Mit dem Wasser der Weser getauft

Taufe mit Weserwasser

Auch dieses kleine Kind wurde am Sonntag in Bremerhaven mit Weserwasser getauft. An dem Fest nahmen rund 1.200 Gäste teil. Foto: epd-bild / Alasdair Jardine

Sakramente - Jesu Taufe im Jordan als Vorbild: Bei einem großen christlichen Fest in Bremerhaven sind am Sonntag 111 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Weserwasser getauft worden. Die Feier stand unter dem Motto "Gottesgeschenk".

Von Dieter Sell

Vorsichtig geht Pastorin Betina Dürkop im Talar in das flache Uferwasser im Bremerhavener Weserstrandbad. Suchend tasten ihre Füße nach festem Halt. Dann wird es feierlich: "Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes", sagt sie zu dem Säugling Jerif Ratje und träufelt etwas Weserwasser auf seinen Kopf. Der Kleine ist der jüngste Teilnehmer von insgesamt 111 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die am Sonntag bei einem großen Tauffest der christlichen Kirchen direkt am Fluss in Bremerhaven unter den Schutz Gottes gestellt werden.

Bei steifer Brise

Vor der Silhouette der Hafenstadt an der Nordseeküste hat sich in einer steifen Brise eine riesige Taufgesellschaft versammelt. Fast 100 Familien mit rund 1.200 Gästen sind der Einladung christlicher Kirchen in Bremerhaven zum Mega-Tauffest unter dem Motto "Gottesgeschenk" an der Weser gefolgt. Am Ufer sind 13 Tauforte aufgebaut. Jeder ist mit einem eigenen Symbol wie Anker, Segelschiff oder Muschel gekennzeichnet. Damit Eltern, Paten und Angehörige wissen, wohin sie müssen und kein Chaos entsteht.

Die Taufe in der Weser: Ein Event für alle

2011 hat die Evangelische Kirche zum "Jahr der Taufe" ausgewählt. In Bremerhaven fand am ersten Juliwochenende eins der größten Taufereignisse in Deutschland statt. 111 Täuflinge und rund 1.200 Gäste waren dabei, getauft wurde in der Weser. (c) ekn/evangelisch.de

"Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort", singen die Gäste, bevor es in den Fluss geht. Unter ihnen ist Familie Ratje, die gleich fünf Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren angemeldet hat. "Der Deich, das Wasser, der Strand - das ist für mich ein besonderer Ort, hier bin ich groß geworden", schwärmt Mutter Daniela. "Bisher kam immer irgendwas dazwischen, wenn wir die Kinder taufen lassen wollten", ergänzt die 29-Jährige. "Mal war jemand krank, mal fehlten die Paten, dann war mein Mann Sascha arbeitslos und es war finanziell eng."

Jetzt passt alles. Der Ort lockt, die Kirche sorgt für einen festlichen Rahmen, nach der Taufe gibt es kostenlos 1.600 Stück Butterkuchen und Kaffee und Kaltgetränke. "Das hier am Fluss ist auch für mich eine Premiere", räumt Pastorin Dürkop ein. "Zurück zu den Wurzeln", freut sich die 37-jährige Theologin. Denn die biblisch überlieferte Taufe Jesu im Jordan kann durchaus als Vorbild für das Fest in Bremerhaven angesehen werden. Taufe sei so etwas wie ein Rettungsring im Leben, erklärt eingangs ihre Kollegin Beate Kopf: "Gott steht zu uns - immer."

Grenzen zwischen Arm und Reich verschwimmen

Der Nachmittag gehört zum "Jahr der Taufe", das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bundesweit begeht. Für Mitorganisatorin Hanna Hagedorn vom evangelischen Kirchenkreis Bremerhaven ist klar, warum der Zulauf so groß ist. "Unter freiem Himmel sind die Hemmschwellen niedriger", meint die Diakonin. "Dazu kommt: Besonders Alleinerziehende schrecken davor zurück, nur mit ihrem Kind im Gottesdienst vor die Gemeinde zu treten", sagt Hagedorn. Das verweist gerade in Bremerhaven auch auf eine soziale Komponente. Denn in der Küstenstadt, die unter einer Arbeitslosenquote von 16,6 Prozent ächzt, können sich viele Menschen das Feiern nicht leisten. In der Anonymität des großen Tauffestes verschwimmen die Grenzen zwischen Arm und Reich.

Zudem zeigen Statistiken, dass nur 25 Prozent der Kinder von Alleinerziehenden getauft werden - im Gegensatz zu 85 Prozent bei anderen Familien. Dem begegnen die Kirchen mit Aktionen wie in Bremerhaven. Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister begrüßt die boomenden Tauffeste. "Flüsse und das Meer galten schon in der Antike als besonders rein", sagt er. Selten habe in den zurückliegenden Jahren eine Neuerung so "gezündet", beobachtet auch der Stader Regionalbischof Hans Christian Brandy, der in Bremerhaven mit tauft. Er beteilige sich deshalb so gerne, weil die Aktion an der Weser ökumenisch organisiert sei: "Das macht sehr schön deutlich, dass die Taufe ein Sakrament ist, das die unterschiedlichen Konfessionen verbindet."

epd

Kommentare

Verfasst von Karl Frieder am 5. Juli 2011 - 12:11.

Im Namen Jesu

"Name d. Täufling, Ich taufe Dich im Namen Jesu" ist übrigens eine...

"Name d. Täufling, Ich taufe Dich im Namen Jesu" ist übrigens eine gleichermaßen gültige, wenngleich auch weniger gebräuchliche Formel. Nur um mal das "Repertoire" etwas zu erweitern, es gibt mehr als allein das Gesangbuch!

Verfasst von Gast am 6. September 2011 - 12:51.
Kommentar auf: Im Namen Jesu

Nein. Allein gültig ist die

Nein. Allein gültig ist die Formel "NN, Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters...

Nein. Allein gültig ist die Formel "NN, Ich taufe Dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Vgl. Matthäus 28, 19.

Verfasst von Gast am 4. Juli 2011 - 16:31.

Taufe mit totem Wasser?

Das Nordseewasser beeinflusst den Salzgehalt des Weserwassers. In...

Das Nordseewasser beeinflusst den Salzgehalt des Weserwassers.

In Flussmündungen wie dem Weserästuar entstehen durch Vermischung von salzigem Nordsee und süßem Flusswasser mehr oder weniger ausgedehnte Brackwasserzonen. Der Salzgehalt des Brackwassers darf 25 Promille nicht überschreiten, wird aber überschritten und fliesst mit jeder Flut weseraufwärts, rund 50 km.

Eine Taufe sollte mit "lebendigem Wasser" erfolgen und nicht mit totem Salzwasser.

Genauso katastrophal ist die Situation, wenn mechanisch abgetötetes Wasser aus dem Reformhaus in der Plastikflasche zum Weser-Taufort gebracht wird. Drei Flaschen totes Wasser über den Kopf des Kindes zu schöpfen ist ebenfalls keine gültige Taufe. Da hilft selbst die richtige Taufformel nichts.

Hallo Leute! -für alle die es noch nicht wissen:
"Jesus ist das lebendige Wasser!"

Durch das Trinken des lebendigen Wassers kann man leben und nie wieder Durst bekommen.

"Salzwasser" kann nicht getrunken werden !!!
Mit "Salzwasser" kann man keinen Durst löschen.
Jesus ist nicht "Salzwasser".

Jesus ist "lebendiges Wasser". Mit lebendigem Wasser kann der Durst gestillt werden.

Taufe mit Salzwasser ist ein neuer Pastoren-Witz !!!

Eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Verfasst von Christiane Müller am 4. Juli 2011 - 15:41.

mit Talar im Wasser

Och kommt Kollegen! Wenn schon Taufe im Fluss, dann geht halt mit dem Talar...

Och kommt Kollegen! Wenn schon Taufe im Fluss, dann geht halt mit dem Talar auch richtig ins Wasser, der trocknet auch wieder. Aber so gerafft mit nackter Wadenpracht siehts einfach behämmert aus! Kurze Hosen, wasserfeste Sandalen, Talar drüber und rein ins Vergnügen!

Verbum Dei manet in aeternum!

Verfasst von Gast am 5. Juli 2011 - 11:09.
Kommentar auf: mit Talar im Wasser

Grundsätzliche finde ich

Grundsätzliche finde ich auch, dass bei einer solchen Taufe das Element Wasser...

Grundsätzliche finde ich auch, dass bei einer solchen Taufe das Element Wasser deutlicher noch erlebt werden sollte.

Aber wenn ich mir die Bilder so ansehe und das Wetter bedenke finde ich es schon nachvollziehbar, dass Taufende, Täuflinge und Tauffamlien nicht so weit ins Wasser gegangen sind und es eben nach den Bildern nur Affusionen gab und keine (?) Immersionen.

Wir waren eine Woche vorher bei einem Gemeindetauffest mit 21 Täuflingen, strahlend blauem Himmel und geschätzten 25°, da sah das ganze völlig anders aus. Der Pastor und die Pastorin sind mit den Täuflingen und Familien ins Wasser gegagen. Die Täuflinge konnten entscheiden, wie weit es gehen soll und ob sie mit de Taufwasser übergossen oder untertauchen wollten. Viele sind bis zu Hüfte oder weiter ins Wasser gegangen. Die Mehrheit der größeren Kinder hat sich für das Untertauchen entschieden. Der Pastor und die Pastorin waren am Ende pitschnass, sahen aber - wie die Täfulinge - sehr glücklich und zufrieden aus. Und bis zum Ende des Gottesdienstes waren die Talare dann auch schon wieder getrocknet.
Wenn ich mir aber vorstelle, dass die beiden Pastoren dort 40 Minuten lang mit völlig durchweichtem Talar bei Wind und Kälte die Täuflinge getauft hätten und die Tauffamlien auch völlig nass und durchfroren gewesen wären, dann wäre das Fest sicher weniger feierlich und fröhlich gewesen.
Von daher scheint mir die Entscheidung hier in Bremerhaven sehr nachvollziebar und gut gewesen zu sein.

Verfasst von Steffen am 5. Juli 2011 - 13:57.
Kommentar auf: korrigiert - o.k.

@ ostsachse: was wir da sehen

@ ostsachse: was wir da sehen ist aber auch eine Folge der event-Kultur in der...

@ ostsachse: was wir da sehen ist aber auch eine Folge der event-Kultur in der Kirche, in der jeder tun und lassen zu können meint, was grade inn ist - da werden schon von Amtsträgern Liturgieen nicht mehr genau genommen und willkürlich angepasst. Wie sollen da  unsere Gemeindeglieder - zu denen auch Journalisten zählen - eigentlich noch wissen, was wirklich gilt?? es ist unsere Verantwortung als Pfarrer in unseren Gemeinden, zu bewahren, was uns anvertraut ist und zwar überall und in jedem Gottesdienst - dann kann ein kirchlicher Journalist eigentlich kaum mehr fehlgehen, wenn er über gottesdienstliche Vollzüge schreibt....

Wir Pfaffen wissen, was wir (hoffentlich) was wir tun und wovon wir abweichen, wenn wirs tun... Aber wir dürfen dieses Wissen heute leider nicht mehr voraussetzen! Wir müssen es bewahren und fördern... Erst, wenn wieder jedes Kind auf der Straße gottesdienstliche Formen kennt wie seine Muttersprache, erst dann können wir wieder darüber nachdenken, in Ausnahmefällen zu verändern. erst dann nämlich wird die Veränderung auch als solche Wahrgenommen!!

 

 

Verfasst von Coriander am 5. Juli 2011 - 9:58.
Kommentar auf: korrigiert - o.k.

Zusatznutzen

Danke für den Link zu der NDR-Fotogalerie. Besonders gediegen fand ich...

Danke für den Link zu der NDR-Fotogalerie. Besonders gediegen fand ich diese Formulierung: "Für viele Teilnehmer ist die "open air"-Taufe an der Weser ein ganz besonderes Ereignis. Sie verbinden viele schöne Erinnerungen mit dem Ort und können auch hinterher immer wieder an den Ort der Taufe zurück kehren."

Ich kann die erfreuliche Nachricht hinzufügen, dass wir diesen letzten Zusatznutzen auch in unserer Kirche bieten.

 

- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-

Verfasst von Coriander am 4. Juli 2011 - 1:18.

Herr Sell, das glaube ich nicht

Dann wird es feierlich: "Ich taufe Dich auf den Namen Jerif", sagt...

Dann wird es feierlich: "Ich taufe Dich auf den Namen Jerif", sagt sie zu dem Säugling aus der Familie Ratje und träufelt etwas Weserwasser auf seinen Kopf.

Herr Sell, Sie machen es genau wie kürzlich Herr Morell an der Elbe. Ich garantiere Ihnen: Das hat die Pfarrerin nicht gesagt, und das hat sie auch nicht getan. Man träufelt nicht etwas, sondern man schöpft dreimal mit der vollen Hand Wasser über den Kopf. Und man tauft auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Nicht auf Jerif und nicht auf Daliah. Was sie da beschreiben, ähnelt mehr einer Schiffs-"Taufe"; eine christliche Taufe wäre es so nicht gewesen.

Sie können die Taufformel (wenn Sie sie beim Ereignis selbst nicht genau mitbekommen haben) dem Anhang eines handelsüblichen Evangelischen Gesangbuches entnehmen. Ich fände das nicht unredlicher als so eine eigene Erfindung. Das als vorsorglicher Hinweise für die Taufen in Hamme und Wümme, Oste und Schwinge, und was noch so alles kommen mag in diesem Sommer ;-)

Freundliche Grüße

Coriander

 

- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-

Verfasst von Gast am 3. Juli 2011 - 22:34.

Auf welchen Namen wird denn hier getauft?

Wie peinlich, dass sogar auf Evangelisch.de ein immer wieder gemachter Fehler...

Wie peinlich, dass sogar auf Evangelisch.de ein immer wieder gemachter Fehler festzementiert wird: Die Taufformel lautet NICHT: "Ich taufe dich auf den Namen Jerif" (wie hier das Beispiel im Artikel)! Das Kind bekommt doch seinen Namen nicht erst bei der Taufe! Richtig lautet es: "Jerif, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!" Das Kind (oder der Täufling egal welchen Alters) wird natürlich mit Namen benannt, aber der Schwerpunkt liegt auf der Nennung des dreieinen Gottes... (Seufz!).
Ich gehe mal davon aus, dass alle Täuflinge mit der korrekten Taufformel in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen wurden und es sich in dem Artikel nur um einen journalistischen faux pas handelt.
Mensch, aufpassen, liebe Journalisten, vor allem wenn ihr für ein so großes Forum wie Evangelisch.de schreibt!
Aber wie schön, dass so ein großes Tauffest stattgefunden hat!

Verfasst von berndbuchner am 4. Juli 2011 - 7:54.

Taufe

Liebe Kommentatoren, Sie haben Recht, wir haben den Beitrag inzwischen...

Liebe Kommentatoren,

Sie haben Recht, wir haben den Beitrag inzwischen entsprechend korrigiert.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Buchner - evangelisch.de

Verfasst von Steffen am 5. Juli 2011 - 13:38.
Kommentar auf: Taufe

sehr peinlich... da fragt man

sehr peinlich... da fragt man sich als Leser mit welcher Sorgfalt hier...

sehr peinlich... da fragt man sich als Leser mit welcher Sorgfalt hier eigentlich in der Redaktion gearbeitet wird.

Wissen sie, wir sind als Pfarrer auf dem Land bemüht, wenigstens ein wenig Grundkenntnis über christliche Vollzüge zu vermitteln. Ich sehe meine Arbeit durch solche Schlamperei stark behindert, wenn ich nun künftigen Taufeltern lange erklären muss, dass es nichts mit christlicher Taufe zu tun hat, wenn auf den bürgerlichen Namen getauft wird, auch wenn es am Fluss ist und auch wenn das so auf evangelisch.de zu lesen stand ... Wir müssen uns nicht wundern, wenn kein Mensch in unsern Gemeinden mehr etwas weiß von dem, was unseren Vorfahren lieb und wert war, wenn christliche Leitmedien derart verunsichern ...

meine dringende Bitte: wesentlich mehr Sorgfalt bei der Arbeit !!!

 

Verfasst von Gast am 5. Juli 2011 - 13:31.
Kommentar auf: Taufe

Leute, gehts noch?? zwei mal

Leute, gehts noch?? zwei mal kurz hintereinander der selbe Mist??? Ich frage...

Leute, gehts noch?? zwei mal kurz hintereinander der selbe Mist???
Ich frage mich nun doch irgendwie, welche Qualifikation Ihre Autoren hier bringen müssen! Ich hatte gehofft, dass jemand, der für DAS Aushängeschild evangelischer Kirche im netz schreiben will, wenigstens die Grundvollzüge unserer Kirche kennt!! Oder dass ein Journalist wenigstens in der Lage ist, richtig zuzuhören oder im Zweifel ein ganz klein wenig zu recherchieren ...
Außerdem frage ich mich, ob die Artikel hier überhaupt von der Redaktion gegengelesen werden, wie absolut normal sein muss!!! (und falls ja muss die Frage zur Qualifikation der Autoren sinngemäß auch für die Redaktion gestellt werden.)
Und nein, ich betone es gleich nochmal: das ist keine Haarspalterei bei Nebensächlichkeiten. Bei der Taufformel geht es um das Grund verständnis von Taufe überhaupt!! Taufe ist Übereignung des Lebens an Christus, ist einkleidung mit dem neuen Leben aus Wasser und Geist... Das ist kein kleinliches Theologengezänk, sondern eine Frage, wie wir uns als Kirche verstehen: leben wir gemäß biblischen Zeugnisses in der Nachfolge Christi oder basteln wir uns hier nach Lust und Laune nette Wohlfühlveranstaltungen mit rituellem Touch...
Die Taufformel ist biblisch sehr klar beschrieben: wir taufen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. So wird es seit Jahrtausenden getan, so wird es in der weltweite Ökumene getan. Es gibt nicht den geringsten Grund, davon auch nur ein Jota abzuweichen und sich damit aus der Gemeinschaft der Ökumene und der Gemeinschaft der Tradition zu verabschieden.

Verfasst von Gast am 4. Juli 2011 - 16:47.
Kommentar auf: Taufe

Glaubenskurse für Pastoren

Die EKD sollte auch die Pastoren in eine Fortbildung schicken!

Die EKD sollte auch die Pastoren in eine Fortbildung schicken!

Verfasst von Gast am 5. Juli 2011 - 13:32.

Wir werden Jahr für Jahr zur

Wir werden Jahr für Jahr zur Weiterbildung gesandt, zwar nicht von der EKD aber...

Wir werden Jahr für Jahr zur Weiterbildung gesandt, zwar nicht von der EKD aber von unseren Landeskirchen ...

Verfasst von Coriander am 5. Juli 2011 - 9:41.

Fortbildung für Journalisten

Das ist sicher eine gute Idee. Aber wie wäre es mit einem Angebot für...

Das ist sicher eine gute Idee. Aber wie wäre es mit einem Angebot für Journalisten? Ich mach schon mal den Werbetext 

Immer häufiger begegnen wir als Journalisten in der Gesellschaft Christen aller möglichen Schattierungen, die aus ihren Gotteshäusern hervorkommen, sich zu gesellschaftlichen Fragen äußern und diverse Aktionen in der Öffentlichkeit anzetteln, und natürlich müssen wir berichten. Aber Hand auf's Herz, wer kennt sich schon wirklich aus? Die Vielfalt ist verwirrend, die Bräuche nicht jedem geläufig. Da gibt es Evangelische und Katholische, Lutheraner und Reformierte, Freikirchen und Altkatholiken; man feiert Weihnachten, Ostern und Himmelfahrt, es gibt Taufe und Abendmahl, da wird konfirmiert und geweiht und gesegnet. Zugleich wird der christliche Glaube zunehmend von engagierten Atheisten bekämpft. Skandale und Missbrauchsfälle sowie die Strukturen der großen christlichen Kirchen brachten diese in den vergangenen Jahren vermehrt in die Kritik. Wer fundiert berichten will, sollte sich mit den Grundlagen auskennen. Unser Seminar "Die christlichen Essentials" vermittelt allen, die in Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet über diese Themen berichten müssen, Grundlagenwissen aus erster Hand.

- Streite dich nicht mit einem Dummkopf. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung. (Quelle unbekannt)-

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