Royal Wedding: Zum Glück ist Kate nicht katholisch

Krönung von Elisabeth II.

Königin Elisabeth II. auf dem Thronsessel in Westminster Abbey bei ihrer Krönung am 2. Juni 1953. Rechts von ihr der Bischof von Durham, links der Bischof von Bath, vor ihr stehend der Erzbischof von Canterbury. Foto: Hulton Archive / Getty Images

Staatskirche - Wenn Kate Middleton am Freitag mit Prince William die Ehe schließt, heiratet sie nicht nur die Nummer zwei in der britischen Thronfolge, sondern vermutlich auch das zukünftige Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche. So wie die Hochzeitsfeierlichkeiten mittelalterlichen Prunk und modernes Showbusiness verbinden, gelten für das englische Königshaus alte Gesetze und Traditionen auch im 21. Jahrhundert weiterhin. Wäre Kate katholisch, könnte William den Job als König nie antreten.

Von Ralf Peter Reimann

Die besondere Stellung des Königs in der anglikanischen Staatskirche geht auf Heinrich VIII. (1491-1547) zurück. Berühmt wurde er wegen seiner sechs aufeinander folgenden Ehen, die sich mit einem Abzählreim so zusammenfassen lassen: "Geschieden, Geköpft, Gestorben, Geschieden, Geköpft, Überlebt".

Ehefrau Nummer eins, Katharina von Aragón, schenkte ihm nicht den gewünschten Thronfolger, so dass sich Heinrich anders orientieren wollte und Anne Boleyn als neue Königin erwählte. Der Scheidung von seiner ersten Frau stimmte der Papst jedoch nicht zu. Genau genommen muss man juristisch korrekt formulieren, Rom verweigerte die Annullierung dieser Ehe, denn eine Scheidung gibt es nach katholischem Recht nicht.

Los von Rom, dann Ehe annulliert

Ohne eine Nichtigkeitserklärung konnte Heinrich jedoch nicht seine neue Geliebte heiraten und auf einen legitimen Thronfolger hoffen. Daher nahm er das Heft selbst in die Hand und löste die englische Kirche von Rom und machte sich selbst zu ihrem Chef. Nun konnte er seine Ehe annullieren lassen und Frau Nummer zwei heiraten. Das Parlament billigte in der Suprematsakte 1534 dieses Vorgehen und erkannte den König als "höchstes Oberhaupt der Kirche von England auf Erden" an. Jeder Untertan musste darauf schwören, sonst drohte ihm ein Prozess wegen Hochverrats – und die englische Staatskirche war so gegründet.

Anne Boleyn gebar eine Tochter, die spätere Königin Elisabeth I., der erwünschte Sohn blieb jedoch aus. Anne fiel bei Heinrich in Ungnade und wurde unter dem Vorwand des Ehebruchs angeklagt und hingerichtet. Nun war das Feld frei für Frau Nummer Drei: Jane Seymour. Sie starb eines natürlichen Todes bei der Geburt eines Kindes. Die vierte, fünfte und sechste Ehe lassen sich mit "Geschieden, Geköpft, Überlebt" zusammenfassen.

König ist "Verteidiger des Glaubens"

Trotz des Bruches mit Rom behielt Heinrich VIII. den päpstlichen Ehrentitel Fidei defensor (Verteidiger des Glaubens) bei, den er für das Verfassen eines Buches gegen die protestantische Reformation erhalten hatte. Bis heute führt der britische Monarch den Titel Defender of the Faith, auch wenn dieser bei der Krönung nun schwören muss, den protestantischen Glauben zu verteidigen. Das F.D. für Fidei defensor ziert noch heute die britischen Münzen (Foto).

Nachdem so die Kirche von England aus Staatsraison den Schoß der katholischen Kirche verlassen hatte, musste sie noch ihre protestantische Identität finden. Sie behielt weitgehend die überkommene katholische Liturgie bei, übernahm aber eine reformierte Theologie, so dass man oft sagt, die Kirche von England ist sowohl katholisch und reformiert. Mit der Ausbreitung des britischen Weltreiches wuchs auch die aus der Kirche von England hervorgegangene anglikanische Gemeinschaft, die heute 80 Millionen Mitglieder umfasst und nach der römisch-katholischen und den orthodoxen Kirchen die drittgrößte christliche Kirche ist.

In der Auseinandersetzung mit den damals katholischen Königreichen in Schottland und Irland verstand sich die englische Monarchie als protestantisch und verband den Protestantismus mit dem Parlamentarismus. Dies erklärt auch die bis heute noch geltende Thronfolgeregelung, die das englische Parlament mit dem "Act of Settlement" 1701 beschloss. Die englische Krone kann nur erben, wer Protestant ist. Auch die Heirat mit einer Katholikin schließt automatisch von der Thronfolge aus. Außerdem muss der Monarch oder die Monarchin schwören, die Kirche von England zu verteidigen. Nachdem England und Schottland seit 1707 eine Union bilden, bezieht der Schwur auch die Kirche von Schottland ein, die eine Nationalkirche, aber keine Staatskirche wie die Kirche von England ist.

Alles, nur nicht katholisch

Prince William war in der Wahl seiner Verlobten frei, nur katholisch durfte sie nicht sein, wenn er einmal selber König sein will. Dass das Verbot katholischer Gattinnen (oder Gatten) heute noch greift, zeigt das Beispiel von George Windsor, Earl of St Andrews. Er wäre jetzt Nummer 25 in der Thronfolge, hätte er nicht eine Katholikin geheiratet. Obwohl Gerüchte im Internet auftauchten, dass Kate Middleton katholisch sei, hat sie diese vor ihrer Hochzeit erfolgreich widerlegt. Sie ließ sich noch als Verlobte anglikanisch konfirmieren und bekundete so ihre Mitgliedschaft in der Kirche von England.

Diese späte Konfirmation als 29-jährige macht sich auch für sie als zukünftige Königin gut. Wie hätte es sonst ausgesehen, wenn König William als Verteidiger des Glaubens und weltliches Operhaupt der anglikanischen Kirche zum Abendmahl nach vorne geht, während seine unkonfirmierte Gattin auf einer Kirchenbank warten muss, dass er vom Abendmahltisch zurückkehrt?

Die Royal Wedding bietet natürlich wieder Anlass zu fragen, ob veraltet erscheinende Gesetze nicht abgeschafft gehören. So hat der Thronfolger Prince Charles öffentlich erklärt, er wäre lieber ein "Defender of Faith" und nicht ein "Defender of the Faith" – wie der gegenwärtige Königstitel in England, Kanada und Neuseeland lautet. Lässt man den unbestimmten Artikel weg, wäre der König ein Vertreter von Glaubensüberzeugungen allgemein, aber nicht des protestantischen Glaubens.

Am verordneten Protestantismus gibt es immer wieder Kritik, so zum Beispiel in Kanada. Hier bilden die Katholiken die größte Religionsgemeinschaft und die Queen ist auch Königin von Kanada. Deshalb versuchte ein Politiker gegen die britische Thronfolgegesetze zu klagen, da sie Katholiken diskriminierten, ein kanadisches Gericht wies jedoch die Klage ab. 

Keine Änderung sichtbar

Eine Neuregelung der britischen Thronfolge ist zurzeit praktisch ausgeschlossen, denn es müssten sich gleichzeitig alle 16 Länder des Britischen Commonwealth darauf verständigen, die die Queen als ihre Königin anerkennen. Eher wahrscheinlich wäre es, dass einige Commonwealth-Staaten die Monarchie abschaffen. Sollte Prince William eines Tages König werden, wird er bei der Thronbesteigung wahrscheinlich schwören, den protestantischen Glauben zu verteidigen -  sofern es dann die Monarchie noch gibt.

Da die anglikanische Kirche heute Scheidung und die Wiederverheiratung Geschiedener ablehnt (was man bei dieser Gründungsgeschichte der Kirche von England eigentlich nicht vermuten sollte), wird dann hoffentlich immer noch Kate an Williams Seite sein. Das aber kann dauern. Dass Kate warten kann, dafür bürgt auch der der Spitzname "Waity Katie", den ihr die britische Klatschpresse verpasst hat. Die lange Wartezeit bei der Verlobung ist sicherlich eine gute Übung für die zukünftige Königin. Schwiegerpapa Charles ist über 60 und wartet immer noch darauf, König zu werden.

Damit Kate und William gemeinsam dieses Ziel erreichen, hat die Kirche von England ein Gebet für das königliche Paar veröffentlicht:

God of all grace,
friend and companion,
look in favour on William and Catherine
and all who are made one in marriage.
In your love deepen their love
and strengthen their wills
to keep the promises they will make,
that they may continue
in life-long faithfulness to each other;
through Jesus Christ our Lord. Amen.

Kommentare

Verfasst von Der beherzte Protestant am 2. November 2011 - 20:19.

Protestantismus und das englische Königshaus

Vorweg, der Protestantismus ist nicht nur eine Anti-röm.Katholische Bewegung,...

Vorweg, der Protestantismus ist nicht nur eine Anti-röm.Katholische Bewegung, sonder Protestantismus ist vielmehr die Liebe zur Wahrheit und das sich zur Wahrheit bekennen, trotz aller Widersacher und Ausgrenzungen.
'Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?' Jesus Christus, Mattäus 16:26, Markus 8:36, Lukas 9:25

Protestantismus wird aber automatisch auch zu Anti-Katholisch, da der Protestantismus, eben auch den Papismus, die Götzerei, und den Anspruch, dass eine Organisation allein selig-machend sei, ablehnt. Diese abgöttischen Dinge aber, sind leider eben Wesensmerkmale der römisch katholischen Kirche, aber nicht nur der römischen katholischen Kirche allein, denn auch andere Gruppierungen haben diese Merkmale.
Also trifft die Bezeichnung anti-katholisch an sich nicht wirklich zu, wären wir in Indien, täten Protestanten als Anti-Hindus bezeichnet werden.
Die abrahamitische Religion an sich, ist eine Anti-Abgötterei-Bewegung:
Keine Götzen-Keine Vielgötterei. Erkenne das es nur einen Gott gibt.

Das Oberhaupt der anglekanischen Kirche kann kein röm.Katholik oder Hindu sein, da es sich um eine protestantische Kirche handelt. Also ist die Regelung legitim.

Allem "ökumenischem" Wahn und römisch katholischem theologischen Dauerfeuer zum Trotz, der Protestantismus lässt sich nicht zersetzen.
'Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.' Jesus Christus in Matthäus 24:35

Und sprach in Johannes 8:31 'Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.' Amen.

Verfasst von Der beherzte Protestant am 3. November 2011 - 16:08.

Ökumene? Nicht auf Kosten der Wahrheit!

Da ich vom "ökumenischem Wahn" geschrieben habe, möcht ich auch begründen was...

Da ich vom "ökumenischem Wahn" geschrieben habe, möcht ich auch begründen was ich damit meine. Auch wenn die Bezeichnung "ökum. Träumerei" oder "ökum. eitler Wahn" besser darauf zutrifft.
Ich habe nichts dagegen wenn sich die Christenheit in theologischen Fragen einig wird, aber in manchen Dingen sollte mensch realistisch bleiben.
Luther sprach Wahrheit was das Papstum betrifft und er meinte nicht einen "Papst", er meinte damit das gesamte Papstum. Das Papstum ist Anti-christlich. Das Haupt der Kirche ist Jesus Christus allein.
Und es gibt nur einen Jesus Christus, eine Taufe, ein Abendmahl.
Egal ob das etliche Gruppierungen bestreiten und behaupten Jesus wäre Organisations-Abhängig, was ja nicht nur die RKK behauptet, sondern etliche Sekten von sich geben. Ich bin gegen solche Behauptungen. Jesus lässt sich nicht auf eine Institution beschränken, er kennt keine Grenzen, weder Landes- noch Organisations-Grenzen.
Die christlichen Kirchen sind in Jesus Christus bereits eine Einheit, denn es gibt nur einen Christus Jesus. Die Wahrheit eint.
Die Einheit des Christentums umfasst die Fülle von autonomen christlichen Kirchen.

Und nun zum "ökumenischem" Wahn:

'Die gegenwärtige Ökumene hat Verständigung zwischen den größeren christlichen Kirchen erreicht, und von Zuweisungen des Antichrist-Typus an die jeweils andere Seite offiziell Abstand genommen. Die Figur des Antichrist wird überwiegend nicht wörtlich als leiblich existierende Person, sondern als "das Böse" und eher innere, als falsch bewertete Einstellung, oder eine Manifestation einer äußeren Machtstruktur verstanden.'

'Ökumenebischof Gerhard Ludwig Müller: Evangelische Seite soll sich ganz offiziell von der Behauptung Luthers distanzieren, dass der Papst der Antichrist sei'
'Völlig unvermittelt erklärt Ökumene-Bischof Müller der evangelischen Kirche, sie müsse sich von Luther distanzieren.'

Der Reformator Luther schrieb in 'Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche':
'Als ich aber die überaus subtilen Subtilitäten dieser vornehmen Stutzer sah und hörte, mit denen sie ihren Abgott künstlich aufrichten (ich bin ja in diesen Dingen nicht so ganz ungelehrig), weiß ich jetzt und bin gewiß, daß das Papsttum das babylonische Reich und die Herrschaft Nimrods, des gewaltigen Jägers ist. Damit nun meinen Freunden alles zum Guten ausschlägt, bitte ich auch hier die Buchhändler und die Leser, das, was ich darüber geschrieben habe, zu verbrennen und dafür diesen Satz anzunehmen: Das Papsttum ist die wilde Jagd des römischen Bischofs. Das wird aus Ecks, Emsers und Alfelds zu Leipzig Sätzen bewiesen.'

und in 'Schmalkadische Artikel':
'Und auf diesem Artikel steht alles, was wir gegen den Papst, Teufel und
Welt lehren und leben. Darum müssen wir dessen gar gewiß sein und nicht
zweifeln. Sonst ist's alles verloren und behält Papst und Teufel und alles
gegen uns Sieg und Recht.

4. Der vierte Artikel: Vom Papsttum
Daß der Papst nicht »jure divino« oder aus Gottes Wort das Haupt der ganzen
Christenheit sei, denn das gehört einem allein zu, der heißt Jesus Christus,
sondern allein Bischof oder Pfarrherr der Kirche zu Rom und derjenigen,
die sich freiwillig oder durch menschliche Kreatur, das ist weltliche
Obrigkeit, zu ihm begeben haben, um nicht unter ihm als einem Herrn, sondern
neben ihm als einem Bruder und Gesellen, Christen zu sein,...

Wo es doch offenbar ist, daß die heilige Kirche ohne den Papst gewesen ist zum wenigsten über 500 Jahre, und bis auf diesen Tag die griechische und vieler anderer Sprachen Kirchen noch nie unter dem Papst gewesen und noch jetzt nicht sind. So ist es, wie oft gesagt, ein Menschengedicht, das nicht geboten ist,ohne Not und vergeblich. Denn die heilige christliche Kirche kann ohne ein solches Haupt wohl bleiben und wäre es wohl besser geblieben, wenn ein solches Haupt durch den Teufel nicht aufgeworfen wäre, und es ist auch das Papsttum unnütz in der Kirche, denn es übt kein christliches Amt aus, und die Kirche muß also bleiben und bestehen ohne den Papst.

Darum kann die Kirche nimmermehr besser regiert und erhalten werden, als
daß wir alle unter einem Haupt Christus leben und die Bischöfe alle gleich
nach dem Amt, ob sie wohl ungleich nach den Gaben, fleißig zusammenhalten
in einträchtiger Lehre, Glauben, Sakramenten, Gebeten und Werken
der Liebe etc. Wie S. Hieronymus schreibt, daß die Priester zu Alexandria
sämtlich und insgemein die Kirche regierten, wie die Apostel auch getan
haben und hernach alle Bischöfe in der ganzen Christenheit, bis der Papst
seinen Kopf über alle erhob.

Aber der Papst will nicht glauben lassen, sondern spricht, man solle ihm
gehorsam sein, so werde man selig. Das wollen wir nicht tun, oder darüber
sterben in Gottes Namen.

Darum, so wenig wir den Teufel selbst als einen Herrn oder Gott anbeten können, so wenig können wir auch seinen Apostel, den Papst oder Endchrist, in seinem Regiment als Haupt oder Herrn leiden. Denn Lüge und Mord, um Leib und Seele ewig zu verderben, das ist sein päpstliches Regiment eigentlich, wie ich dasselbe in vielen Büchern bewiesen habe.

Denn im Konzil werden wir nicht vor dem Kaiser oder weltlicher Obrigkeit,
wie zu Augsburg, der ein ganz gnädiges Ausschreiben tat und die Sachen in
Güte verhören ließ, sondern vor dem Papst und dem Teufel selbst werden
wir da stehen, der nichts gedenkt zu hören, sondern schlechtweg zu verdammen, zu morden und zur Abgötterei zu zwingen. Darum müssen wir
hier nicht seine Füße küssen oder sagen: »Ihr seid mein gnädiger Herr«,
sondern wie in Sacharja (2, 3) der Engel zum Teufel sprach: »Strafe dich
Gott, Satan«.'

Jesus gab keinen einzigen Hinweis oder Anweisung für das Papstum, im Gegenteil als Jesus Christus über religiösen Bezeichnugen sprach, gab er die Anweisung in Matthäus 23:8-9 'Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. Und ihr sollt niemanden unter euch Vater/Papst nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater/Papst, der im Himmel ist.'
Jesus sprach hier eindeutig von der Verwendung des Wortes 'Vater' im religiösen Kontext, also nicht über physiche Väter. Und in diesem Zusammenhang ist der religiöse Titel 'Vater', für den himmlischen Vater allein bestimmt.
Und auch wenn zum Bsp. der Heidenapostel Paulus sich selbst vergleichend als Vater der Gemeinden, die er gründete hatte, bezeichntet (1.Kor 4:14-15), so stellte er niemals die Behauptung auf, dass er der heilige Vater sei.
HEILIGER VATER IST DER IM HIMMEL ALLEIN.
Also ist der "heilige Vater" in Rom, alleine schon der Bezeichnung wegen, eine Lüge und sich verehren zu lassen widerstrebt allem was christlich ist.

Menschen in Lystra wollten Paulus und Barnabas verehren und reagierten folgendermaßen, 'Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.' Apostelg. 14:14-15

'Und ich, Johannes, bin es, der dies gehört und gesehen hat. Und als ich's gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir dies gezeigt hatte. 9 Und er spricht zu mir: Tu es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der Mitknecht deiner Brüder, der Propheten, und derer, die bewahren die Worte dieses Buches. Bete Gott an!' Offenbarung 22:8-9

Es ist so, auch wenn manche die Wahrheit nicht hören möchten, aber wer an Jesus Christus glaubt, glaubt auch an seine Worte.
'Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.' Jesus Christus in Johannes 8:31-32

Verfasst von Andreas Moser am 30. Oktober 2011 - 10:49.

aktuelle Verfassungsreform in Großbritannien

Auch die aktuellen Modernisierungen der Thronfolge dürfen nicht darüber...

Auch die aktuellen Modernisierungen der Thronfolge dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, daß wir hier in Großbritannien noch immer ein nicht-gewähltes Staatsoberhaupt haben werden: http://andreasmoser.wordpress.com/2011/10/30/verfassungsreform-grossbrit...

Verfasst von Eberhard am 29. April 2011 - 10:45.

Zum Glück nicht katholisch...

aber man kommt vom Regen in die Traufe....

aber man kommt vom Regen in die Traufe....

Verfasst von Thomas Morus am 29. April 2011 - 10:28.

Von katholisch kriegt man Krätze?

Offenbar scheint der Protestantismus sich immer noch über eine negative...

Offenbar scheint der Protestantismus sich immer noch über eine negative Abgrenzung zur kath. Kirche zu definieren. Das ist in heutiger Zeit irgendwie unappetittlich. Wäre es besser das Oberhaupt der anglikanischen Gemeinschaft wäre ein Hindu oder noch besser ein Atheist?

Verfasst von Rompustor am 29. April 2011 - 11:43.

Antwort

Dies ist nicht der Fall. In Norwegen wurde der Passus in der Verfassung, dass...

Dies ist nicht der Fall. In Norwegen wurde der Passus in der Verfassung, dass Jesuiten nicht ins Land dürfen, längst aufgehoben und in UK diskutiert man seit mehreren Jahren schon eine Gesetzesnivvelierung, dass auch Katholiken den Thron besteigen dürfen.

Es wäre schön, wenn Sie sich etwas informierten, bevor Sie derartige Vorwürfe an Nichtkatholiken erheben.

Dazu muss man sagen, dass der Bestand eines Gesetzes, nicht unbedingt den aktuellen Willen des Volkes entsprechen muss-sonst würde es ja niemals Änderungen geben. Diese gibt es aber.

Noch ein Tip: So wie wir die Feststellung des Papstes, dass die ev-luth Kirche in Deutschland nach vatikanischer Rechtsauffassung keine Kirche sei, btw: der anglikanischen gesteht er das zu, mit einem Lächeln quittierten, so entspannen Sie sich bitte etwas. Kein Katholik wird in Demokratien mehr verfolgt oder an Rechten beschnitten. Und das ist doch schon eine ganze Menge.

Und sollte jemand der Meinung sein, dass Sie der geeignetste zukünftige König von England wären, dann passt man die Gesetze schon an-schneller als Sie nein sagen könnten...

Verfasst von CR am 29. April 2011 - 13:06.
Kommentar auf: Antwort

Reflex

Diese Antwort ist schon wieder so ein typischer Reflex. Da wird mit einer...

Diese Antwort ist schon wieder so ein typischer Reflex.

Da wird mit einer Argumentationskanone (was haben Norweger hier zu suchen) auf Kommentare geschossen, dass nur die Fetzen fliegen.

Und von wegen mit "einem Lächeln quittieren". Gott, war das ein Geschrei als das Schreiben aufkam. Der Böse Mann in Rom sieht uns nicht als Kirche WÄÄHHHH. Das in etwa war der Tenor der meisten "Führungsmitglieder".

Zudem ist die Aussage, dass kein Katholik in "Demokratien ... an Rechten beschnitten" wird, falsch, wie der Beitrag ja klar belegt. Denn noch gilt das Gesetzt über die Thronfolge, egal was diskutiert wird.

Und das das ganze eben nicht einfach so geht, hat man an Charles gesehen. Der konnte seine Camilla auch nicht kirchlich heiraten, da wurde auch nicht einfach mal ne Anpassung vorgenommen.

Und was den Vorwurf gegenüber Nichtkatholiken angeht. Wenn ich hier was über z.B den Ratsvorsitzenden Schneider lese, kommt immer "anders als bei der katholischen Kirche" und ähnliches. Warum? Weil der kleinste gemeinsame Nenner auf den sich alle potestantisch-reformierten-lutherischen Kirche einigen können (und auf viel mehr nicht) ist,dass sie eben nicht-katholisch sind

Verfasst von Rompustor am 29. April 2011 - 19:27.
Kommentar auf: Reflex

@ CR

Diese Antwort ist schon wieder so ein typischer Reflex. Eine Abwertung der...

Diese Antwort ist schon wieder so ein typischer Reflex.

Eine Abwertung der Meinung des Gegenübers gleich im ersten Satz. Das ist nett von Ihnen. Ich muss Ihnen aber zu Ihrem Bedauern mitteilen, dass ich mir eine eigene Meinung, wie meine Liebe zur Ökumene bewahren werden. Ihre Zustimmung betrachte ich dabei schlichtweg als nicht erforderlich.
Da wird mit einer Argumentationskanone (was haben Norweger hier zu suchen) auf Kommentare geschossen, dass nur die Fetzen fliegen.

Wäre es Ihnen lieber gewesen, ich hätte meinen Gegenüber unsachlich und emotional abqualifiziert? Ich empfinde Ihre Haltung als ziemlich merkwürdig.

Und die Norweger stehen da, weil es das Land mit einer Demokratie ist, welches in seiner Geschichte am längsten und heftigsten die Rechte von Katholiken beschnitt und der werte Thomas-Morus-Forenschreiber sich auf Protestanten allgemein, das schließt Norweger mit ein, bezog. Es überrascht mich etwas, dass Sie eine doch recht belehrende Wortwahl ergreifen, aber intellektuell nicht in der Lage zu sein scheinen, diesen von mir nun für Sie extra nochmal skizzierten Gedankengang nachvollziehen zu können.

Vielleicht gelingt es Ihnen in Zukunft, statt gleich loszupoltern, erst einmal nachzufragen. Das ist nicht schlimm, niemand qualifizierte Sie deshalb ab.
Und von wegen mit "einem Lächeln quittieren". Gott, war das ein Geschrei als das Schreiben aufkam.

Zugegeben war WIR unkonkret. Mit WIR meinte ich unsere Gemeinde. Darüber hinaus ist es mir ziemlich egal, was unsere derzeitige Kirchenleitung und die Frau Präses der Synode dazu äußern. Nicht zuletzt in Kenntnis des katholischem Kirchenrechts bin ich der Ansicht, dass ein treffsicherer Intellektueller wie B16 sich gar nicht anders hätte äußern können. Und unsere Liebe zum Herrn und unserem Dienst im Namen des Herrn negierte er nicht.

Aber: Er wird sich in Thüringen bei seinem Besuch dieses Jahr auch zu diesem Punkt äußern. Von einem Mann, der drei herausragende Enzykliken zu GLaube, Liebe und Hoffnung (die Sie gelesen haben?) schrieb, wird niemanden enttäuschen bzw. lediglich die Aufwiegler und Pöstchenverteidiger. Er ist nicht "Everybodys Darling", und das ist gut so. Nicht nur weil er sonst nach Strauß auch "Everbodys A...." wäre, nein, auch weil man ihn als grundsatzfest greifen, sich an ihm reiben kann.

Und deshlab das Lächeln, sagt er, dass die ev-luth Amtskirche in Deutschland keine "Kirche" nach katholischer Rechtsauffassung sei.

Dass ich nun wiederum nicht umherlaufe und Menschen (Sind Sie Katholik?) wie Ihnen den Hintern küsse, ist ein anderes Kapitel, aber ein sehr zentrales.
Zudem ist die Aussage, dass kein Katholik in "Demokratien ... an Rechten beschnitten" wird, falsch, wie der Beitrag ja klar belegt. Denn noch gilt das Gesetzt über die Thronfolge, egal was diskutiert wird.

Nun ja, ich formuliere um: Es ist egal, was ein Brite glaubt, er kann Premierminister werden. Um als "Jedermann" auf den Thron zu kommen, müssten die beiden Parlamente umfangreiche Gesetzesänderungen beschließen, die aber dann auch nicht nur die Glaubensfrage beträfe.
Und das das ganze eben nicht einfach so geht, hat man an Charles gesehen. Der konnte seine Camilla auch nicht kirchlich heiraten, da wurde auch nicht einfach mal ne Anpassung vorgenommen.

Ihre Meinung in Ehren, aber Recht ist Recht, ganz gleich, was wir beide nun darüber "meinen". Das britische Recht: Das Oberhaupt, pflichtberaten durch den Erzbischof von Canterburry, kann sehr wohl eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Wie dies auch schon der Papst für Katholiken bzgl. Scheidungen und Wiederheiraten tat durch Eheannulierungen (Bsp.: Caroline von Hannover). Für diese Ausnahmegenehmigung sah Queen Elizabeth II. aber offensichtlich keinen Grund, wie der Papst sehr häufig auch keinen sieht. Dazu: Ein Brite kann in der Kirche rechtskräftig heiraten, muß aber nicht: er kann dies aber auch auf einem britischem Schiff, ganz allgemein im Ausland oder eben vor einem britischen Standesamt.

Noch dazu: Es gab keinen politischen bzw. theologischen Willen dieses Gesetz zu ändern. Und den gibt es bis heute nicht, weshalb es eben Bestand hat. Daraus zu schließen, dass eine Gesetzesänderung "nicht so einfach" wäre, ist, mit Verlaub, eine ziemlich dünne "Argumentationsdecke".
Warum? Weil der kleinste gemeinsame Nenner auf den sich alle potestantisch-reformierten-lutherischen Kirche einigen können (und auf viel mehr nicht) ist,dass sie eben nicht-katholisch sind

Präses Schneider ist schon ein nicht unwichtiger Denker in der ev-luth Kirche Deutschlands, ohne Frage. Aber es ist seine Ansicht und ich habe die meine. So ist das in dieser Kirche und so bleibt das auch.

Wenn Sie den kleinsten gemeinsamen Nenner der protestantischen Kirche als "anti-katholisch" definieren, dann ist das, einfach ausgedrückt, falsch.

Verfasst von CR am 4. Mai 2011 - 17:52.
Kommentar auf: @ CR

Danke für

diese herrliche Zurechtweisung und ausführliche Argumentation. Warum haben Sie...

diese herrliche Zurechtweisung und ausführliche Argumentation. Warum haben Sie diese nicht gleich so gebracht? Warum haben Sie erst einige Fakten aus dem Zusammenhang gerissen und dann wieder zusammengefügt?

Die Norwege kamen aber wie aus dem Nichts. Ich gehe davon aus, dass ist ein Gebiet in dem Sie sich noch besser auskennen als auf allen anderen Gebieten, weshalb Ihnen sofort dieses Beispiel einfiel. Vielleicht liegt mir das lospoltern so im Blut wie vielen Protestanten das Sich-Rechtfertigen. Doch hatte es auf mich unbedarften und Ihnen sicher geistig unterlegenen User den Anschein, als würde dieses eine Beispiel der katholikenfressenden Norweger schon alle anderen Gegenbeispiele relativieren wollen.

Danke auch dafür, dass Sie es nicht unterlassen, mich abzuqualifizieren. Da fühle ich mich gleich noch besser. Dass ich der Meinung bin, es ist eine Diskriminierung, dass man im Vereinigten Königreich als Katholik nicht König wird, würde ich mir auch durch einen Arschkuss ihrerseits nicht nehmen lassen.

Das ist ja das schöne an der evangelischen Gemeinschaft. Ihnen kann so schön alles egal sein, jeder zimmert sich so sein Häuschen zusammen und es wird nur das genommen was man gerne haben will. Zumindest scheint es so bei Ihnen zu sein, was das "Führungspersonal" angeht.

Ich habe nie behauptet, der Prinz of Wales hätte Camilla nicht rechtskräftig geheiratet. Nur durfte er es eben nicht in der Kirche tun. Was ich, wie ich betonen möchte, für sehr richtig halte. Dennoch hieß es damals, dass zwar eine Mehrheit der Briten gegen eine neue Prinzessin von Wales, aber doch für eine kirchliche Trauung seien. Aber es sind eben nicht die Umfragen die entscheiden, sondern das Gesetz.

An diesem Punkt scheine ich mich nicht klar genug ausgedrückt zu haben, da sie mir zu widersprechen suchen an Stellen, an denen es nicht nötig wäre. Recht ist Recht, keine Frage. Doch würde ein europäisches Antidiskriminierungsgesetz diese Thronregelung nicht aufheben?

Was für ein Mensch bin ich denn, dass Sie mir nicht den Hintern küssen wollen? Ihre Frage "Sind Sie Katholik?" könnte ich fast schon rassistisch nenne, aber ein Schelm der Böses dabei denkt.

Was ist dann der kleinste gemeinsame Nenner aller protestantisch-reformierten-lutheranischen Gemeinschaften? Außer dass sie eben nicht römisch-katholisch sind?

Gerade weil Sie sich eine andere Meinung als Herr Schneider zu eigen machen, kann es doch eigentlich gar keine anderen Gemeinsamkeiten geben, die nicht auf Schnittmenge mit der r.-k. Kirche wären.

Interpunktions und Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, dafür reicht mein polternder Horizont leider nicht aus.

Verfasst von Rompustor am 7. Mai 2011 - 16:40.
Kommentar auf: Danke für

@CR

Vielleicht liegt mir das lospoltern so im Blut wie vielen Protestanten das Sich...

Vielleicht liegt mir das lospoltern so im Blut wie vielen Protestanten das Sich-Rechtfertigen.

Das Lospoltern ist okay, Ihre doch recht empfindliche Gegenreaktion auf eine Reaktion passt aber dann leider nicht. Ich meine, entweder Sie "poltern" und sind dann auch für das Echo empfänglich, oder eben Sie verzichten auf das Poltern, dann würde ich Ihnen auch wesentlich empathischer antworten.

Diese Reaktion:

Doch hatte es auf mich unbedarften und Ihnen sicher geistig unterlegenen User den Anschein, als würde dieses eine Beispiel der katholikenfressenden Norweger schon alle anderen Gegenbeispiele relativieren wollen.

zeigt es doch ganz gut.

Geistige Unterlegenheit attestierte ich Ihnen nicht und es wäre auch egal. Deshalb wollte ich ja dennoch Ihre Meinung lesen, sonst reagierte ich ja gar nicht. Ich bin aber wenig amusiert darüber, dass Sie ganz ordentlich austeilen, aber dann bei Einstecken etwas schwächeln. Ich hoffe, dies Ihnen so offen und "polternd" mitteilen zu dürfen.

Danke auch dafür, dass Sie es nicht unterlassen, mich abzuqualifizieren. Da fühle ich mich gleich noch besser.

Ich hab weder Sie noch Ihre Meinung abqualifiziert, lediglich dargestellt wo die Ihrige Meinung im Punkt Wahrheit ihre Grenze findet. Etwas, was Sie auch tun, etwas, was normal in einem "Streit" ist.

Dass ich der Meinung bin, es ist eine Diskriminierung, dass man im Vereinigten Königreich als Katholik nicht König wird, würde ich mir auch durch einen Arschkuss ihrerseits nicht nehmen lassen.

Das ist in Ordnung. Nur bedenken Sie: ich zeigte lediglich eine Gegenmeinung auf. Zur Übernahme dieser forderte ich Sie nicht auf.

Das ist ja das schöne an der evangelischen Gemeinschaft. Ihnen kann so schön alles egal sein, jeder zimmert sich so sein Häuschen zusammen und es wird nur das genommen was man gerne haben will. Zumindest scheint es so bei Ihnen zu sein, was das "Führungspersonal" angeht.

Ich freue mich, hier feststellen zu dürfen, dass Sie zu Ihrer Stärke-dem Austeilen- wieder zurückgefunden haben und doch nicht so geknickt scheinen, wie es die ersten Passagen Ihres Posts anklang.

Ihre Beobachtungen, die Sie hier formulieren, stimmen. Ich empfinde dies aber nicht in jedem Fall als suboptimal. Im übrigen gibt es immer Divergenzen, wenn Menschen denken. Und das müssen sie.

Dennoch hieß es damals, dass zwar eine Mehrheit der Briten gegen eine neue Prinzessin von Wales, aber doch für eine kirchliche Trauung seien. Aber es sind eben nicht die Umfragen die entscheiden, sondern das Gesetz.

Ich halte eine "Umfragedemokratie" und auch einen "Umfragerechtsstaat" aus den unterschiedlichsten Gründen für nicht funktionierend. Ferner haben die Briten in ihrer Geschichte schon sehr deutlich bewisen, dass sie über eine veritable Möglichkeit als Souverän verfügen, um Gesetze zu ändern.

Doch würde ein europäisches Antidiskriminierungsgesetz diese Thronregelung nicht aufheben?

Dazu kann man eine Meinung haben, ganz klar. Ich meine: ja. Aber dies ist irrelevant. Relevant wäre ein Urteil des EUGH. Fakt ist, dass diese Frage auch Staaten außerhalb Europas beträfe, somit die Zuständigkeit erst einmal festgestellt werden müsste. Fakt ist ferner, dass wir beide dieses für einen Anachronismus der Jesus-gebotenen Antidikriminierung halten, folglich diese Regel ablehnen. Fakt ist aber auch, dass es an den Briten und den Commenwealth Staaten ist, diesen Umstand zu ändern.

Btw: Staatsoberhaupt des Vatikans, sähen wir dieses Amt einmal losgelöst von der RKK, könnte auch kein Protestant bzw. ander als RKK-Gläubiger, bzw. subsumiert, werden. Sollten Sie jetzt aber argumentieren wollen: ja, aber der Papst als oberster Glaubenshüter der RKK ist gleichzeitig der heilige Stuhl -der das Oberhaupt des Vatikans ist- und muss das auch bleiben, dann bedienen Sie sich der gleichen Argumente wie die, die sagen, ein Katholik kann nicht oberster Glaubenshüter der Anglikanischen Kirche sein-warum es ein Muslim, Hindu, usw. könnte, ist dabei eine wenig relevante Frage.

Das heißt also: Staatsoberhaupt der Vatikanstadt (Staatsform: eine absolute Wahlmonarchie) kann nur ein Katholik werden. Daraus folgt also, dass in UK kein Katholik Staatsoberhaupt aber Regierungschef werden kann. Im Vatikan weder noch.

Das sei etwas anderes? Sicher, ich würde es nicht einfordern vom Vatikan. Aber in der staatstheoretischen Betrachtung ist es eben das gleiche.

Was für ein Mensch bin ich denn, dass Sie mir nicht den Hintern küssen wollen?

Dieser Satz war in keinem Fall eine Anspielung auf den hygienischen Zustand Ihres Hinterteils und auch keine pauschale Ablehnung diverser sexueller Praktiken. Er war die Benutzung des alten deutschen Sprichwortes, um Ihnen fehlende Zustimmung zu signalisieren.

Ihre Frage "Sind Sie Katholik?" könnte ich fast schon rassistisch nenne, aber ein Schelm der Böses dabei denkt.

Die Frage, ob Sie Katholik sind, scheint Sie geschockt zu haben. Das war nicht meine Absicht.

Was ist dann der kleinste gemeinsame Nenner aller protestantisch-reformierten-lutheranischen Gemeinschaften? Außer dass sie eben nicht römisch-katholisch sind?

Die Liebe und das Bekenntnis zu Gott und seinem Sohn Jesus Christus-was eine ganze Menge ist.

Gerade weil Sie sich eine andere Meinung als Herr Schneider zu eigen machen, kann es doch eigentlich gar keine anderen Gemeinsamkeiten geben, die nicht auf Schnittmenge mit der r.-k. Kirche wären.

Ich schrieb Ihnen, meine ich, sehr deutlich, dass ich die christliche Ökumene als wichtig empfinde und für sie zu arbeiten mich Zeit meines Lebens umtreibt. Dazu gehört auch das Erkennen und Akzeptieren von Gemeinsamkeiten der ev-luth Kirche und der RKK. Mit Gemeinsamkeiten habe ich ferner überhaupt keine Probleme. Mich beschäftigt eher, wie wir das (bisher) Trennende gemeinsam überwinden können und uns beide in dem erzielten Ergebnis wiederfinden können.

Interpunktions und Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen, dafür reicht mein polternder Horizont leider nicht aus.

Sie müssen nicht eingeschnappt sein. Dafür gibt es keinen Grund.

Verfasst von Gast am 29. April 2011 - 9:21.

Bitte richtig recherchieren!

Bitte richtig recherchieren! Meines Wissenen muss das englische Wort "...

Bitte richtig recherchieren! Meines Wissenen muss das englische Wort "confirmation" mit Firmung übersetzt werden. Diese Frimung wird in der Regel von einem anglikanischen, oder in dt. auch dem altkatholischen Bischof gespendet.

Des weiteren ist in anglikanischen Gemeinden die Zulassung zur Kommunion unabhängig von der Firmung. Es werden Kurse zur Vorbereitung auf die Erstkommunion angeboten, bspw. in der Stuttgarter Gemeinde.

Verfasst von ralpe (cm) am 29. April 2011 - 19:36.

Korrekte Übersetzung?

Nur eine kurze Anmerkung zur Übersetzung: Englisch "confirmation...

Nur eine kurze Anmerkung zur Übersetzung: Englisch "confirmation" ist sowohl Konfirmation als auch Firmung, je nach dem, in welcher Konfession es gebraucht wird. Da sich aber die Anglikaner trotz einiger Besonderheiten zur protestantischen Konfessionsfamilie zählen (im Throneid steht der Begriff "Protestant Reformed Religion") ist hier die Übersetzung Konfirmation korrekt.

Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die Konfirmation ist in der Regel die Voraussetzung für die Teilnahme an der Eucharistie (Eucharist): http://www.churchofengland.org/weddings-baptisms-f...

Als letztes kurz zum Titel: Das ist auf jeden Fall keine Schadenfreude, dazu bin ich viel zu ökumenisch eingestellt. Sondern eher ist es mit einem Schuss Ironie zu verstehen: Der bzw. die Ehepartnerin des zukünftigen weltlichen Oberhauptes der Church of England kann jede Religion haben (oder ggfs. gar keine Religion), nur nicht katholisch darf er oder sie nicht sein - das ist nur schwer zu verstehen.

Verfasst von CR am 29. April 2011 - 21:41.
Kommentar auf: Korrekte Übersetzung?

Dann..

wäre ein Titel wie... "Alles, nur nicht katholisch" für meinen Geschmack...

wäre ein Titel wie...

"Alles, nur nicht katholisch" für meinen Geschmack weniger missverständlich in Hinblick auf Ironie.

Und dann ihren letzten Satz aus dem Kommentar als ersten im Artikel, dann kommts gleich ganz anders rüber

Verfasst von CR am 28. April 2011 - 21:42.

Aus Liebe

...hätte William seine Kate hoffentlich trotzdem geheiratet, schließlich gibts...

...hätte William seine Kate hoffentlich trotzdem geheiratet, schließlich gibts genug andere für den Job.

Für mich klingt schon die Überschrift ziemlich schadenfroh....

Verfasst von Der beherzte Protestant am 2. November 2011 - 21:11.
Kommentar auf: Schadenfroh? Is es wohl

1 Milliarde röm. Katholiken und 1 Milliarde Hindus

Und eine Milliarde Hindus können nichts daran ändern, dass die Götzerei falsch...

Und eine Milliarde Hindus können nichts daran ändern, dass die Götzerei falsch ist.
Falsch ist falsch und wahr ist wahr. Egal wie alt die Lüge auch sein mag, oder wieviele der Lüge auch anhängen, das alles ändert nichts an der Wahrheit.

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