"Bilder aus Japan rufen apokalyptische Ahnungen wach"

Präses Nikolaus Schneider

EKD-Ratschef Präses Nikolaus Schneider beim Eröffnungsgottesdienst zur Fastenaktion "7 Wochen ohne". Foto: epd-bild / Stephan Wallocha

Predigt - Überschattet von den Ereignissen in Japan ist am Sonntag in Hamburg die evangelische Fastenaktion "Ich war's! 7 Wochen ohne Ausreden" eröffnet worden. Der Gottesdienst in der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel wurde live vom ZDF übertragen In seiner Predigt bekräftigte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, die ablehnende Haltung der Kirche zur Atomenergie. Mit Blick auf die Fastenaktion verwies er auf die Chance, Abschied von Selbstgerechtigkeiten zu nehmen und Fehler einzuräumen.

Von Präses Nikolaus Schneider

Gnade und Friede von Gott, unserm Vater und unserem Herrn und Bruder Jesus Christus sei mit uns allen. Amen.

Es sind apokalyptische Bilder, liebe Gemeinde an den Fernsehgeräten und hier in der Kirche, die uns seit zwei Tagen aus Japan erreichen. Bilder, die uns den Atem verschlagen angesichts der unvorstellbaren Naturgewalt, die unterschiedslos Häuser, Schiffe und Menschen hinweg spülte. Es sind apokalyptische Ahnungen, die uns beschleichen, wenn wir den Rauch von Explosionen aus Atomkraftwerken aufsteigen sehen. Und manche fragen sich angesichts der noch unübersehbaren Katastrophe: Wo ist Gott? Wo und wie sollen wir in alledem die Menschenliebe und Menschennähe Gottes erkennen?

In diesen Tagen beginnt die Passionszeit. Christenmenschen bedenken in den vor uns liegenden Wochen bis zum Osterfest den Leidensweg Jesu. Der Gottessohn leidet mit und leidet für Menschen. Jesus hat sich dem Leiden der Menschen gestellt, hat mitgelitten, hat getröstet und geheilt. Jesus, der Gottessohn, hat das Leiden und Sterben am eigenen Leib erfahren. Sein Gefühl der Gottverlassenheit hat er am Kreuz herausgeschrieen. Und die Gewissheit der Gottesnähe hat er im Leiden nicht preisgegeben. "Mein Gott, warum hast du mich verlassen" und "In deine Hände befehle ich meinen Geist". In dieser Spannung blicken wir Christenmenschen jetzt auch auf die Geschehnisse in Japan.

Solidarität mit leidenden Menschen

Die Passionszeit fordert uns heraus zu Solidarität mit jedem leidenden Menschen. Und so sind wir in diesen Tagen bei denen, die bei der Erdbebenkatastrophe ihr Leben verloren haben. Wir stellen wir uns an die Seite derer, die um ihre Angehörigen bangen, deren Hab und Gut vernichtet wurde. Und unsere Gedanken sind bei all denen, die als Helfer das Menschenmögliche tun, um Leben zu retten. Unsere Gebete gelten denen, die in diesen Stunden versuchen, die Folgen der Reaktorkatastrophe soweit es geht zu mindern.

Im Evangelium, das wir eben hörten, wird Jesus gebeten, zu einer Katastrophe Stellung zu nehmen, die damals wohl viele bewegt hat. Die römischen Besatzungssoldaten hatten unter friedlich betenden Juden ein Blutbad angerichtet. Und für viele damals stand die Frage im Raum, was haben die Betroffenen falsch gemacht? Wofür wurden sie bestraft? Das ist eine menschlich verständliche Frage. Wir Menschen müssen wohl so fragen: warum nur ist das geschehen? Wer trägt daran die Schuld? Und hätte Gott es nicht verhindern können? Wahrscheinlich müssen wir so fragen, weil es schwer auszuhalten ist, dass auf dieser Erde Dinge geschehen, die wir nicht beeinflussen, die wir nicht verhindern und für die wir keine Gründe erkennen können.

Und es beruhigt uns Nichtbetroffene, wenn wir das Leiden und Sterben der betroffenen Menschen mit göttlicher Strafe erklären können. Denn erstens sind wir dann keinem launischen Schicksal ausgeliefert und zweitens müssen wir solche Katastrophen nicht fürchten, solange wir uns nichts Schlimmes zuschulden kommen lassen.

Jesus fragt: Was lernt ihr aus dem Geschehenen?

Jesus weist diese Erklärungsversuche zurück. Er fragt nicht nach Schuld und Strafe. Jesus stellt sich nicht als Wissender über die Opfer, sondern er stellt sich an ihre Seite. Und darin zeigt er, wo Gott ist. Nämlich dort, wo Menschen ins Leid gestürzt werden. Und daher weist Jesus die Frage nach der Schuld zurück und wendet sie anders. Er fragt nicht, wie konnte das geschehen, sondern, was lernt ihr daraus?

Es geht um die eigene Verantwortung, um das, wofür wir selber geradestehen können und geradestehen müssen. Das wäre doch eine gute Frage für die beginnende Fastenzeit.

Die japanischen Atomkraftwerke galten als erdbebensicher. Uns führen die Bilder aus Fukojima vor Augen, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Die Katastrophe in Japan zeigt uns die Zerbrechlichkeit des Lebens, wie verletzbar wir sind. Und wie unsicher der Boden ist, auf dem wir stehen und den wir doch – weil wir darauf leben müssen – gern für so sicher halten möchten. Wir haben uns fast schon daran gewöhnt, mit Technik umzugehen, die im Grunde weder einen menschliche Fehler noch irgendwelche außergewöhnlichen Einflüsse von außen verzeiht.

Zur Geschöpflichkeit des Menschen gehört aber, dass wir Wesen sind, die Fehler machen. Und es gehört zu einem realistischen Selbstbild, dass wir Menschen eben außerstande sind, für absolute Sicherheit zu sorgen. Und deshalb ist eine Technik, die 100prozentige Sicherheit braucht, um Katastrophen apokalyptischen Ausmaßes zu vermeiden, nicht menschengerecht. Jesus ruft zur Buße auf. Fastenzeit ist eine Zeit der Buße. Sie lädt uns ein, nach dem Maß zu fragen, das Gott uns zugeteilt hat. Und nach der Verantwortung, die Gott von uns erwartet. Das gilt für die gesellschaftlichen Fragen ebenso wie für die Fragen unseres persönlichen Lebens.

"Ich war's - 7 Wochen ohne Ausreden" - das ist das Thema der Fastenaktion der evangelischen Kirche. Was heißt das nun?

Zur eigenen Verantwortung stehen. Zugeben lernen, wenn uns etwas misslungen ist. Glauben, dass wir uns vor Gott nicht selbst rechtfertigen können und müssen.

Wir versuchen, gut dazustehen

Das fällt uns nicht leicht. Wir versuchen in der Regel, gut dazustehen. Vor anderen, vor uns selbst, vor Gott: Oft versuchen wir, die eigene Verantwortung für Fehler und für unser Versagen zu verdrängen oder wenigstens zu beschönigen.

Wir wenden dann die Dinge so lange hin und her, bis am Ende herauskommt: Eigentlich haben wir es doch nur gut gemeint. Eigentlich war unser Bemühen richtig. Eigentlich waren die nicht vorhersehbaren Umstände Schuld. Eigentlich tragen andere auch Verantwortung, zumindest ebenso viel Verantwortung wie wir. Wir versuchen, uns selbst zu rechtfertigen.

Selbstgerechtigkeit aber stört und behindert unsere Beziehung zu anderen Menschen. Selbstgerechtigkeit stört und behindert aber auch unsere Beziehung zu Gott. Denn Selbstgerechte können nicht dem zu recht bringenden Heilshandeln Gottes vertrauen.

Die frohe Botschaft, das Evangelium von Jesus Christus, aber ist anders: Selbstrechtfertigung ist nicht nötig! Wir Menschen müssen uns vor Gott nicht selbst rechtfertigen. Wir müssen uns deshalb auch nicht in Illusionen und Ausreden flüchten, wenn wir einen Fehler gemacht haben, wenn wir schuldig werden, wenn wir unser eigenes Verhalten als falsch erkennen. Gott schenkt in Jesus Christus Sünderinnen und Sündern seine Liebe, seine Vergebung und seine Gerechtigkeit. Gott will uns zu Recht bringen. Gott wartet auf unsere Liebe und auf unser Vertrauen, nicht auf unsere Perfektion. Sich von Gott geliebt zu wissen mit den eigenen Stärken und den eigenen Schwächen, das schenkt Menschen einen selbstkritischen und zugleich heilsamen Blick auf sich selbst.

Wir gewinnen die Freiheit, uns zu verändern

So gewinnen wir die Freiheit, eigene Fehler und eigens Versagen zu bekennen und gnädig zu sein mit den Fehlern und dem Versagen unserer Mitmenschen. Wir gewinnen die Freiheit, Buße zu tun und uns von Gott verändern zu lassen. Wir gewinnen die Freiheit, Verantwortung zu übernehmen und in Leiderfahrungen nicht zu resignieren oder zynisch zu werden. Wir gewinnen die Freiheit, mit zu leiden und Leidtragenden zu helfen und sie zu trösten.

Im Vertrauen auf die Liebe Gottes, die uns in Jesus Christus erschienen ist, in unserer Liebe zu Gott und in unserer Liebe zu den Mitmenschen finden wir unsere Gerechtigkeit. Die Liebe schenkt uns die Kraft, vor Gott zu unseren Fehlern und zu unserer Schuld zu stehen. Wir können sagen: "Ich war's. Gott sei mir Sünder gnädig." Die Liebe schenkt uns den Mut, anderen Menschen gegenüber unsere Fehler einzugestehen. Wir können sagen: "Ich war's. Verzeiht mir." Diese Liebe schenkt uns auch die Kraft, die Bilder aus Japan auszuhalten, nicht an Gott und der Welt zu verzweifeln, am Leiden Anteil zu nehmen und das uns Mögliche zu tun.

Gott schenke uns diese Liebe. Er mache uns dieser Liebe gewiss – in der Passionszeit und an allen Tagen unseres Lebens.

Amen.
 


Den Fernseh-Gottesdienst aus der Christuskirche in Hamburg-Eimsbüttel können Sie in der ZDF-mediathek nochmals anschauen.
Das komplette Textbuch zum Gottesdienst gibt es hier als Download (502.1 KB, ACROBAT).

Kommentare

Verfasst von WeißeWucherblume am 21. März 2011 - 10:12.

Einstellen

Anscheinend werden neuerdings meine Kommentrare nicht mehr eingestellt. Was...

Anscheinend werden neuerdings meine Kommentrare nicht mehr eingestellt. Was passt den Redakteuren daran nicht? Wenn es unerwünscht ist, dass ich mich an den Blogs beteilige, dann möchte man mich das doch direkt wissen lassen. Dann lasse ich das bleiben und informiere mich in Zukunft anderswo.

Verfasst von HannoTerbuyken am 21. März 2011 - 10:47.
Kommentar auf: Einstellen

Hallo WeißeWucherblume, ihre

Hallo WeißeWucherblume, ihre Kommentare sind nach wie vor erwünscht...

Hallo WeißeWucherblume,

ihre Kommentare sind nach wie vor erwünscht - "neuerdings" bezieht sich wohl auf's Wochenende, an dem wir die Kapazitäten nicht haben, jeden Kommentar am gleichen Tag freizuschalten. Manchmal wird es Montag morgen, bis jemand zum Freischalten da ist.

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Hanno Terbuyken
evangelisch.de

Verfasst von WeißeWucherblume am 20. März 2011 - 17:48.

Apokalypse Synoptisch

Fünf Male wird im Neuen Testament von der Endzeit gesprochen: In dem Buch, das...

Fünf Male wird im Neuen Testament von der Endzeit gesprochen: In dem Buch, das unter diesem Namen dem Apostel Johannes zugeschrieben ist, in seinem Evangelium in den sogenannten Abschiedsreden und jeweils am Ende der Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas. Wenn ich bei den drei Letztgenannten hinschaue, so fällt zweierlei auf: Wir sollen "unsere Häupter erheben", denn nur so kann anscheinend das Neue geboren werden. Und dann: Die Menschen, die am Ende zu den Schafen gerechnet werden (Wer je z.B. auf Gotland war, konnte das miterleben, wenn im Frühjahr die Böcke zum Schlachten ausgesondert wurden), die ahnen gar nicht, warum sie das verdient haben. Sie haben doch einfach nur geholfen. Nach ihrem eigenen Seelenheil haben sie dabei gar nicht gefragt. Vielleicht werden wir als Christen glaubwürdiger, wenn wir in unserer unmittelbaren Umgebung den Diakonischen Impuls unterstützen und leben, vielleicht noch direkter, als es schon geschieht, auch individueller. Dabei können uns Gottesdienst und Gebet stärken. Und für mich sind Gebete wirksam, für Lebende und Verstorbene, auch wenn die 9.000km entfrent sind. Wer das nicht glauben will, den werde ich mit Argumenten auch nicht überzeugen.

Verfasst von Dennis Michalke am 15. März 2011 - 9:43.

Keine Antwort? Ausweichend? Von wegen!

Vielleicht ist die beste und größte Antwort die man Menschen...

Vielleicht ist die beste und größte Antwort die man Menschen angesichts solcher Bilder und Gedanken geben kann, ein Trost und den gab die Predigt. Wäre ein klare Sach-Antwort nicht zynisch? Wäre sie das Leid wirklcih ernstnehmend? Die Hilflosigkeit nicht schmälernd? Jede Verkopfung und Rationalisierung abstrahiert nur und damit nimmt sie Abstand. Der Trost, das Gott in Jesus das Leid kennt und nicht nur beobachtet, mag Glaubende trösten, und darum muß ein Hirte das seinen Schäfchen zusprechen. Dass das Zweifler und Ungläubige nicht zu überzeugen mag, glaube ich gerne, aber eine Instrumentalisierung des Elends zu Missionszwecken wäre zurecht hinterfragbar. Und "Gott liess das zu" ist wieder eine Schuldzuschreibeung, die vom Elend Abstand nimmt und der Hilflosigkeit ausweicht. Sich den Elenden und Leidenden zuzuwenden ist Evangelium und schafft Nähe - die Schuld zuweisen und zu Moralisieren ist Gesetz, selbstgerecht, hilft niemandem und schafft Distanz. Trost ist für den Trostlosen die größere Antwort.

Verfasst von Ingo1971 am 17. März 2011 - 10:57.

>>Das klingt mutig und will

>>Das klingt mutig und will den Eindruck vermitteln, als ob er, die...

>>Das klingt mutig und will den Eindruck vermitteln, als ob er, die Kirche oder der Glaube darauf eine Antwort wüssten.<< 

Das glaube ich nicht dass dies vermittelt werden sollte.

>>Stattdessen wird vom Leidensweg Jesu gesprochen, als ob das eine Auskunft auf diese soviele Menschen bewegende Frage wäre.<<

Es ist eher ein Workaround. Wie soll man etwas erklären wovon man nicht mal genau sagen kann was es ist und weiß dass es jeder kennt.

>>Wieso sollte Gott sich durch solche Gebete beeinflussen lassen, wenn er doch zuvor zugelassen hat, dass durch gewaltige Erdbeben und Tsunami solche Katastrophen überhaupt erst möglich wurden?<<

Wieso nicht? 

>>Was sollen die Menschen daraus lernen? Dass sie etwas falsch gemacht hätten, dass sie selbstgerecht gewesen seien?<<

Unter anderem. Aber auch wie zerbrechlich irdisches Leben und Glück ist. 

 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von masaniello am 13. März 2011 - 15:51.

Instrumentalisierung des Leidens !

Angesichts des Leides in Japan sollte es für jeden anständigen Menschen...

Angesichts des Leides in Japan sollte es für jeden anständigen Menschen selbstverständlich sein, auf dessen Instrumentalisierung zu verzichten, anstatt die altbekannten apokalyptischen Schreckbilder gegen die Kernkraft hervorzukramen.
Es sind Tausende von Menschen in Japan durch eine verheerende Naturkatastrophe umgekommen … und bisher keiner davon durch das böse Atom. Herr Präses,nehmen Sie bitte das wenigstens zur Kenntnis !

Verfasst von Gast am 14. März 2011 - 12:01.

Instrumentalisierung

Anmerkung: Man kann auch "Leiden" instrumentalisieren, um von eventueller...

Anmerkung: Man kann auch "Leiden" instrumentalisieren, um von eventueller Verantwortung im eigenen Bereich und Lebensvollzug "abzulenken". Angesichts dieser verheerenden Katastrophe die Frage nach der Auswirkung der Atomkraft für uns nicht zu stellen macht uns als Christen in der Frage unseres Umgangs mit der Schöpfung und der Herausforderung unserer Verantwortung für den Umgang mit Gottes Schöpfung nicht gerade glaubwürdiger. Natürlich steht das Leid in Japan unvergleichlich. Es wird niemand ernsthaft erwägen, das Leid der Menschen in Japan klein zu reden. Zu unterstellen, dass eine eingehende Beschäftigung mit der Bedeutung von Kernkraft angesichts dieser Katastrophe für uns nicht ansteht, ist m.E. nicht hinnehmbar.
Oder glauben wir an das gute Atom? Das wäre dann ein neues Glaubensbekenntnis, dessen Wahrheitsgehalt doch sehr zu überprüfen wäre...
Übrigens: Woher nehmen Sie die Gewissheit, dass in der inzwischen schon geschehenen und aller Wahrscheinlichkeit noch stärker zunehmenden atmoaren Verstrahlung durch Luft und wahrscheinlich bald auch im Grundwasser keine Menschen zu schade kommen werden?

Verfasst von Ingo1971 am 19. März 2011 - 1:44.
Kommentar auf: Instrumentalisierung

>> Angesichts dieser

>> Angesichts dieser verheerenden Katastrophe die Frage nach der...

>> Angesichts dieser verheerenden Katastrophe die Frage nach der Auswirkung der Atomkraft für uns nicht zu stellen macht uns als Christen in der Frage unseres Umgangs mit der Schöpfung und der Herausforderung unserer Verantwortung für den Umgang mit Gottes Schöpfung nicht gerade glaubwürdiger.<< 

Du vergisst dabei aber dass die verheerende Katastrophe bislang nicht der "Auswirkung der Atomkraft" entspringt sondern dem Erdbeben und dem daraus resultierendem Tsunami. 

 

“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer

Verfasst von Gast am 14. März 2011 - 11:29.

Stimme zu!

Noch schlimmer die Stellungnahme vom Präses der Westfälischen Kirche, der mit...

Noch schlimmer die Stellungnahme vom Präses der Westfälischen Kirche, der mit seinem Statement schon den Vorwahlkampf in NRW eröffnen zu müssen glaubte.
Instrumentalisierung schlimmsten Ausmaßes von vorgeblich "geistlichen" Leitern.

Verfasst von Gast am 13. März 2011 - 22:38.

instrumentalisierung????

der apokalypische vergleich bezog sich auf die naturgewalten man kann über...

der apokalypische vergleich bezog sich auf die naturgewalten
man kann über einem instrumentalisierungsverdacht gern streiten, aber die argumente vorwürfe und bezüge müssen schon stimig sein

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