sauce aufheben. Nun kann man die Hühernbrühe jederzeit wieder aufwärmen. Dazu passen in Öl geröstete Weißbrotwürfel und etwas gehackte Petersilie. Das Huhn kann nach Belieben kalt oder warm weiterverarbeitet werden.
Der große Schweinebraten
Auf der Salzkruste erhält der Braten ein besonderes Aroma und wird schön mürbe. Er schmeckt warm und kalt.
Zutaten:
1 ganzer Schweinenacken (ca. 3 kg)
3 kg Salz
1 Knolle Knoblauch
So geht’s:
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, ein Backblech etwa 2 cm dick mit Salz ausstreuen und den Braten, gespickt mit halben Knoblauchzehen, darauf gelegt in den Ofen schieben. Sobald sich dicke Blasen am Fleisch bilden, den Ofen auf 150 Grad herunterschalten und den Braten vier bis fünf Stunden garen lassen. Dann die Salzkruste sorgfältig abklopfen und den Braten servieren.
Gans
Schlaffe Gänsehaut ist dem Feinschmecker ein Gräuel. Wer seinen Weihnachtsvogel knusprig braten will, muss ihn zuvor gut mit Salz einstreichen. Die mit Mandeln, Äpfeln und Beifuß gestopfte Gans rücklings in einen Bräter legen und in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen schieben. Einen viertel bis einen halben Liter kochendes Wasser dazugeben. Bratzeit: pro Kilo Gans 40 Minuten. Die Gans mehrmals übergießen. 30 Minuten vor Ende die Gans auf den Bauch legen, 15 Minuter später mit kaltem Salzwasser einstreichen.
Grünkohl mit Pinkel
Frischen Grünkohl (1 kg, ohne Stiele) waschen, blanchieren, hacken. 2 gewürfelte Zwiebeln im großen Topf mit etwas Schmalz glasig dünsten, dann darin den Kohl mit einem viertel Liter Gemüsebrühe, 4 Kochwürsten (Mett- oder Bratwürste gehen auch) und 4 Scheiben Kassler 40 Minuten garen. Sud mit Haferflocken binden, 4 Pinkel (Grützwürste) kurz mitgaren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, mit Kartoffeln servieren.
Hirschkeule mit Sauerkirschen
Eine Hirschkeule von ca. 1,5 kg entbeinen lassen. Frisches Basilikum, Petersilie und 3 Zehen Knoblauch fein hacken und mit reichlich Olivenöl vermischen, so dass eine sehr flüssige Masse entsteht. Die Hirschkeule damit einreiben und in einen Gefrierbeutel füllen, gut verschließen und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren. 200 g durchwachsenen Speck und 2 Zwiebeln würfeln. Backofen auf 240 Grad vorheizen. Die Keule mit Haushaltspapier gut abreiben, salzen und pfeffern und in einem Bräter im Ofen ca. 10 Minuten von allen Seiten anbraten. Speck und Zwiebeln dazugeben und weitere 10 Minuten braten. Hitze auf 175 Grad reduzieren und etwas Rotwein zugießen.
Weihnachtsrezepte als Download
Ca. 40 Minuten braten und immer wieder mit Fond begießen. In der Zwischenzeit die Kirschen entsteinen bzw. abtropfen lassen, wenn es sich um Kirschen aus dem Glas handelt. Die Hirschkeule herausnehmen und warm halten, den Fleischsaft durchsieben. In einem Topf zum Kochen bringen, 2 Löffel Weichselmarmelade unterrühren, Armagnac und einen Teelöffel Speisestärke verrühren, in die kochende Sauce geben und ständig rühren. Kirschen dazugeben, abschmecken und von der Kochstelle nehmen. Die Hirschkeule in Scheiben schneiden und mit der Kirschsauce anrichten. Dazu passen Nudeln.
Filet im Schinkenkleid
In kaum mehr als einer halben Stunde können Sie dieses Schweinefilet im Pesto-Schinken-Kleid zubereiten. Das Filet ringsum kurz scharf anbraten. Das Fleisch auf einem Holzbrett von allen Seiten mit Basilikumpesto einstreichen und dann lückenlos in Schinkenscheiben einwickeln. Zurück damit in den Schmortopf. Backpapier unter dem Wasserhahn intensiv nässen und damit den Topf abdecken, der so für eine halbe Stunde bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen kommt. Nach den ersten 15 Minuten Papier abnehmen und Filet im offenen Topf weiter braten lassen. Das Resultat: Das Fleisch ist rosig zart und schmeckt besonders gut mit ein paar Scheiben Weißbrot.
Lachs mit Flusskrebsen in rosa Sauce
30 Flusskrebse putzen und waschen. Oder 150 g küchenfertig zubereitet kaufen. Die Flusskrebse nach dem Waschen trockentupfen und in einer Pfanne mit Butter kurz anbraten. Zwei klein geschnittene Schalotten dazugeben, salzen und pfeffern. Ein Viertel trockenen Weißwein und einen Löffel Tomatenmark unterrühren. Nach 2 Minuten die Krebse mit einem Schaumlöffel herausnehmen und warm halten. Ein achtel Liter süße Sahne in die Flüssigkeit geben, mit gehacktem Estragon, einigen fein geschnittenen Ringen Porree und Zitronenmelisse abschmecken. 250 g Lachsfilet in Würfel scheiden, salzen und in die Sauce geben. 3 Minuten kochen lassen und die Krebse wieder dazugeben. Die Menge reicht gut als Zwischengang für 4 Personen.
Eingelegte Heringe
Wer es zu Weihnachten einfach und salzig mag, für den sind eingelegte Heringe richtig. 4 eingelegte Heringe in appetitliche Häppchen schneiden, 1 kleine Zwiebel schälen und reiben, mit einem Viertel saurer Sahne, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft mischen, dazu einen klein geriebenen Apfel geben und einige Stunden ziehen lassen. Dazu passen Pellkartoffeln. Alle Rezepte stammen aus chrismon.
Noch viel mehr Rezepte gibt es in unserer Community.

Kommentare
RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
sie sollten sich schämen, hier für leichenschmaus werbung zu machen.
http://www.tierschutznews.ch/menschen/vegetarismus-und-religionen.html
RE: RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
Da ich nicht in der Community bin, hier noch eine Anregung:
Karpfen gebacken - Karpfen halbieren, in ein knappes Gefäß geben und in Olivenöl legen, salzen und mit Oregano bestreuen, Orangenspalten an den Rand legen und im Ofen backen.
Wer mag, kann separat Zwiebeln dünsten und darüner geben. Schmeckt sehr lecker und kann variiert werden - jedenfalls ist es eine Alternative zum üblichen "Karpfen blau". Den Kopf vorher abschneiden, der braucht länger zum Garen, ergibt aber feine Fischsuppe.
RE: RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
Liebe Vegetarier (falls sich noch weitere hier äußern möchten...), lasst einfach anderen eine andere Lebensweise, dann kommen wir besser miteinander aus. Beschimpfungen bringen in der Regel nichts.
RE: RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
Ich habe ebenfalls kein Verständnis für diesen Artikel: Gestern noch die schwachen Ergebnisse der Klimakonferenz verurteilen und heute acht Rezepte vorstellen, von denen keines ohne Fisch und Fleisch auskommt, ist angesichts der bekannten ökologischen Probleme der (Massen-)Tierhaltung gedankenlos und unsensibel. Von einem Portal wie diesem hätte ich mehr erwartet.
RE: RE: RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
Es ist primitiv und geschmacklos, dass hier derartige krankmachende Rezepte publiziert und den Menschen untergejubelt werden. Alle wissen heute, dass Fleisch ungesund ist. Evangelistische Heuchelei und pseudo-christilich Nächstenliebe auf tiefstem Niveau um Kadaver zu essen!
http://www.youtube.com/watch?v=k0Jdsw0Au_k
RE: Fisch & Fleisch - Rezepte fürs Weihnachtsessen
> Gibt es einen statistisch tragfähigen und medizinisch begründbaren
> BEWEIS, dass fleichlose gesunder sind, weniger
> krank und länger leben?
@Fritz: In dieser absoluten Form wohl kaum. Aber es gilt halt: wer vegetarisch isst, stirbt einfach gesünder :)
An Gast 13:57 und 14:53
Lieber Gast von 13:57 Uhr, auch wenn Sie in Rage sind über die Anregungen, Fleisch zu essen (muß ja überhaupt keiner), sollten Sie wenigstens sachlich richtig bleiben:
1. Kadaver isst niemand, denn Kadaver ist verendetes und nicht geschlachtetes Fleisch.
2. Evangelistisch ist was völlig anderes und hat mit dieser Seite nichts zu tun.
3. Auch von Nächstenliebe ist bei den Rezepten nichts zu lesen.
Schauen Sie doch erst mal nach, welche Begriffe Sie verwenden, damit man Ihnen nicht selbst "unterstes Niveau" vorwerfen kann.
Und an Gast von 14:53:
Natürlich gibt es solch einen Beweis, und zwar von jeder Seite. Man kann heute mit der entsprechenden Lobby für alles und gegen alles hochrangige Wissenschaftler gewinnen (siehe Schweinegrippe). Meine Frau mußte, als sie eine Zeit lang vegetarisch lebte, Medikamente nehmen, um den Ausgleich herzustellen. Quatsch, werden die Vegetarier sagen, gerade vom Fleisch wird man krank. Ich denke, krank werden wir von dem Fleisch, wie es die Fleischindustrie produziert, krank werden wir von der Fresserei. Wir essen zu Weihnachten Ente, die ich mir in der Freilandhaltung selbst aussuche und weiß, wie sie geschlachtet wird. Gleiches gilt für den Karpfen, den ich mir aus dem Teich holen lasse.
Davon werde ich bestimmt nicht krank.
Was mit Tieren gemacht wird, ist oft ein Verbrechen, darum aber auf alle die Fleisch essen, einzuschlagen und sie zu beschimpfen, ist nicht der richtige Weg.
Und, liebe Vegatarier, ich hoffe, Sie leben auch sonst ethisch sauber: Tragen keine Jeans aus China, haben kein Handy (mit Coltan aus dem Kongo), verschenken im Winter keine Blumen aus Kolumbien, fahren maximal einen Kleinwagen und machen bei rot und im Stau den Motor aus (wegen des Asthmatikers hinter Ihnen, der Ihren Dreck einatmen muß...).
RE: An Gast 13:57 und 14:53
1.verendetes tier ist aas.
kadaver steht für tote tierkörper egal ob geschlachtet oder nicht und zwar sofort nach lebensende des tieres.
2.dies es sehr wohl eine christlich religiös angehauchte webseite.
3.wollen sie uns für dumm verkaufen? sie scheinen hier einiges durcheinanderzubringen.
natürlich steht in den rezepten nichts von nächstenliebe aber in der bibel die hier auf dieser webseite oft erwähnt wird.
zudem gibt es keine religion auf der welt, die den fleischkonsum empfiehlt, im gegenteil.
fleisch ist im medizinischen, psychologischen, moralischen und spirituellen bereich ungesund.
http://fleisch-macht-krank.de/
dann gibt es noch die gebote z.b. du sollst nicht töten usw. oder
Beim Propheten Hosea (8,13) steht: »Ihr Opferschlachten und Fleischessen ist mir ein Gräuel, und der Herr hat kein Gefallen daran, sondern wird ihrer Missetaten gedenken und sie für ihre Missetaten heimsuchen.« Durch den Propheten Amos (5,21-24) sagt Gott unmissverständlich, was er von katholischen Schlachttagen wie Weihnachten und Ostern hält: »Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speiseopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran.«
Und bei dem großen Propheten Jesaja (66,3) heißt es: »Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als einer, der einen Menschen erschlüge…« Jesus liebte die Tiere!
Vielen Gläubigen sind diese Aussagen fremd. Sie wissen nicht, dass Jesus und seine Jünger, ja das ganze Urchristentum vegetarisch war. Warum? Weil die Kirche die Lehre Jesu verfälscht hat. Sogar Hieronymus, der im Auftrag des Papstes das Neue Testament zusammengestellt und übersetzt hat, zeugt davon in seinen Briefen. Er wusste, dass Jesus gegen das Fleischessen war. In die Bibel aufnehmen durfte er diese Wahrheit offensichtlich nicht.
Auch in vielen apokryphen Schriften, die nicht in die Bibel aufgenommen wurden, ist klar ersichtlich: Jesus und seine Jünger aßen kein Fleisch, sie lebten vegetarisch. Auch Kirchenväter wie Gregor von Nazianz (329-390) zeugen davon: »Die Schwelgerei in Fleischgerichten ist ein schändliches Unrecht…«. Auch wenn »Schöpfungsschlächter« sich rühmen, Gottes Schöpfung zu töten und zum Verzehr anleiten: Tiere töten und essen ist katholischer Kirchenglaube - und nicht christlich.
Jesus war gegen das Töten von Menschen und Tieren. Jesus wollte keine Kirchen aus Stein. Jesus wollte keinen »Stellvertreter Gottes«. Jesus wollte keine Dogmen und Riten. Jesus wollte keine Säuglingstaufe. Jesus wollte keine Missachtung der Frau. Der Stuhl Petri spricht nicht für das Christentum, sondern nur für die Machtorganisation Vatikan, die mit dem großen Weisheitslehrer und Propheten Jesus nichts zu tun hat.
Der Vatikan hält sich nicht an die 10 Gebote Gottes und an die Handlungsanweisungen der Bergpredigt.
Mehr als 1500 Jahre höhrte man vom Vatikan auf gleiche Weise zwischen Männern und Frauen: »Das Weib ist ein minderwertiges Wesen, das von Gott nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen wurde. Es entspricht der natürlichen Ordnung, dass die Frauen den Männern dienen.« (Augustinus, 354-430, einer der bedeutensten Kirchenlehrer)
Papst Johannes Paul II.: »Eine Frau soll still zuhören und sich ganz unterordnen. Ich gestatte es keiner Frau zu lehren und sich über den Mann zu erheben. Zuerst wurde ja Adam erschaffen, und dann erst Eva.« Jahrhundertelang vertrat die Kirche auch den Irrglauben, dass Indianer und Neger minderwertige Wesen seien, weswegen man sie beruhigt versklaven und bedenkenlos töten könne.
Heute braucht man das Märchen »Tiere haben keine Seele« als Rechtfertigung, um sie aufzuessen... oder an Ihnen zu experimentieren.
Immer mehr Wissenschaftler aus den Bereichen Biologie, Zoologie und Verhaltensforschung kommen zu dem Schluss: Tiere zeigen moralisches Verhalten. Sie verfügen über erstaunliche gedankliche und emotionale Fähigkeiten. Und immer mehr Forscher nennen es beim Namen und sagen: Ja, Tiere haben Bewusstsein, Tiere haben eine Seele. Viele Philosophen und vor allem Theologen trauten jahrhundertelang nur dem Menschen als »Krone der Schöpfung« zu, Recht von Unrecht zu unterscheiden und seine Handlungen nach ethischen Regeln auszurichten. Tiere galten bislang als »animalisch«, »viehisch«, »bestialisch« und »tierisch«.
Doch in jüngster Zeit stoßen Forscher zunehmend auf »humane« Umgangsformen bei Tieren, wie Einfühlung, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft, Gerechtigkeit, Freundschaft, Gemeinschaftssinn, Fairness, Versöhnung. Nun finden sich diese »humanen Umgangsformen« bei Menschen heutzutage ja eher selten. Nach der Flutkatastrophe von New Orleans beispielsweise wurde nicht von Selbstlosigkeit und gegenseitiger Hilfe der Menschen in der zerstörten Stadt berichtet, sondern von Plünderungen, Schießereien und Vergewaltigungen. - Oder wo finden wir Mitgefühl, Opferbereitschaft und Fairness in Wirtschaft und Politik? Vielleicht ist »tierisches« Verhalten manchmal viel ethischer als »humanes«?
So heißt es im Magazin GEO Wissen: Sünde und Moral (2005): »Sie meinen, wir Menschen seien die einzigen Bewohner der Erde mit einem Sinn für Moral? ... Würden Außerirdische auf unserem Planeten nach moralischem Verhalten suchen, wer weiß, ob der Mensch dabei wirklich am besten abschnitte.« Dies mag manchen Menschen nicht gefallen, die sich selbst als Inbegriff von Ethik und Moral und die Tiere als minderbemittelte Kreaturen betrachten, die man nach Lust und Laune aufessen darf. Vielleicht können wir Menschen einiges von den Tieren lernen? In einer Illustrierten war kürzlich unter der Überschrift »Sie sind treu bis in den Tod - Menschen können viel von Tieren lernen« zu lesen: »Durch dick und dünn gehen, in schweren Zeiten zusammenhalten - bei Menschen ist es mit diesen Tugenden nicht weit her. Wird doch mittlerweile jede dritte Ehe geschieden.
Viele Tiere gehen wirklich einen Bund fürs Leben ein.« Adler, Dohlen, Raben, Schwäne, Tauben und Gänse, Seepferdchen, Falterfische aber auch Füchse und andere Tiere bleiben ihr ganzes Leben zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Aufzucht der Jungen. Der Glaube, so wie ihn die katholische oder auch die evangelische Kirche lehrt, ist eine Minderheitenposition. Es gibt keine Organisation in der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche. Weil die Kirchen die Lehre des Nazareners in ihr Gegenteil verkehrt haben.
Biblischen Offenbarung (Off 18,4) : „Tretet aus von ihr, mein Volk, damit ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen!“
Die Lehrsätze der Kirche besagen, dass ein einmal Getaufter gar nicht austreten kann, dass sie also seine Seele auf ewig in den Fängen hält. Auf die Kirche und die Bibel in ihrer jetzigen Form ist kein absoluter Verlass. Wer Wasser predigt und selber Wein trinkt, ist nicht glaubenswürdig.
RE: RE: An Gast 13:57 und 14:53
Lieber Gast um 19:35,
ein paar kleine Klarstellungen und Ergänzungen scheinen mir hier angebracht:
zu 2.: "evangelistisch" hat was mit Evangelisation (= christliche Mission, Aufruf zum Glauben an Christus) zu tun und ist also was anderes als "evangelisch" - da ergab sich wohl etwas Begriffs-Durcheinander
Ansonsten weiß ich nicht, ob man sich hier auf dieser Seite so sehr über mögliche Verfehlungen der katholischen Kirche auslassen sollte, mich als evangelischen Christen interessiert das ehrlich gesagt nur ziemlich am Rande.
Schließlich: Dass Jesus und das frühe Christentum vegetarisch gelebt haben sollen, erscheint mir als reichlich gewagte Behauptung (mit dem Potenzial zu einer Verschwörungstheorie - dazu gibt's hier auch einen interessanten Artikel, einfach mal oben rechts suchen). Dann hätte es ja zum Beispiel nie einen Streit über das Götzenopferfleisch geben müssen, der in den Paulus-Briefen einigen Platz einnimmt. Und ein vegetarischer Gottessohn ("Wer mich sieht, sieht den Vater") hätte in seinem sehr zentralen Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15) wohl kaum Gott mit einem Mann verglichen, der aus Freude über die Rückkehr seines Kindes ein gemästetes Kalb schlachtet?!
RE: An Gast 19:35
Ich kann Dir in der Hauptsache Deine Ausführungen beipflichten, bemängele aber Deinen hasserfüllten Unterton. Du vergisst, dass in der Natur Tiere sich auffressen. Wir stammen von Diesen Tieren ab (nicht von Adam und Eva) Deshalb brauchen wir auch tierisches Eiweiß. Wenn Du vegetarisch leben möchtest achte und bewundere ich Deine vegetarische und so kämpferisch vertretene Einstellung. Aber achte auch die Menschen die eine andere Meinung haben. Frohe und vor allem friedliche Weihnachten!
RE: RE: An Gast 19:35
1. die meisten tiere auf der erde ernähren sich vegetarisch.
2. die meisten heiligen aller religionsformen waren vegetarier (gewaltlosigkeit)
3. die geschichte zeigt, dass es in asien schon vegetarische hochkulturen gab, wo anderstwo sich die fleichfresser noch mit der keule bekämpft haben.
4. warum kluge menschen kein fleisch essen:
http://www.tierschutznews.ch/menschen/vegetarismus/1850-vegetarisch-koch...
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