Homo-Pfarrhaus - Die Kritik von acht evangelischen Altbischöfen an der liberalen Haltung ihrer Kirche gegenüber homosexuellen Pfarrern stößt bei Protestanten weitgehend auf Unverständnis. Homosexuelle Partnerschaften seien "nicht bibelwidrig", wie die Kritiker behaupten, sagte der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, der "Frankfurter Rundschau" (Freitagsausgabe).
Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) reagierte gelassen auf den Appell der Altbischöfe, keine gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im Pfarrhaus zu dulden. Die "pensionierten alten Herren" verschlössen sich der heutigen Lebenswirklichkeit, sagte HuK-Sprecher Pfarrer Alfred Menzel (Bielefeld) am Donnerstag dem epd.
Der Hamburger Propst Horst Gorski kritisierte die Altbischöfe scharf. "Sie missverstehen die Bibel, die nichts über homosexuelle Partnerschaften sagt", erklärte er der Berliner "tageszeitung" (Freitagsausgabe). Damit leugneten die Altbischöfe den allgemein anerkannten theologischen Erkenntnisstand. Der offen homosexuell lebende Theologe hatte vor drei Jahren für das Bischofsamt für Schleswig und Holstein kandidiert, war aber nicht gewählt worden.
In ihrem Brief an die Landessynoden fordern die Altbischöfe diese auf, einem Zusatz des neuen Pfarrdienstgesetzes der EKD nicht zuzustimmen. Der Beschluss war auf der EKD-Synode im November einstimmig gefasst worden. Die "Begründung" zu dem entsprechenden Paragrafen lasse die Möglichkeit der Ordination und Anstellung von Pfarrern zu, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben, heißt es in dem Brief.
Manfred Kock: "...nicht heimlich im Bahnhofsviertel"
Wie die einzelnen Landeskirchen den Paragrafen anwenden, liege in deren Entscheidung, sagte EKD-Sprecher Reinhard Mawick. Die "Nuancen in der Beurteilung" seien unterschiedlich. "Es gibt Differenzen und das Gesetz berücksichtigt dies." Mawick betonte, entscheidend sei, dass der Pfarrer oder die Pfarrerin "mit der Gemeinde vor Ort klarkommt".
Homosexualität gehöre "zu den Ausprägungen menschlicher Geschlechtlichkeit", sagte Kock. Die Kirche müsse alles tun, dass sie lebbar sei - "und zwar nicht verschwiemelt und heimlich im Bahnhofsviertel, sondern offen und verantwortlich". Er warf den Autoren vor, sie erweckten den Eindruck, "Homosexuelle seien Menschen zweiter Klasse". Kock war Ratsvorsitzender der EKD von 1997 bis 2003 und zudem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.
"Die Kirche muss homosexuellen Menschen raten, bindungslos zu bleiben", hatte der Sprecher der Reformgegner, Altbischof Ulrich Wilckens (Lübeck), der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt" gesagt. Die Altbischöfe sehen in der Öffnung des Pfarramtes für Homosexuelle zudem eine Belastung der ökumenischen Beziehungen, besonders zur katholischen und orthodoxen Kirche. Dieses Argument wies HuK-Sprecher Menzel zurück. Wenn die evangelische Kirche sich immer nur nach der katholischen und orthodoxen richten würde, gäbe es auch keine Frauen im Pfarramt.
Altbischof Wilckens: "bindungslos bleiben"
Propst Gorski riet unterdes von einem erneuten Versuch, in Deutschland einen homosexuellen Bischof zu wählen, ab. Die Zeit sei noch nicht reif dafür, sagte er der "taz" und mahnte zur Vorsicht: "Wenn es einen homosexuellen Bischof in Deutschland gäbe, könnte es zu einer Spaltung des lutherischen Weltbundes kommen." Doch sollte es "irgendwann" einen homosexuellen lutherischen Bischof oder eine lesbische Bischöfin geben. Er selbst würde allerdings nicht mehr kandidieren.
Die Zulassung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften in Pfarrhäusern wird in den 22 evangelischen deutschen Landeskirchen seit längerem unterschiedlich geregelt. Oft gibt es Einzelfallentscheidungen. In der Mehrzahl ist das Zusammenleben von Pfarrern oder Pfarrerinnen mit ihren gleichgeschlechtlichen Partnern grundsätzlich möglich.
Die Unterzeichner des Briefes sind neben Wilckens die Altbischöfe Eduard Berger (Pommern), Heinrich Hermanns und Jürgen Johannesdotter (beide Schaumburg-Lippe), Werner Leich (Thüringen), Gerhard Maier und Theo Sorg (beide Württemberg) sowie Gerhard Müller (Braunschweig).







Kommentare
Liebe Leser, Nutzer und
Liebe Leser, Nutzer und Diskussionswillige,
wir haben den klaren Eindruck, dass hier alle Argumente ausgetauscht sind. Wir schließen daher diesen Diskussionthread, laden sie aber ein, sich mit den theologischen Auseinandersetzungen zum Thema zu beschäftigen, die erste von Prof. Dr. Jürgen Ebach, hier zu finden.
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Hanno Terbuyken
evangelisch.de
Danke für diese klaren Worte!
Danke für diese klaren Worte!
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
Und wenn man im Ungehorsam
Und wenn man im Ungehorsam gegen Gott eine Familie gründet? Mal ne andere Frage: Warum argumentieren sie nicht? Sie bringen nur Begründungen vor und sagen, es sei so. Für einen Pfarrer (oder irre ich mich - sind Sie keiner?) doch ein wenig schwach, nicht?
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
Das hieße dann, jedem Mann
Das hieße dann, jedem Mann entspricht iene Frau, jeder Frau eion Mann, um die Polarität nicht zu leugnen? Weil ansonsten sind sie ja monopolar. Was mich dann zu Paulus bringen würde... Tastete der "heilige Apostel" denn das Wesen Gottes selbst an?
Ich weiß nicht, wieso die Ehe konstitutiv für die Kirche sein sollte. Ohne Ehe keine Kirche? Leuchtet mir erst einmal nicht ein. Wenn sich nun alle an den Vorschlag des Palus halten, ledig zu bleiben, so ist dies das Ende der Kirche?
Ich behaupte dagegen, konstitutiv für die Kirche ist die Gemeinschaft der Heiligen (=Gläubigen) und Christs als ihr Haupt.
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Nur wo verbietet es Gott
Nur wo verbietet es Gott denn?
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Wo ?
Tja, WO?
Eine gute Frage. Wenn man annimmt, dass es einen Gott gibt; wenn man annimmt, dass die Bibel und andere Heilige Schriften (Koran, Tora usw.) inspirierte Schriften Gottes sind usw. Ich könnte hier noch viele Wenn und Aber anführen.
Also: wenn dem so ist, dann sagt Gott es an vielen Stellen in den Schriften.
Atheisten, Agnostiker und andere glauben es wohl eher nicht. (Die Einschränkung "wohl eher" füge ich ein, weil nicht alle frei sind, die ihrer Ketten spotten.) Was mögen die Götter, Göttinnen und sonstige "Überwesen" denken und sagen... (so sie existieren)?
Die Alten Römer und Griechen waren ja ganz anderer Meinung. Man bedenke: den Pädagogen...
Ergo: die Frage ist von Menschen nicht zu beantworten. Es liegt in erster Linie an der Kultur und den Konventionen.
J.H.
Unsauber
terrester schlägt vor:
"Lies in der Bibel Homosexualität mit, wo sonst Unzucht steht".
Das ist eine höchst unsaubere Methode, einfach "mitzulesen", also hineinzulesen, was einem eben passt. Sie offenbart die Unsauberkeit des Denkens.
Ohnehin wundere ich mich, dass Sie angesichts der Fragen von Leben und Tod (Patientenverfügung, PID), des Umgangs mit anvertrautem Gut (Herford), der habgierigen Zerstörung von Gottes Schöpfung sowie der Sünde gegenüber dem jüdischen Volk (Shoah) nichts Besseres zu tun haben, als sich in Ihren armen Hirnen schreckliche Dinge auszumalen, die Sie ekelhaft finden, und dann zu deklarieren, dass Gott alles, was Sie nicht mögen, verboten habe. Mir scheint, Sie kreisen die ganze Zeit nur um Sexualität, und vorzugsweise um die anderer Leute. Auch das ist unsauberes Denken.
Üben Sie ruhig weiter Ihren Bibelstellenweitwurf. Es wird durch Wiederholung nicht richtiger, was Sie in die heilige Schrift hineinlesen.
- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-
Sie sind derjenige
Sie sind derjenige, der von Zügellosigkeit und von Unzucht redet. Die ist aber nicht das Thema. Das Thema sind verlässliche Beziehungen zwischen Menschen. Lebenspartnerschaften, selbstverständlich inklusive gelebter Sexualität. Sie reduzieren das pausenlos auf die Frage der Sexualität, weil das anscheinend das Thema ist, um welches Ihr Denken hauptsächlich kreist. Ich habe in erster Linie auf Ihren unsauberen Umgang mit der Schrift hingewiesen, der Ihrem unsauberen Denken entspringt, das wiederum seine Entsprechung in Ihrer unsauberen Phantasie hat, welche Tag und Nacht darum kreist, was andere Menschen in ihren Betten miteinander tun. Und das ist in der Tat eine Frage, die Sie erstens nichts angeht, und die zweitens weitaus weniger wichtig ist als die von mir genannten Themen. Sie armer Mensch interessieren sich aber anscheinend für nichts, was nicht mit Sex zu tun hat.
Und Sie interessieren mich nicht mehr. Ende der Durchsage.
Coriander
- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-
Das mit dem Beruf der Kirche
Das mit dem Beruf der Kirche stimmt ja. Nur darf man die Bibel und damit die Kirche auch nicht an die eigene Sexualmoral anpassen. Wenn da Unzucht steht, steht da Unzucht, und nicht Homosexalität. Gerade wenn man die Bibel so hochhält muß man da doch vorsichtiger vorgehen und nicht die eigenen Überzegungen voraussetzen. So folgt man nämlich lediglich dem, was die eigenen Begierden einem eingeben, und eben nicht dem, was in der Bibel steht, oder dem, was Gott will!
Was ist gemeint, wenn da Heiligng steht? Vielleicht Nächstenliebe? Vielleicht, auch den Mitbruder mit derselben Liebe zuzugehen, die Gott einem selbst erzeigt? Ich kann aus Deinen Kommentaren, terrester, nur Haß und Ablehnng heraslesen. Du verdammst, und das ist Gottes Job, und Du unterläßt es, Verständnis zu zeigen. Deshalb wär ich ganz vorsichtig mit dem Spruch vom bösen Baum, wenn Haß, Verdammung, Verstockung nd Unbarmherzigkeit die Früchte sind...
Gottes Segen
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
Nun, in der Bibel sagt Er es
Nun, in der Bibel sagt Er es nicht, bis auf zwei Stellen im AT, an denen für eine kleine Gruppe von Menschen der passive homosexuelle Geschlechtsverkehr verboten wird (und zwar für solche, die zmeist heterosexuell gebunden sind). Ansonsten ist da nix - in der Bibel. Im Koran kenn ich mich nicht aus, der hat aber auch keine Relevanz für mich.
Ebenso geht es mir mit den Göttern der Atheisten und Agnostier, der alten Römer und Griechen (wobei es da ach Ablehung gegen die Homosexualität gab, aber aus anderen Gründen als heute bei kirchlich Konservativen).
Ich stimme aber zu, daß es an der Kultur liegt, und das ist mein Punkt. Es liet nicht an der Bibel und nicht an Gott. Die Kltur kann, wo sie dem Evangelium zuwiderläuft, verlassen, verändert werden. In dem Prozess sind wir gerade. Die Homophobie ist eine kulturelle Geschichte, doch liegt in der Kultur kein Heil, also irrelevant für Christen.
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
Gott und Homosexualität
Im alten Testament steht (meines Wissens) :"Wenn aber ein Mann bei einem Manne schläft (ihm beiwohnt o.ä.) wie bei einem Weibe, so sollen sie des Todes sein."
Offensichtlich hat Gott seine Meinung, nicht nur in diesem Punkt, geändert.
Leider scheinen einige nicht zu wissen, dass für Christen das neue Testament gilt. Jesus hat als Erlöser die Voraussetzung geschaffen, dass alle Menschen in der Gnade Gottes leben können.
Aus wissenschaftlicher Sicht spricht nichts gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Offensichtlich werden bedeutend mehr gleichgeschlechtliche Akte vollzogen als ungleichgeschlechtliche. Neuere Forschungen auf einigen Gebieten wie zum Beispiel in der Psychobiologie lassen keinen anderen Schluss zu. Es ist also nicht einmal "widernatürlich"; im Gegenteil! Wenn adäquate andersgeschlechtliche Partner fehlen, sucht fast jedes Lebewesen den homosexuellen Kontakt.
Liebe Grüße an ALLE.
J.H.
Schuhe ausziehen
In der ganzen Diskussion um Homosexualität gilt für mich ein biblischer Grundsatz, der selten zu diesem Thema angeführt wird. Ich habe den Gedanken bei Klaus Douglas gefunden, der manchen vielleicht über seine Bücher zu missionarischem Gemeindeaufbau bekannt sein könnte.
Als Mose am brennenden Dornbusch hinzutreten will, hält Gott ihn zurück und sagt: "Zieh deine Schuhe aus! Denn der Boden, den Du betrittst, ist heiliges Land."
Alle diejenigen, die meinen, sie müßten Homosexualität be- und verurteilen, sollten sich das gesagt sein lassen: Zieh deine Schuhe aus,der Boden ist heiliges Land - heiliges Land: denn es geht um Liebe zwischen Menschen.
Begegne der Liebe, wo Du sie triffst, mit Respekt und Achtung.
Das ist das mindeste, was ich von einem Christenmenschen erwarte.
Liebe Grüße
eine lesbische Christin
Homophobie
Menschen haben die Fähigkeit sich auch unangenehmen Wahrheiten zu stellen: 1. Es gibt mit großer wahrscheinlichkeit keinen Gott. 2. Krankhafte Homophobie und Religösität korrelieren, dazu "Bild der Wissenschaft" http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/307854.html?page=2 Menschen haben auch die Fähigkeit Ihren Verstand zu benutzen, ob von Gott gegeben oder nicht - habt keine Angst davor.
Der Rückgang der
Der Rückgang der Storchenpopulation korreliert auch mit dem Rückgang der Geburtenzahlen... ;)
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
??
Wie jetzt, die Bibel sagt nichst über homosexuelle Partnerschaften?
"und haben Mann mit Mann schande getrieben" (ebenso auch die Frauen). (Röm 1,26 f.)
Wahrscheinlich sagt die Bibel deshalb nix über homosexuelle Partnerschaften, weil gleichgeschlechtliche Beziehungen schon an sich, auch ohne Partnerschaft, Gottes Anordnungen krass widersprechen.
Wie geht denn eine Beziehung
Wie geht denn eine Beziehung ohne Partnerschaft? "Ebenso auch die Frauen" steht da nicht. Aber das habe ich nun schon zweimal erklärt; wer nicht lesen kann oder will, dem kann ich leider nicht helfen.
- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-
UNd warm hat der Castell
UNd warm hat der Castell theologische und moralische Autorität? Weil er die richtige Meinung hat? Ich höre immer wieder "Gottes Schöpfungsordnung" o.Ä. Wenn es Gottes Schöpfung entspricht, daß Mann und Fra zusammenleben, dann verstoßen nicht nur Homosexuelle dagegen, sondern auch alle Singles müßten unverzüglich heiraten, wen auch immer. Das kann Paulus auch nicht gemeint haben...
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
Die Bibel sagt auch nichts über Autos!!!
Mehr möchte ich zu dieser hochintelligenten Argumentationsweise nicht sagen! Nur wenn es um die Sexualität geht, wird noch dermaßen billig mit der Bibel argumentiert, dass man die Äußerungen eigentlich gar nicht ernst nehmen kann!
Ein besorgter Gast
sehr guter Kommentar!
Sehr guter Kommentar. Ohne jemandem ans Bein zu pinkeln einen durchaus vertretbaren Standpunkt in lutherisch, protestantischer Tradition gefunden - find ich gut, dass es noch Menschen gibt, die nachdenken, bevor sie schreiben.
Nein! Sie argumentieren nicht
Nein! Sie argumentieren nicht von der Bibel her. Sie argumentieren, daß man auf die Ökumene rücksicht nehmen soll, unabhängig davon, was in der Bibel steht. Sie argmentieren, daß beispielweise das Pfarramt für Frauen in der Bibel verboten ist, dies abe nur zeitlich begrenzt gelte. Und sie gehen mit keinem Wort auf die Übersetzungsproblematik ein, auf die Wortwahl in den ursprachlichen Texten etc., obwohl sie in ihrer Mehrzahl promovierte Theologen sind und um die UNstimmigkeiten wissen müßten. Ich hab das af meinem Blog etwas ausgeführt, wer will, mag dort genauer nachlesen, was ich meine:
http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2011/01...
Ich gebe Ihnen insofern Recht, daß die moderne Lebenswirklichkeit kein Kriterium sein kann, denn die ist beliebig und weitgehend abhängig vom Zeitgeist. Die selektive Auswahl der Bibeltexte beherrschen aber die Konservativen wie die Liberalen, wie auch das selektive Verständnis einiger Aussagen.
Gottes Segen
Mein Blog: Ein feste Burg ist unser Gott
>> Die "pensionierten alten
>> Die "pensionierten alten Herren" verschlössen sich der heutigen Lebenswirklichkeit, sagte HuK-Sprecher Pfarrer Alfred Menzel (Bielefeld) am Donnerstag dem epd.<<
Ebenso wie es die bekennende Kirche vor 70 Jahren tat.
>>Der Hamburger Propst Horst Gorski kritisierte die Altbischöfe scharf. "Sie missverstehen die Bibel, die nichts über homosexuelle Partnerschaften sagt", erklärte er der Berliner "tageszeitung" (Freitagsausgabe).<<
Missverstehen tuen es immer die die eine andere meinung haben.
>>Homosexualität gehöre "zu den Ausprägungen menschlicher Geschlechtlichkeit", sagte Kock.<<
Wie absurd wenn man bedenkt dass man nur dann von Geschlechtern redet wenn mindestens zwei vorhanden sind.
“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer
Un je nach dem wie der Wind
Un je nach dem wie der Wind sich dreht passen einigen braune, blaue und grüne Hemden gleichermassen.
“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer
Amt nicht identisch mit Christsein!
Mir fehlt in der Diskussion die Perspektive, dass an AmtsträgerInnen ganz andere Maßstäbe gelegt werden als an gläubige Menschen. Die Pastoralbriefe zeigen ein deutliches Bild, wie z.B. ein Bischof zu leben hat! Es gelten für AmtsträgerInnen eben nicht "normale" Maßstäbe, was sicherlich mit der Bedeutung und Wichtigkeit der Botschaft zu tun hat. Daher ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema innerhalb der Kirche sehr relevant und kann nicht mit Mehrheitsbeschlüssen beantwortet werden - es geht hier um eine Wahrheitsfindung, die möglichst nahe an der Bibel orientiert sein sollte. Der Verweis auf die Gesellschaft ist doch nicht wirklich hilfreich - dann wäre ja die Gesellschaft und der Zeitgeist das Maß der Dinge. Als provokante These: Dann müsste auch das Zusammenleben von verwandtschaftlichen Graden erlaubt werden - es ist zwar nach der Bibel verboten, aber wenn irgendwann der Zeitgeist und die Gesellschaft es in Ordnung fänden, wäre daran nichts mehr auszusetzen?
Essentials: Jesus Christus - gestern, heute und in Ewigkeit
zeitlich und räumlich bedingt... ???
VERBUM DOMINI MANET IN AETERNUM - "Jesus Christus - gestern, heute und in Ewigkeit"
„Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden, und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.“
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt.?“
"Nicht jeder, der ´Herr, Herr´ zu mir sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist."
"Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht"
"die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf. Sie verhält sich nicht ungebärdig"
„Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt“
„Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.“
„Das ist es, was Gott will: Euere Heiligung. Das bedeutet, daß ihr die Unzucht meidet, daß jeder von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren, nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen... Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein. Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.“
„Die Ehe soll von allen in Ehren gehalten werden, und das Ehebett bleibe unbefleckt; denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.“
„Seid gehorsame Kinder, und laßt euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit. Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben heilig werden. Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig.“
"Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,Sanftmut und Selbstbeherrschung."
Aussage Kock
Ich würde ihm raten mit ungetrübten Augen in die Bibel hineinschauen.
Da findet man genaue Aussagen.
An welchem Gott glaubter.?
An einem selbstzusammengebastelten Univerasalen?
Einem Gott der Sünde aus seinem Reportoire gestrichen hat.
Würde ihm gerne Bibeluntericht geben.
Auch er steht eines Tages vor Gott um gerichtet zu werden.
Ich schäme mich für solche Menschen deren Aufgabe ist den Menschen Gotteswort nahe zu bringen um für ihr kurzes Vergnügen falsches zu verkündigen.
Man kann für Ihn nur beten.
Letzte acht Christen in Rente gegangen
Verehrte Herren Kock und Gorski,
wenn man Ihre Statements und die Kommentare bei evangelisch.de liest, so erweckt es den Eindruck, die letzten acht theologisch gebildeten evangelischen Christen, für die das Prinzip "sola scriptura" wie auch "tota scriptura" noch etwas galt, sind schon alle in Rente gegangen.
Mit Bedauern, dass in der EKD die Familie zur Disposition gestellt wurde, grüßt
jt
schade, dass immer nur "sola
schade, dass immer nur "sola scriptura" geblökt wird, ohne "sola fide", "sola gratia" und "solus Christus" zu bedenken. Schon bei Luther war der Schlüssel zur Auslegung der Schrift "was Christum treibet" und kein naiver Biblizismus, der moralisiert anstatt die befreiende Kraft der Rechtfertigung zu verkündigen. Schade, dass einige das noch nicht mal 500 Jahre danach verstanden haben, noch nicht mal lutherische Altbischöfe...
keine Selbstrechtfertigung
es ist ein großer Irrtum, daß "immer nur sola scriptura geblökt" werde und die anderen soli der Reformation von denen außer acht gelassen würden, welche die Heilige Schrift als Gottes Wort ernst nehmen. Der Punkt ist der, daß wir nicht für gut erklären, was Gottes Wort eindeutig und klar Sünde nennt. Deshalb versuchen wir auch nicht, uns selbst zu rechtfertigen, indem wir so tun, als ob nicht da stünde, was nun einmal dasteht. Im Gegenteil, wir sind angewiesen auf Gottes Gnade und seine Vergebung. Deshalb liegen wir auf den Knien mit unserm Gebet: HERR, erbarme dich unser!
Essentials: Die ganze Schrift treibt Christus !
Lothar Gassmann: << Luther hat betont, dass die Heilige Schrift "Christus treibt", d.h. dass alles in ihr auf Christus hinzielen sollte. Schließlich besagt eine bereits von Augustin aufgestellte exegetische Grundregel, dass unklare Bibelstellen von den klaren Stellen her zu verstehen und auszulegen sind – und nicht umgekehrt. >>
Die Rechtfertigung (2. Glaubensartikel: Glaube an die Erlösung, ja an den Erlöser) will in der Heiligung (3. Glaubensartikel) umgesetzt werden, in den "rechtschaffenen Früchten der Buße", sonst ist die Gnade, wie Bonhoeffer sagt, "billige Gnade". Spricht doch unser Herr: "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen". Und: "Es sei denn, dass eure Gerechtigkeit besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, sonst könnt ihr nicht ins Himmelreich Gottes eingehen". Das Gebot der Stunde ist also, ALLE Menschen zu ermutigen, jede Form der Unzucht, dh. sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe von Mann und Frau, zu lassen, und keinesfalls Unzucht oder sexuelle Untreue zu ermutigen. "So schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern, denn Gott ists, der in euch Beides wirkt: Das Wollen und das Vollbringen!" (Paulus)
Ehe und die Bibel..
Die Bibel und die Ehe. Die Bibel und die Vielweiberei.
Wie viele Weiber und wie viele Kinder hatten einige Väter des AT ? Die Bibel ist nicht Regelbuch was ist und was dürfen wir. Wir die Gemeinden können beschließen was wir zulassen.
Walter Wasilewski
Zum Beispiel Hebräer 13,4
Die Ehe sei ehrbar in allem, und das Ehebett unbefleckt; denn Unzüchtige, und Ehebrecher wird Gott richten.
Jesus sagt:
Lk 16,18 Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe.
Mt 19,12 Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!
Aber auch im AT:
3Mo 20,10 Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat.
5Mo 22,22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
Spr 6,26 Denn eine Hure bringt einen nur ums Brot, aber eines andern Ehefrau um das kostbare Leben.
Spr 6,32 Aber wer mit einer Verheirateten die Ehe bricht, der ist von Sinnen; wer sein Leben ins Verderben bringen will, der tut das.
Spr 18,22 Wer eine Ehefrau gefunden hat, der hat etwas Gutes gefunden und Wohlgefallen erlangt vom HERRN.
>>Ich lese da nicht, dass zu
>>Ich lese da nicht, dass zu einer Ehe Mann und Frau gehören. Definiert wird der Begriff nicht, wohl eher kulturell vorausgesetzt.<<
"Habt ihr nicht gelesen, dass der, welcher sie schuf, sie von Anfang an als Mann und Frau schuf." Matthäus 19,4
“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer
Das müsstes Du biblisch
Das müsstes Du biblisch begründen? Wo steht irgernd etwas davon dass Mann u. Mann heiraten dürfen? Oder Frau u. Frau?
“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer
Demnach müßte man es
Demnach müßte man es unfruchtbaren Menschen auch verbieten, zu heiraten!
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Christliche essentials: der biblischen Begriff "Unzucht"
Wenn ein Mensch Christ wird, hat das doch Folgen - für sein Denken, Reden und Tun - oder? Er unterscheidet sich von triebhaftem egoistischem Verhalten. Das betrifft auch seinen Umgang mit seinem Leib und seinem Leben. Dazu gehört auch seine Sexualität. Sein Schöpfer hat Anspruch auf das ganze Leben eines Jesusjüngers. "Selbstbestimmt" sind die Heiden. Christen heiligen ihr Leben um Jesu willen, denn Gott sagt: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig."
Unzucht ist ungeheiligte Sexualität. Gelebte Sexualität außerhalb der Beziehung zur Ehefrau oder zum Ehemann ist Unzucht und davon gilt es zu lassen.
jt
Christliche essentials: der biblischen Begriff "Unzucht"; man google nach dem Wort in der Bibel, oder gehe etwa auf www.gemeinde-christi.ch/.../fr/.../unzucht.shtml
Essentials: Das Ehegebot
So spricht Gott, der Herr (immerhin, DIE Autorität schlechthin): "Seid fruchtbar und mehret euch" (das tun Schwule nicht, dh. sie gehorchen dem Gebot Gottes nicht). Weiter: "Du sollst nicht ehebrechen" und: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib". Was ist das? Dr. Martin Luther (immerhin eine Autorität unserer Kirche): "Wir sollen GOTT fürchten und lieben, dass keuch und züchtig leben und ein jeglicher sein Gemahl lieben und Ehren."
Eine weitere Autorität, nicht unbedeutend für die Kirche, nichtwahr, Jesus Christus, hat diese gute Ordnung bestätigt: "Ein Mensch wird Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und die beiden werden ein Fleisch sein. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden". Genesis 2, 24; Matth 19, 5
Doch nach heutiger Theologie und Praxis der Kirche wird nicht allein Luther in Pansion geschickt, sondern gleich auch der liebe Gott.
Nach meiner Konkordanz
Augustin fragt: Wo steht in der Bibel das Wort Ehe?
Nach meiner Konkordanz weitaus weniger häufig, als man so denkt. Meist im Zusammenhang mit Bruch.
- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-
In Matthäus 19 geht Jesus
In Matthäus 19 geht Jesus ganz deutlich darauf ein wie Ehe definiert wird und was darunter zu verstehen ist. Das wird auch mehr oder weniger in den anderen Evangelien und im gesamten NT wiederholt und deckt sich auch mit den Aussagen des AT.
“Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.” - Dietrich Bonhoeffer
Und selbst wenn
Und selbst wenn: es steht da nicht, dass jeder Mensch eine Ehe mit einem andersgeschlechtlichen Partner schließen muss.
- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-
Warum sind eigentlich immer
Warum sind eigentlich immer nur die anderen verstockt?
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