Protestanten sehen Staat und Kirche als Partner

Sparschwein und Bibel

Die Finanzierung kirchlicher Leistungen ist ein wichtiger Diskussionspunkt im Verhältnis von Kirche und Staat. Foto: iStockphoto

Kooperation - Die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen haben Kritik am Verhältnis von Kirche und Staat zurückgewiesen. Staat und Kirche seien nach dem Grundgesetz getrennt, stünden sich aber zum Wohl der Allgemeinheit als Partner gegenüber, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, am Dienstag in Düsseldorf. Der westfälische Präses Alfred Buß ergänzte: "Gemeinsam mit vielen anderen leisten wir unseren Beitrag für das Zusammenleben und den Zusammenhalt unserer Zivilgesellschaft."

Schneider wies darauf hin, dass Kirche und Diakonie im Sozialbereich staatliche Aufgaben der Daseinsvorsorge übernehmen, indem sie Kindergärten, Krankenhäuser und Seniorenheime betreiben. Leistungsentgelte von Krankenkassen und staatliche Zuschüsse für diese Arbeit seien aber keine Subvention, sondern Ausdruck der Subsidiarität: Kirchliche Träger handelten als soziale Dienstleister im Auftrag und in Abstimmung mit dem Sozialstaat.

Dieses Prinzip gelte auch bei anderen Wohlfahrtsverbänden wie Arbeiterwohlfahrt oder Rotem Kreuz, erläuterte Schneider, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Es widerspreche nicht der staatlichen Neutralität, weil es Freiheit und Pluralität gewährleiste und fördere. "Die Zusammenarbeit von Staat und freien Wohlfahrtsträgern beruht auf einer historisch gewachsenen Partnerschaft, sie funktioniert insgesamt recht gut", sagte der rheinische Präses.

Ende der Ausgleichszahlungen?

Offen zeigten sich die leitenden Geistlichen der rheinischen und der westfälischen Kirche für eine Ablösung der sogenannten Staatsleistungen. Der Staat würde dabei seine laufenden Verpflichtungen gegenüber den Kirchen durch eine Einmalzahlung abgelten. "Der Vorschlag dazu muss aber vom Staat kommen", sagte Präses Buß. Bei den Zahlungen handelt es sich um einen Ausgleich dafür, dass die Kirchen im Zuge der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts zahlreiche Güter und Einnahmequellen verloren haben.

Anlass der Äußerungen war das 50. Jubiläum des Evangelischen Büros in Düsseldorf. Ein Beauftragter - derzeit Kirchenrat Rolf Krebs - hat dort seit 1961 seinen Sitz und vertritt die drei Landeskirchen - Rheinland, Westfalen und Lippe - bei Landtag und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.

epd

Kommentare

Verfasst von Kasiopeia am 19. Oktober 2011 - 19:18.

Ist schon alles abbezahlt.......sagt:

http://www.humanistische-union.de/aktuelles/aktuelles_detail/back/aktuel...
Verfasst von miriam1998 am 18. Oktober 2011 - 21:50.

Kirche und Staat verbrüdern sich

ich  bin übrigens aktiviert worden um der Offenbarung willen, um der...

ich  bin übrigens aktiviert worden um der Offenbarung willen, um der Prophezeiungen willen, die noch ausstehen.

Verstehen Sie es recht, ich weiss, was im apostlischen Glaubensbekenntnis steht, auf welche 2 Zeilen es hauptsächlich ankommt, aber ich weiss auch, das Vieles, was "die Kirche" zelebriert im täglichen Leben keinen Bestand vor Gott hat. Weil es ungenügend übermittelt wird. Natürlih weiss ich auch, das man "sich" in unterschiedlich dargestellten Beiträgen oder Beschauensweisen scheinbar widerspricht, denn ich las, dass Sie andererseits "Veränderungen fordern".

Denn ER Wird kommen, bald.

Verfasst von miriam1998 am 18. Oktober 2011 - 21:34.

Kirche und Staat verbrüdern sich

Herr Schneider, das ist eine "interessante" Auslegung dessen, was...

Herr Schneider, das ist eine "interessante" Auslegung dessen, was Kirche ist und dessen, was die Offenbarung im Gegensatz darlegt. Nun habe ich in ganz unterschiedlichen vergangenen Artikeln immer wieder festgestellt, dass ïrgend etwas "nicht stimmt"". Aber was? das war die Frage. Denn das, was in 1998 durch Christus Jesus persönlich an mich übergeben wurde, widerspricht dem zumindest in grossen Teilen. Das war eine Diskrepanz für mich aus zweierlei Gründen. 1. Wieso konnte es möglich sein, dass Jemand, der seit 2000 Jahren tot war, plötzlich vor mir stand und "sprach"? Wie war es möglich, dass so vieles, was wir seit nunmehr einigen Jahren erleben (WorldTradeCenter-disaster, Krise 1 und Krise 2 und vieles andere an Katastrophen, sowie vieles, was ganz persönlich von tausenden Menschen am eigenen Leibe erfahren wird, in unserem Wohlfahrtsstaat, dessen sozusagen Indikator-Erfahrung mir zuteil wurde) ..?
2. wie war es moglich, dass "wir"in und durch die evangelische Kirche gar nicht erfahren haben, was Kirche eigentlich ist, was sie beinhaltet und was Christi Plan war und ist und was es mit dem 2.Advent überhaupt auf sich hatte?
Fragen, die sich ergaben, nachdem die Wahrheit einem plötzlich auf den Pelz rückte..

Die Tradition, das bequeme Leben hat viele Menschen gar nicht auf die Idee gebracht, das etwas "nicht stimmen könne". Man lebt ja so bequem, erhebt sich so überheblich über andere, die "durch die Maschen des Wohlfahrtsstaates fallen". Und wie bequem ist es doch, dass der Unterhalt der "Kirche" gleich mit den Lohnabzügen eingetrieben wird. Ist das alles in Christi Sinn? Ich glaube, wenn alles so wäre, wie Sie alle es scheinen lassen, hätte Gott wohl nicht mehr auftreten brauchen, denn hat ER doch einen ausgezeichneten Stadthalter, oder, nein, heisst es nicht Statthalter?

Nun, Gott rief mich in der bewussten Nacht 3x bei meinem Namen. Christus wurde danach, sagen wir mal des besseren Verstandnisses wegen, sichtbar und hörbar und doch bestreiten Pfarrer der evangelichen Kirchen, dass das möglich sei "sie lehren das nicht", wie gesagt wurde obwohl die Bibel es lehrt. Wie hängt das alles zusammen, wofür Sie stehen, wie es hier u.a. im Artikel dargestellt wird? Was sagen Si Ihren "Gläubigen"? Oder ist es vielleicht so, wie aus vielen Beiträgen hörbar wird,  dass der evangelische Christengott ein Anderer sei, als er katholische oder gar der, den andere Kulturkreise Allah nennen? - Also mir sagte Er, dass ER EinundDerselbe sei und das vieles nicht gut sei. Die Teilung, die Bequemlichkeit, die Verbrüderung aufgrund fadenscheinige Argumentierung. Die Frauen werden auf hohem Niveau bestohlen. Es wurden Gesetze installiert, die ER ausgesetzt hatte und vieles mehr. Wie ist das in der evangelischen Kirche? Was glaubt "sie" wirklich? Was lehrt sie? Wie war das doch mit dem Glaubensbekennis?

Die Taufe sei ein Gottesgeschenk. Ja, aber die spiritulle Taufe. Die Taufe mit Wasser ist unvollständig und wird auch nicht durcch die Konfirmation zur spirituellen Taufe. Die ausschliesslich durch den Heiligen Geist geschieht. Jede/r, die/der das erlebt hat, weiss exakt, was gemeint ist. Es ist ein Erlebnis, das weisse Gewand zu bekommen, das nich durch Menschen überreicht wird.

Miriam, Apostel Jesus Christ

Verfasst von ernstwalter am 18. Oktober 2011 - 17:08.

Die Partner Staat und Kirche.....

Die Partnerschaft-Staat und Kirche. Im Bewußtsein seiner Verantwortung...

Die Partnerschaft-Staat und Kirche.
Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben
…..
So die ersten Zeilen der Präambel zum GG.

Vor Gott und den Menschen, nicht vor einer bestimmten Religion, oder Kirche. Aber diese vertreten Menschen, Mitbürger, sie machen Vorschläge, vor allem dort wo das Menschsein gefährdet ist. Im Gesundheitswesen, bei den Armen, den verarmten den Alten die Dementen die oft in Heimen verwahrt werden oder untergebracht sind, in den Schulen und den Krankenhäusern, hier haben Kirchen enormes geleistet. Gott mit uns, ist verschwunden, es ist sicher, Kriege werden nicht mit Gott geführt. Es ist ebenso sicher, das wir als Bürger unsere Verfassungsrechte in einem demokratisch sozialen Staat und als gläubige Christen mit Hilfe der Kirchen wirksamer einklagen können. Herr Schneider als Präses der evgl. Kirche und Ratsvorsitzender der EKD handelt im Sinne des GG.
Artikel 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Walter Wasilewski


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