Katholischer Weltjugendtag in Madrid eröffnet

Eröffnungsgottesdienst des Weltjugendtags in Madrid

Der Eröffnungsgottesdienst des Weltjugendtags auf dem Cibeles-Platz in Madrid. Der Weltjugendtag dauert vom 16. bis 21. August 2011. Foto: Chema Moya/dpa

Jugendtreff - Mit einer feierlichen Messe ist am Dienstagabend der Weltjugendtag in Madrid eröffnet worden. An dem Gottesdienst auf dem zentralen Cibeles-Platz nahmen Hunderttausende Katholiken aus der ganzen Welt teil.

Der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Antonio María Rouco, begrüßte die jungen Pilger. Spanien sei ein Land, dessen wichtigste historische und kulturelle Identität der christliche Glaube sei, sagte Rouco laut vorab verbreitetem Redemanuskript.

Der Bischof von Madrid verwies in seiner Predigt auf den verbreiteten spirituellen und moralischen Relativismus. Der Jugend fehlten solide Fundamente in Kultur und Gesellschaft und oft auch in der eigenen Familie. Viele Jugendliche schwankten in ihrem Glauben, sagte der Kardinal.

"Nicht genug Platz für kritischen Dialog"

An dem sechstägigen Großereignis nehmen der katholischen Kirche zufolge mehr als eine Million Jugendliche aus 193 Staaten teil, alleine jeweils 80.000 aus Spanien und Italien. Aus Deutschland sollen 17.000 Pilger angereist sein. Am Donnerstag wird Papst Benedikt XVI. in Madrid erwartet. Er wird bis Sonntag am Weltjugendtag teilnehmen.

Das Großereignis steht auch in der Kritik. Unter anderen hat der Bund der Katholischen Jugend Deutschlands den Event-Charakter kritisiert, bei dem der kritische Dialog nicht genügend Platz finde. 120 katholische Pfarrer haben zudem die Finanzierung durch Großkonzerne kritisiert, die ihre Sponsorengelder von der Steuer absetzen können. Am Mittwoch ist in Madrid eine Gegendemonstration geplant, bei der neben atheistischen Vereinigungen auch Basisgemeinden des "Christlichen Netzwerks" eine stärkere Trennung von Kirche und Staat fordern wollen.

 

epd

Kommentare

Verfasst von Gast am 17. August 2011 - 14:04.
Kommentar auf: Dieser Papst wird nicht

Hoffentlich wird sich die

Hoffentlich wird sich die Kath. nie Reformieren sonst wäre sie nicht mehr...

Hoffentlich wird sich die Kath. nie Reformieren sonst wäre sie nicht mehr katholisch sondern die Menschen würden Ihr in Scharen davon rennen. Das müssen selbst Sie doch einsehen. Das ein Mitglied von der Ketzerischen Bewegung Kirche von unten in die Messe geht nur weil bspl. die Kirche das Zölibat abschafft ist wohl nicht wahrscheinlich. Im Gegenteil die regelmäßigen Kirchgänger wird das verärgern und Sie werden in Konservativere Kreise wechseln.

Verfasst von Eberhard am 17. August 2011 - 10:36.

Papst in Madrid

Der echte Gott heißt Mammon und der Papst ist sein Stellvertreter.

Der echte Gott heißt Mammon und der Papst ist sein Stellvertreter.

Verfasst von Gast am 17. August 2011 - 14:12.
Kommentar auf: Papst in Madrid

Sie armer Mensch. Sie können

Sie armer Mensch. Sie können Menschen die an einen Gott glauben nicht Ihren...

Sie armer Mensch. Sie können Menschen die an einen Gott glauben nicht Ihren Glauben lassen sondern versuchen in bester Missionstraditon Gläubige von Ihrem Irrglauben zu überzeugen.

Wahrscheinlich ist auch R. Dawkins ihr Vorbild in diesen Sachen. Dieser Mann nennt sich Wissenschalfter hat aber noch nichtmal genug Grips zu erkenne das immer alles auf Gott hinausläuft. Denn ohne Gott kann man die Entstehung des Lebens nicht verstehen und selbst wenn irgendwann mal erkennt wie es zum Urknall kamm bleibt die Frage was war davor und wenn man dahinter kommt, dann kommt die Frage was war davor ?

Alles läuft auf Gott hinaus.

Aber der wahre Gott heißt für Sie wohl alles ist sinnlos, ein Dummer Zufall das wir leben. Dawkins ist unser Papst. Alle Menschen die Glauben sind naiv.

Verfasst von Oni am 18. August 2011 - 14:58.

Punkt 1: Dawkins ist ein

Punkt 1: Dawkins ist ein renommierter Evolutionsbiologe und war sowohl...

Punkt 1: Dawkins ist ein renommierter Evolutionsbiologe und war sowohl Professor in Berkeley, als auch in Oxford. Ich spreche ihm also den Grips zu seine Position einer atheistischen Weltsicht auch ausreichend untermauern zu können. Das "Wie" ist dabei Geschmackssache...

Punkt 2: Das Sie nicht herausfinden werden, wie es zum Urknall kam, liegt nicht nur daran, dass ich einfach mal bezweifle Sie seien Astrophysiker, sondern auch dass Sie nicht im allergeringsten daran interessiert sind ihr Wissen und die Erkenntnisse der Menschheit zu hinterfragen und weiter zu entwickeln. Im allgemeinen bezeichnet man diese Haltung als Trägheit bzw. Stillstand. Würden alle Menschen ihre Überzeugung teilen, würden wir noch mit der Kutsche zur Arbeit fahren.

Punkt 3: Der Missionsbefehl stammt zuallererst einmal aus der Bibel. Warum sollte aber nicht jeder Mensch das Recht haben seine Meinung/Weltsicht aktiv zu verbreiten?

Punkt 4: Das einige Menschen nicht damit klarkommen, alles könne nur ein dummer Zufall sein und dass es nicht sofort eine Antwort auf alle Fragen gibt hat die gleichen Ursachen wie die lange Ablehnung des kopernikanischen Weltbildes: Narzissmus. Das Verlangen im Mittelpunkt zu stehen und sich durch "göttliche Ausschmückung" noch wichtiger zu fühlen.

Verfasst von Gast am 17. August 2011 - 10:10.

Tolles Ereignis

Das ist ein tolles Ereignis.Warum muß sofort kleingeistig kritisiert werden?...

Das ist ein tolles Ereignis.Warum muß sofort kleingeistig kritisiert werden?
Das Schema ist bekannt:Die katholische Kirche mobilisiert Millionen Menschen für den Glauben und sofort kommen kritische Kommentare von Randgruppen, die nicht einmal einen Bruchteil der Gläubigen ausmachen.Selbsternannte Katholikenvertreter
führen das Wort, bestimmen die Medien und schaffen einen völlig falschen Eindruck.Wann hört das endlich auf.Die berufenen Hirten lassen ihre Schafe zu oft allein, statt mutig, klar und deutlich Position zu beziehen.Kirche von unten, ZdK,Schwulen-Lesbenorganisatoren, alle können sich frei äußern. Es darf aber nicht der Eindruck erweckt werden, als handle es sich um legitimierte Organisationen, die den Glauben, die Katholiken vertreten.Das weltliche Oberhaupt der Kirche Christi ist der Papst, sonst niemand.Lasset uns zum Heiligen Geist beten, damit Gottes Wille geschehe und sonst nichts.Möge der Weltjugendtag ein Bekenntnis zu Jesus Christus bringen.Dafür sollten wir alle beten.

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