Der Calvinist aus Holland und seine vielen Heiligen

Gert de Weerd

Gert de Weerd, der Gründer des Heiligenmuseums im niederländischen Vaals. Fotos: Klaus Schlupp

Museum - Im Heiligenmuseum im niederländischen Vaals sind jede Menge neugotische Heiligenfiguren zu sehen - gesammelt von einem Calvinisten. Wie geht das zusammen?

Von Klaus Schlupp

Die Oma war gar nicht begeistert, als Enkel Gert de Weerd vor 25 Jahren mit seinem ersten Heiligenbild ankam. Denn der Ex-Galerist kommt aus der Amsterdamer Gegend und selbstverständlich aus einer niederländisch-reformierten Familie. Und für holländische Calvinisten, die sich streng an das biblische Bilderverbot halten, bedeutet so ein Heiligenbild den Freifahrtschein erster Klasse zur Hölle. Doch der Ausdruck tiefer katholischer Frömmigkeit, den die Bilder ausstrahlen, hat den calvinistischen Jungen gepackt.

So ist in den vergangenen 25 Jahren eine Sammlung religiöser Kunst aus dem 19. Jahrhundert entstanden, die ihresgleichen sucht, und aus dem Hobby wurde eine Profession. Mit der ihm eigenen Tüchtigkeit ging de Weerd ans Werk und fand in einem ehemaligen Kamillianerkloster in Vaals den richtigen Platz für ein Heiligenmuseum. Am Rand eines großen Parks, in dem auch schon die ersten steinernen Heiligenfiguren stehen, erhebt sich an der Straße die Kapelle. Daran schließt sich das Haupthaus aus dem 18. Jahrhundert an, das bis zur Klostergründung durch deutsche Kamillianer einem reformierten Nadelfabrikanten gehört hatte.

Zur Rechten gibt das Café einen Vorgeschmack dessen, was im Museum zu erwarten ist: Der Gast nimmt Platz auf neugotischen Stühlen aus einem aufgehobenen Nonnenkloster mit Spitzbögen, der Tresen besteht aus Teilen eines alten Chors. Auch an den Wänden hängen diverse Bilder von Heiligen oder aus der biblischen Geschichte, oft im reinsten Nazarenerstil. "Besonders für ältere Menschen ist das ein echtes "feest van herkenning" (Fest des Wiedererkennens), sagt auch de Weerd.

Die Erotik des heiligen Rochus

Als "herkenning" bezeichnen Niederländer die Überraschung, wenn man einst Vertrautes wiedersieht. Denn ältere Menschen kennen diese Art religiöser Kunst noch aus ihrer Jugend, und mancher von ihnen dürfte diese ererbten Kunstwerke auch als "Kitsch" dem Sperrmüll übergeben haben, wie es auch beim nachkonziliaren Bildersturm mancher Heiligenfigur in den Kirchen ergangen ist.

Foto: Klaus SchluppDoch Kitsch ist diese Kunst des 19. Jahrhunderts wahrlich nicht. "Die Bilder und Skulpturen haben eine unwahrscheinlich beruhigende Wirkung, die Menschen werden leiser", sagt Gert de Weerd. Leicht zu finden sind solche Statuen nicht. "Dieser Altar lag lange in einer Garage", sagt de Weerd und zeigt auf einen großen Marienaltar, der im Haupthaus aufgestellt ist.

Die alte Kirche des Kamilianerklosters ist das eigentliche Museum. Links und rechts des Ganges zeigt sich das neue Jerusalem. 200 Heiligenfiguren schauen den Betrachter lebensecht an und präsentieren ihre Attribute. Jean-Baptiste Marie Vianney, der Pfarrer von Ars, steht fast fotorealistisch in Rochette und Stola betend da.

Der heilige Rochus ist gleich mehrfach vertreten, mit und ohne sichtbar blutendes Bein. "Der mit bedecktem Bein kommt aus einem Nonnenkloster, denen war ein nacktes Knie wohl zu erotisch", vermutet de Weerd.

Der Museumspate: ein Tätowierer

Alle Figuren geben Zeugnis von einer schwierigen Epoche der Kirchengeschichte. Mit dem Aufkommen des Liberalismus sah sich die Kirche in einer Abwehrstellung. Man besann sich auf den Papst als sichtbares Oberhaupt und sah in ihm einen Schutzherrn im Kampf gegen modernistische Tendenzen. Das Mittelalter mit seiner (scheinbaren) Einheit des Christentums und der geistlichen Einheit von Papst- und Kaisertum war das Vorbild für eine spirituelle und theologische Erneuerung der Kirche nach den Wirren von Aufklärung und Französischer Revolution.

Thomas von Aquin wurde Basis jener neuscholastischen Theologie. Genau diese Haltung spiegelt sich im Baustil der Kirchen und bei den Heiligenfiguren in Vaals wieder. So sind die Heiligenfiguren auch Forschungsobjekt. Um die Forschung voranzutreiben, wurde eine Stiftung gegründet, die die Figuren auch der Wissenschaft zugänglich machen und auch sonst Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungen im Museum organisieren will.

Wo früher der Altar stand, ist jetzt ein Heiligengrab aufgebaut. Direkt neben dem Grab findet sich etwas, was so gar nicht in ein Museum für neugotische sakrale Kunst zu passen scheint: Ein in Öl gemalter neuzeitlicher Christuskopf mit Dornenkrone erinnert verdächtig an eine Tätowierung. Das ist kein Zufall, denn der bekannteste niederländische Hautkünstler Henk Schifferman, der sich schon auf Rücken und Oberarmen so manches Rockstars von Weltrang verewigen durfte, ist Museumspate.

Ohne Subventionen überlebensfähig

Die Begegnung des 19. Jahrhunderts mit der Moderne ist hier durchaus Programm, denn das Museum plant auch Ausstellungen mit Werken moderner Künstler, die so einen reizenden Kontrast zu den alten Figuren bilden. Zweiter Pate ist der Roermonder Weihbischof Everard de Jong, der auch von dieser würdigen Präsentation religiöser Kunst begeistert war und bei der Museumseinweihung 2009 jede Statue und jedes Bild segnete.

Kaufmännisch betrachtet brauchte es großen Mut, um mit einem Museum eine Existenz aufzubauen. Aber es scheint geklappt zu haben, denn immerhin arbeitet im Museum neben Ehrenamtlichen auch ein hauptamtlicher Mitarbeiter. Auch das schicke Restaurant und die Veranstaltungsräume, wo Hochzeit, Kinderkommunion und Geburtstage in neugotischer Umgebung gefeiert werden, tragen zur wirtschaftlichen Basis des Unternehmens bei - staatliche Subventionen bekommen Gerd de Weerd und seine surinamische Ehefrau Ivy Wolff nämlich nicht.

Das geräumige Anwesen muss sich daher durch Spenden und den Erlös aus Eintrittsgeldern, Events, Kaffee und Schnitzeln finanzieren. Sogar eine Filiale des lokalen Standesamtes befindet sich im Museum. Eine große Christusstatue mit Stigmata und blutendem Herzen flankiert von Bildnissen etwa der heiligen Germana von Pibrac (1559 - 1601) sorgt dafür, dass selbst die bürgerliche Eheschließung ein wenig unter den Augen des Herrn stattfindet.

Und Oma de Weerd? Die ist bereits lange verstorben und dürfte sich im Himmel gemeinsam mit den zahlreichen Heiligen von Herzen darüber freuen, welch fruchtbare ökumenische Symbiose katholische Frömmigkeit mit dem calvinistischen Pioniergeist und der Geschäftstüchtigkeit ihres Enkels eingegangen ist.

Das Museum ist täglich außer montags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Gruppen können sich unter 0031/3060080 zu einer Führung auch in deutscher Sprache anmelden.


Klaus Schlupp. Foto: privatDr. Klaus Schlupp ist freier Journalist in Aachen.

 

Kommentare

Verfasst von Dr. Klaus Schlupp am 21. November 2011 - 13:49.

Reaktion

Heidernei, da stellt man in einem netten bunten Text ein nettes Ausflugsziel,...

Heidernei, da stellt man in einem netten bunten Text ein nettes Ausflugsziel, einen spannenden Typen und seine außergewöhnliche Tätigkeit vor, und schon bricht der Kulturkampf los! Wo bleibt denn da die evangelische Toleranz, auf die ihr immer so stolz seid? Ich dachte immer diese Zeiten seien seit 1883 bzw. spätestens 1945 vorbei. Die Heiligenfiguren in Vaals geben Zeugnis einer wichtigen Epoche der (katholischen) Kirchengeschichte und auch des Glaubenslebens einer Epoche.

Die Frage, ob es richtig ist, Heilige zu verehren stellt sich in diesem Kontext nicht. Was an dem Text „jesuitisch“ sein soll – abgesehen, dass auch der heilige Franz Xaver ausgestellt ist – erschließt sich mir nicht. Heilige sind Menschen, von denen wir glauben dürfen, dass sie Gottes Gnade erlangt haben. Diese Heiligkeit kann nach katholischem Glauben durch die Kirche festgestellt werden, doch die meisten Heiligen sind Menschen die Gott frei ausgewählt hat, und von denen der Papst nichts weiß. So glaube ich persönlich durchaus daran, dass die reformierte Oma von Gerd de Weerd zu den Heiligen gehören kann. Das zugegebenermaßen naive Bild mit der Oma, die sich im Himmel über den Enkel freut, habe ich aus journalistischen Gründen gezeichnet, um die Geschichte abzuschließen.

Übrigens ist ein großer Teil des heute noch recht lebendigen Ordenslebens in der Provinz Limburg Herrn Bismarck zu verdanken. Der hat nämlich im Kulturkampf viel blühende Klostergemeinschaften aufgelöst, die sich dann in den toleranten Niederlanden niedergelassen haben.

Diese Toleranz hat auch in die andere Richtung Tradition. Schon im 17. Jahrhundert haben die Generalstaaten in Vaals eine reformierte Kirche erbauen lassen, um den Aachener Protestanten die Möglichkeit zum Gottesdienst zu geben.

Dennoch freue ich mich über Ihre Reaktionen, denn das heißt , dass Sie sich mit dem Text auseinandersetzen, und das freut den Autoren immer.

Verfasst von Karl Frieder am 25. November 2011 - 15:58.
Kommentar auf: Reaktion

Replik

Hallo Herr Doktor Schlupp, nur eine kurze Replik auf Ihre von mir jetzt mehr...

Hallo Herr Doktor Schlupp,

nur eine kurze Replik auf Ihre von mir jetzt mehr zufällig entdeckte Reaktion betreffs meines Kommentars:

Ich habe Ihren Bericht schon toleriert, aber wieso sollte ich ihn, wenn ich einfach nur schlecht finde, nicht nach meinem Ermessen kritisieren? Die von Ihnen eingeforderte Toleranz erschließt sich mir hier nicht; auch die einseitige Verwendung von "Kampfbegriffen" wie Preuß. Kulturkampf, der Verweis auf 1883 & 1945 (letzters bleibt more or less unverständlich) ist m.E. unpassend.

Ein weiteres: Mit "jesuitisch" meinte ich (ich gebe zu, auch dem Autor selbst dieses Attribut unterstellt zu haben; dies zurückzuweisen steht Ihnen ggf. natürlich zu!) die vielleicht von mir auch überinterpretierte Tendenz des Berichts, auf eine wie Sie selbst schreiben, naive und ganz unverdächtig daherkommende Weise hier in evangelisch.de mal eben die römisch-kath. Heiligenverehrung auf höchst sympathischer, menschelnde Weise in einem gutem, sogar holländisch-"ökumenischem" Licht zu präsentieren. Das ist moderne katholische Propaganda (ja, jetzt bewusst dieser Kampfbegriff)at it's best, und ebend dies prangere ich an!

- Ihr Verweis aufs Rheinland: In der Tat, ich bin Norddeutscher, ein konservativer noch dazu, und womöglich fehlt mir also tatsächlich die viel zitierte rheinische Laissez-faire- Haltung. Solche wie mich muss es eben auch geben in Deuschland :)

Nichts für ungut, aber diese 5 Minuten wars mir dann doch wert. Ihr Heiligen-Artikel wirkt hier einfach deplaciert.

Verfasst von Gast am 22. November 2011 - 14:51.
Kommentar auf: Reaktion

Reaktion

Sehr geehrter Herr Dr. Schlupp! Ich finde es nett, dass Sie, als Autor, die...

Sehr geehrter Herr Dr. Schlupp!
Ich finde es nett, dass Sie, als Autor, die verschiedenen Diskussionsbeiträge hier im Forum noch einmal kurz kommentiert haben. Nun wissen wir um den historischen Hintergrund Ihres Artikels mit den vielen Heiligen. Dennoch spricht der Papst die Menschen heilig und nicht Gott. (Aus der Bibel sind uns zwar auch Heilige bekannt, doch damit sind alle Gläubigen gemeint). Als Ausflugsziel ist für mich der Heiligenpark nicht sonderlich interessant. Ich habe nämlich schon Probleme mit der allgemeinen Marienverehrung, der Schwarzen Madonna und wen es da sonst noch so alles gibt...
Übringens ist der erste Beitrag (Hammelburgerlebnis) unten von mir.
Mit herzlichem Gruß
Moorblume

Verfasst von A. R. am 21. November 2011 - 19:21.
Kommentar auf: Reaktion

Vielen Dank!

Sehr geehrter Herr Dr. Schlupp, bzgl. der Reaktionen über Ihren Text kann ich...

Sehr geehrter Herr Dr. Schlupp,

bzgl. der Reaktionen über Ihren Text kann ich Ihnen nur beipflichten: Was für ein sich selbst zelebrierender Lärm um eine interessante, amüsante und harmlose Geschichte! Ich habe den Eindruck, dass man bestimmte Dinge nicht außerhalb des Rheinlands veröffentlichen sollte, das ist nicht kompatibel.
Ein Hinweis noch zum Kulturkampf: Eine meiner Großmütter, geboren 1885, konnte im toleranten Bismarck-Preußen mit ihrem Jahrgang nicht zur Kommunion in ihrem Heimatdorf gehen. Das ermöglichte ihr die limburgische Gemeinde Sittard ...

Kunstgeschichtlich durchaus "Hit-verdächtig", ist alleine dieser Aspekt des privaten Museums bemerkenswert. Wir werden es gerne deshab besichtigen, da es von Düren aus sehr rasch erreichbar ist.

Also, "bedankt!"

A. R.

Verfasst von Karl Frieder am 20. November 2011 - 21:55.

Der Autor

Ich sehe gerade: Der Verfasser Schlupp ist laut evangelisch.de "katholischer...

Ich sehe gerade: Der Verfasser Schlupp ist laut evangelisch.de "katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und freier Journalist in Aachen mit den Schwerpunken Kirche, Geschichte, Kultur, Niederlande, Belgien." Wie wunderbar! das erklärt ja auch die katholisierend-heimilige Schlusssentenz des Artikels zu den gesegneten Heiligenfiguren und -bildern. Als Protestanten ist es m.E. nicht nur geboten, Meinungsvielfalt zuzulassen, sondern vielmehr auch unsere Pflicht, diese in den Bereich der Gotteslästerlichkeiten schlitternden "volksfrommen" Unsitten anzuprangern!

Liebe Redaktion, bitte verzichten Sie doch hier in diesem Forum auf derartige jesuitische Gastbeiträge, SOLANGE auf den röm.-kath. Pendants im web nicht z.B. jemand wie Herr Brummer seiner liberalen evangelischen Meinung freien Lauf lassen kann!

Verfasst von Karl Frieder am 20. November 2011 - 21:46.

Spätherbstloch?

Gibt es keine relevanten Meldungen mehr? Mir sieht dieser ziemlich lauwarme...

Gibt es keine relevanten Meldungen mehr? Mir sieht dieser ziemlich lauwarme & sprachlich irgendwie holpernde Artikel wie ein kurzfristig eingesprungener Lückenbüßer aus!

Zum Abfassen solcher Schilderungen und Kommentare wie "Und Oma de Weerd? Die ist bereits lange verstorben und dürfte sich im Himmel gemeinsam mit den zahlreichen Heiligen von Herzen darüber freuen, welch fruchtbare ökumenische Symbiose katholische Frömmigkeit mit dem calvinistischen Pioniergeist und der Geschäftstüchtigkeit ihres Enkels eingegangen ist" bedurfte es - ich beziehe mich auf den genannten Titel und Namen des Autors - ganz sicherlich keiner akademischen, will sagen theologischen Weihen. Inhaltlich gefällt mir das Resümee ohnehin nicht (bloß der Name Max Weber hat hier noch gefehlt, um mir den Artikel endgültig zu verleiden).

Schöne Grüße aus der Nähe von Holland!

Verfasst von Karl Frieder am 25. November 2011 - 15:35.
Kommentar auf: "geh mich wech"... nicht

Deine Antwort

Hallo, gerne per Du (wir ja sicher alle mal Studenten); doch ich meine den...

Hallo, gerne per Du (wir ja sicher alle mal Studenten);
doch ich meine den Pastorensohn & Soziologen Max Weber, dessen "Forschungen" (es sind mehr subjektive Erfahrungsberiche & Meinungen) über den Protestantismus und seine gesellschaftlichen Strahlkräfte im überwiegenden Teil der historischen Wissenschaften als klar widerlegt gelten. Dass Weber dessen ungeachtet weiterhin gern (bes. von theologisch & geschichtswissenschaftlich wenig kompetenten Personen) rezipiert wird, ist mir klar & eben so meinte ich auch meinen Schlusssatz!

Verfasst von Gast am 20. November 2011 - 19:18.

Für einen Calvinisten oder

Für einen Calvinisten oder eine(n) Lutheraner/In sind die vielen Heiligenbilder...

Für einen Calvinisten oder eine(n) Lutheraner/In sind die vielen Heiligenbilder und das Museum schon gewöhnungsbedürftig. Doch jedem sein Hobby - noch wenn es zum Beruf wird.

"Und Oma de Weerd? Die ist bereits lange verstorben und dürfte sich im Himmel gemeinsam mit den zahlreichen Heiligen von Herzen darüber freuen...."
Vielleicht lebt Oma Weerd ja auch im Himmel mit den vielen Heiligen weiter. Wer weiß!?
Wir erlebten einmal in Hammelburg in Deutschland bei einem Kirchenbesuch, wie eine alte katholische Küsterin damals in der Katholischen Kirche mit den Heiligen(-bildern) förmlich real lebte und ihre Heiligen nicht nur verehrte.

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