Zuwanderungsdebatte: Sarrazins Saat geht auf

Kommentar

Kommentar - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) poltert gegen Türken und Araber. Er hat Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" offenbar gut studiert. In Sachen Populismus zählen beide zu den Spitzenkräften des politischen Personals.

Von Bernd Buchner

In seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" wirft Thilo Sarrazin einige wichtige Fragen der gegenwärtigen Integrationspolitik auf. Doch mit seinen provokanten Thesen, zum Teil in menschenverachtendem Ton formuliert, dreht er der notwendigen Debatte gleich wieder den Hahn zu. Der SPD-Politiker vermischt genetische mit sozialen Fragen, malt bevölkerungspolitische Horrorszenarien an die Wand, macht pauschal Stimmung gegen Türken und Araber in Deutschland. Die Botschaft: Muslime wollen nicht integriert werden und sollten deshalb möglichst verschwinden, bevor sie Deutschland endgültig islamisieren.

Integration ist ein ernsthaftes Problem. Welche Rolle Religionen und speziell der Islam dabei spielen, ist unklar. Jedenfalls sollte man darüber viel eher reden als über schlechte Bücher und die Frage, ob und was man jetzt noch sagen dürfe oder nicht. Prompt aber springt selbst Bundespräsident Christian Wulff über Sarrazins Stöckchen und spricht einen Satz aus ("Der Islam gehört zu Deutschland"), den man als begeisterter Leser des Ex-Bundesbankerbuchs nur verneinen kann. Vor zwei Jahren sagte Wolfgang Schäuble im Bundestag genau den gleichen Satz, ohne öffentliche Reaktion. Das zeigt, wie sich die Stimmung gewandelt hat.

Wachsende Deutschenfeindlichkeit?

Auf der Welle schwappt viel Treibgut ans Ufer. SPD-Chef Sigmar Gabriel wirbt forsch für die Verbannung von Integrationsfeinden. Die hessische CDU mit Landeschef Bouffier und Familienministerin Schröder feilt fleißig an ihrem Profil und moniert die wachsende Deutschenfeindlichkeit an Schulen und in der Öffentlichkeit. Das Problem wurde jüngst auch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beklagt – doch haben die Beschimpfungen als "deutsche Schlampe" oder "Schweinefleischfresser" so stark zugenommen, dass man jetzt ein Thema daraus machen müsste? Oder passt das Lamento nur wunderbar ins Sarrazinsche Schema von den Deutschen als Minderheit im eigenen Land?

Die lautstärkste Minderheit in Deutschland sind die Bayern. Ihr Landesvater Horst Seehofer (CSU) hat in den vergangenen Wochen genug Sarrazin inhaliert, um einen Zuwanderungsstopp "aus fremden Kulturkreisen" zu verlangen. Gemeint sind Muslime aus der Türkei und Arabien. Auch wenn der bayerische Ministerpräsident zurückrudert und sich missverstanden fühlt: Mit solchen Attacken will er nicht zu einer sachlichen Debatte beitragen, sondern eher sein Image als Opportunist loswerden, das ihn selbst in eigenen Kreisen hartnäckig verfolgt. Zudem sieht er die konservative Leerstelle, die sich gegenwärtig in der Union auftut – genau dort stößt er hinein.

Vorbild aus der Alpenrepublik

Auch die schiere Lust an der Provokation treibt Seehofer an. Vorbild ist ihm der Rechtspopulismus österreichischer Prägung - Jörg Haider ist zwar seit genau zwei Jahren tot, doch sein Geist lebt in der an Bayern grenzenden Alpenrepublik weiter. Die rechtspopulistische FPÖ, einst Haiders Machtbasis, machte im Vorfeld der Wiener Landtagswahl verstärkt gegen die Zuwanderung von Ausländern mobil – und konnte am Sonntag ihre Stimmenzahl fast verdoppeln. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) mahnt zwar, die Sorgen der Bevölkerung zu Integrationsfragen ernst zu nehmen, sagt aber auch: "Wir werden aber sicher nicht die Leute gegeneinander aufhetzen."

Genau das aber bewirken die deutschen Debatten über einen Zuwanderungsstopp oder die vermeintliche Deutschenfeindlichkeit auf Schulhöfen: Leute gegeneinander aufzuhetzen. Das Klima anzuheizen, letztlich zu vergiften. Es fehlen gegenwärtig die moderaten Stimmen, die der neuen, sarrazinisierten politischen Korrektheit entgegentreten. Selbst eine sonst besonnene Frau wie Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat in diesen Tagen nichts anderes zu tun, als die Muslime aufzurufen, Gewalt im Namen ihrer Religion zu verurteilen - als ob gemäßigte Geistliche das nicht die ganze Zeit täten. Schavan fordert Respekt für die Christen in islamischen Ländern, etwa für ihren Wunsch, dort Kirchen zu bauen.

"Haben genügend Kirchen in der Türkei"

Dabei sagen Kenner wie der langjährige Islambeauftragte des Erzbistums Paderborn, Aloys Butzkamm, ganz klar: Neue Kirchen etwa in der Türkei sind nicht nötig. "Wir haben genügend." Eine verblüffende Aussage, die so gar nicht in den Mainstream der gegenwärtigen Türkei- und Islamschelte passen will. Und gerade deshalb umso ernster genommen werden sollte. Denn die Vorbehalte gegenüber Moscheen in Deutschland werden oft damit begründet, dass die Christen in muslimisch geprägten Regionen keine Kirchen hätten. Dass sie dort oft bedrängt und verfolgt werden, steht außer Frage. Aber nicht jedes Klischee ist auch gleich Wirklichkeit.

Was aber ist Tatsache, wo beginnen Meinung und Stimmungsmache? Auch in der Integrationsdebatte wäre es hilfreich, zunächst einmal bei den Fakten zu bleiben. Nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sind die allermeisten in Deutschland lebenden Ausländer integrationswillig. Zehn bis 15 Prozent sind es nicht. Sanktionen bis hin zur Ausweisung sind für sie bereits jetzt möglich. Ebenso gibt es de facto einen Zuzugsstopp für Nicht-EU-Ausländer - Studierende, Hochqualifizierte und Flüchtlinge ausgenommen. Und was die Türkei angeht: Seit 2006 verlassen mehr Türken die Bundesrepublik, als ins Land kommen. Seehofer stößt sich nicht an solchen Tatsachen. Sarrazins Saat scheint aufzugehen. Fragt sich nur, welcher Wald da herangezüchtet wird. Am Ende des Herbstes ist jeder Baum braun.


Bernd Buchner ist Redakteur bei evangelisch.de und zuständig für die Ressorts Politik und Religion.

Kommentare

Verfasst von Argentina Impuras am 13. Oktober 2010 - 22:03.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der Islam

So ist das eben, kulturelle Unterschiede lassen sich nicht einfach von der Hand...

So ist das eben, kulturelle Unterschiede lassen sich nicht einfach von der Hand wiesen als auch nicht die Probleme welche dadurch verursacht werden. Was heißt es denn weitere muslimischer Einwanderer aufzunehmen? kurzfristig lässt sich so womöglich vielleicht ein Facharbeitermangel ausgleichen langfristig das die islamischen Lobbyisten an Einfluss gewinnen. Islamische Verbände stellen schon seit langen massive Forderungen welche nicht in unsere Kulturen passen. Sollen wir die eigene Kultur, als auch die eigenen Wertevorstellungen zu Gunsten eines anderen Kulturkreises ändern?

Verfasst von Jan Reiter am 13. Oktober 2010 - 20:53.

vermeintliche Deutschenfeindlichkeit ?

Ich zitiere Herrn Buchner: "Genau das aber bewirken die deutschen Debatten über...

Ich zitiere Herrn Buchner:
"Genau das aber bewirken die deutschen Debatten über einen Zuwanderungsstopp oder die vermeintliche Deutschenfeindlichkeit auf Schulhöfen: Leute gegeneinander aufzuhetzen. Das Klima anzuheizen, letztlich zu vergiften."

Diskussionen über "vermeintliche Deutschenfeindlichkeit" in Brennpunktschulen vergiften also das Klima ? Lieber den Mantel des Schweigens darüber ausbreiten und Diskussionen darüber mit einem Tabu belegen ?
Da werden wir also dann besser gemobbten Kindern und deren Eltern beibringen, dass Debatten über ihr Los an Brennpunktschulen leider aus Gründen der allgemeinen Klimapflege zu unterbleiben haben ?

Ach ja, "vermeintlich", also irrtümlich angenommen ist die Deutschenfeindlichkeit leider nicht. Mitglieder der rechtsradikaler Umtriebe eher unverdächtigen GEW werden in den Medien wie folgt zitiert:

"Tatsächlich ist es noch unerträglicher als man es sich vorstellen kann, wenn man nicht täglich in solchen Klassen unterrichtet", sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Norbert Gundacker."
http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Deutschenfeindlichkeit-an-S...

Verfasst von Hesekiel am 12. Oktober 2010 - 22:16.

Seltsamer Kommentar

Wenn ich mir Ihre Zeilen durchlese ist mir nicht klar, wir man viel mehr über...

Wenn ich mir Ihre Zeilen durchlese ist mir nicht klar, wir man viel mehr über das Thema reden sollte aber offenkundig nicht die Positionen vertreten darf, die die Herrn Seehofer und Sarrazin einnehmen.

Es geht nicht um das quantitative Argument, es reisten mehr aus als ein. Es geht einzig und allen um die Integrationsprobleme derer, die hier verbleiben. Beschäftigen Sie sich bitte intensiver mit dem Thema. Es ist faktisch falsch, dass Menschen ausgewiesen werden, weil sie sich verweigern einen Integrationskurs (der fast nur Sprachkurs auf Staatskosten ist) zu besuchen. Bitte fragen Sie konkret nach Fällen in denen eine Ausweisung (ausschließlich) mit der Verweigerung eines Integrationskursbesuches begründet wurde. Es würde mich schon sehr wundern, wenn Sie nur einen einzigen Fall in Deutschland recherchieren könnten. Die Gründe, die nachziehende angeben, um nicht an einem Kurs teilzunehmen sind, dass sie sich um ihre Kinder kümmern müssen, die dadurch von der Mutter kein deutsch lernen können und mit miserablen Sprachkenntnisse in die KiTa und Schulen kommen. Warum beteiligen sich denn die vielen Arbeitgeber der angeblich so zahlreichen Hochqualifizierten Einwanderer nicht an der Aufbringung dieser Kosten?

Es ist einfach, nach Arbeitskräften zu rufen. Die Integrationskosten zahlen Kirche und Staat in ihren Schulen.

Verfasst von berndbuchner am 13. Oktober 2010 - 12:03.
Kommentar auf: Seltsamer Kommentar

Meinungsfreiheit

Lieber Hesekiel, natürlich dürfen Sie die Positionen vertreten, die...

Lieber Hesekiel,

natürlich dürfen Sie die Positionen vertreten, die die Herren Seehofer und Sarrazin einnehmen. Wer hält Sie davon ab? Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit. Vertreten Sie die Position, die Sie für richtig halten. Nur zu! Anders kommt ja gar keine Debatte in Gang. Also: Sie dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Buchner - evangelisch.de

Verfasst von Gast am 12. Oktober 2010 - 15:26.

An der Realität vorbei

Seehofer hat mehr als Recht. Die CSU und manche Konservative in der Union...

Seehofer hat mehr als Recht. Die CSU und manche Konservative in der Union insgesamt haben hier immer schon gewarnt und wurden dafür immer schon in die rechte Ecke gestellt. Aber das löst nicht das Problem. Die Debatte um Sarazin und die Umfragen zeigen, dass die Mehrheit nicht mehr einverstanden ist mit der Orientalisierung und Islamisierung ganzer Straßenzüge, Stadtviertel und Regionen in Deutschland.

Schulklassen mit Ausländeranteil von über 50 %, Großstadtviertel, die von Ausländergangs beherrscht werden, wo Deutsche angepöbelt werden und sich nicht mehr durch die Straßen laufen trauen, eine neue Moschee nach der anderen in Deutschland - und eine größer als die andere, Ehrenmorde, Zwangsheiraten und Zwangsbeschneidungen, Parallelgesellschaften - all das wollen die Menschen nicht mehr, auch in Deutschland nicht!!! Und sie haben Recht damit, auch wenn die Edelfedern des deutschen Feuilletons und alle linken und grünen Multikulti-Propheten und -Heulsusen, die in ihren schicken Villen, Wohnungen und Büros mit den wahren Problemen nicht konfrontiert werden, Zeter und Mordio schreien.

Viele Fragen werden tabuisiert: Warum pfeifen Zehntausende Türken Mezut Özil beim Fußballspiele Deutschland-Türkei aus? Weil er sich für Deutschland entschieden hat und die türkische Stastsbürgerschaft abgelegt hat. So viel zum Integrationswillen der Türken, die in Deutschland leben... Und warum muß seine deutsche Ehefrau für die Ehe zum Islam konvertieren??

Es rächt sich bitter, dass die Deutschen in den 60er Jahren beim Wirtschaftsaufschwung/-wunder den Kragen nicht vollgekriegt haben und auch Türken angeworben haben. Wir hätten uns diese Perobleme anders als die Kolonialländer Frankreich und England ersparen können. Mit Spaniern, Griechen und Italienern oder nach 1989 mit Polen, Rumänen und selbst den meist religionslosen Tschechen gibt es diese Probleme nicht. Warum? Weil sie alle Europäer sind und meist christlich geprägt. Die Türken sind politisch, sozial, kulturell und religiös ein anderer Kulturkreis, das kann man nicht durch Tabuisierung des Problems oder kulturell-religiöse Selbstvergessenheit verdrängen.

Verfasst von Kritischer am 12. Oktober 2010 - 9:50.

"Haben genügend Kirchen in der Türkei"

Mit dieser Aussage würde ich sehr vorsichtig umgehen. Denn wenn auch Kirchen...

Mit dieser Aussage würde ich sehr vorsichtig umgehen. Denn wenn auch Kirchen existieren ist doch das Ausüben eines Gottesdienstes, das neu mieten oder erwerben von Gottesdiensträumen etc. wichtig um von Kirchen zu profitieren. Und das es hier in der Türkei vll. nicht ganz ok zugeht, kann nicht nur von OpenDoors (http://www.opendoors-de.org/verfolgung/laenderprofile/turkei/) bestätigt werden. Versucht mit Christen dort in Kontakt zu treten und fragt sie selbst?

Verfasst von philoktetes am 11. Oktober 2010 - 20:23.

Nicht hilfreich !

Ursache fuer die gegenwaertige Debatte ist nicht Herr Sarrazin, sondern...

Ursache fuer die gegenwaertige Debatte ist nicht Herr Sarrazin, sondern schlicht und einfach die Realitaet. Vorher haben zahlreiche,ebefalls serioese Autoren wie Stephan Lufft,Roman Reusch,Buschkowsky und vor allem Kirsten Heisig auf die unhaltbaren Folgen einer gescheiterten Zuwanderungspolitik hingewiesen. Sarrazin war lediglich der Katalysator. Die Botschaft seiner praegnanten Thesen konnte in den Rezensionen wirkungsvoll dem grossen Publikum vermittelt werden. Gelesen werden das Buch nur wenige haben, sonst wuerde oefter darauf hingewiesen, dass die sog. genetischen Thesen, die uebrigens keineswegs rassistisch sind, nur ide letzten drei Kapitel des Buches betreffen. Nach Ansicht des renommierten Soziologen Ulrich Wehler (FAZ vom 7.10.) ist das Buch allein aufgrund der soziologischen und volkswirtschaftlichen Analyse von hohem Erkenntniswert.
Die Polemik des Kommentars zur Rolle des Buches ist daher unangebracht.
Die Debatten ueber die Zuwanderung sind schon lange ueberfaellig !. Wenn der Kommentator sie als Hetze verunglimpft, spricht er den Buergern dieses Landes das Recht auf einen offenen Diskurs ueber Dinge ab, die sie und ihre Nachkommen existenziell betreffen !
Und nun zu den sogenannten Fakten des Kommentars : Christen in der Tuerkei werden nicht nur bedraengt, sondern auch ermordet, nur weil sie kirchliche Funktionstraeger sind.Selbst in der Westtuerkei gleichen die Kirchen unzugaenglichen Festungen(z.B. die katholische Kirche in Izmir).
Die positive Abwanderungsbilanz der Tuerken in Deutschland aendert nichts daran, dass deren Anteil an der Bevoelkerung stetig zunimmt : Wenn fuer ein abwanderndes altes Rentnerpaar eine anatolische Braut hierher kommt, ist das kein Wunder.
Als Beitrag zur Versachlichung der Debatte ist der obige Artikel alles andere als hilfreich ! Bezueglich der Evozierung nationalsozialistischer Ideen schliesse ich mich der Bewertung des Kommnentars von Berthold Schwarz an.

Verfasst von Ingo1971 am 11. Oktober 2010 - 16:18.

>>Auch die schiere Lust an

>>Auch die schiere Lust an der Provokation treibt Seehofer an. Vorbild...

>>Auch die schiere Lust an der Provokation treibt Seehofer an. Vorbild ist ihm der Rechtspopulismus österreichischer Prägung - Jörg Haider ist zwar seit genau zwei Jahren tot, doch sein Geist lebt in der an Bayern grenzenden Alpenrepublik weiter. Die rechtspopulistische FPÖ, einst Haiders Machtbasis, machte im Vorfeld der Wiener Landtagswahl verstärkt gegen die Zuwanderung von Ausländern mobil – und konnte am Sonntag ihre Stimmenzahl fast verdoppeln.<< 

Es ist schon ein Witz wie Du hier versuchst bestimmte Positionen an einzelne Namen fest zu machen und gleichzeitig  aufzeigst, dass auch wenn die Namen sterben die Positionen doch in der Bevölkerung sich finden.

Vielleicht will Seehofer nur den tatsächlich rechtsextremistischen Parteien von vorne herein den Wind aus den Segeln nehmen.

 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von berthold_schwarz am 11. Oktober 2010 - 15:29.

Wurmstichige Nazikeule !

Zuerst wollte ich schon nach Lesen der ersten Sätze zur Feder greifen und...

Zuerst wollte ich schon nach Lesen der ersten Sätze zur Feder greifen und diesen Kommentar Stück für Stück zerpflücken. Aber dann las ich den letzten Satz. Danach erübrigt sich jeder Kommentar - gute alte Antifa-Tradition, in der evangelischen Publizistik der letzten Jahrzehnte leider nicht selten.
Natürlich merkt der Autor nicht, wie wurmstichig die Nazikeule geworden ist, die er da schwingt.
"Lechts und rinks kann man nicht verwechsern.Werch Illtum!"

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