Studie: Pflegebranche ist Job-Motor

Mobiler Pflegedienst

Der mobile Pflegedienst betreut Menschen in ihrem eigenen Haushalt. Die Zahl der Mitarbeiter in der Pflegebranche ist in den letzten Jahren gestiegen. Foto: Andre Zelck / laif.

Gesundheitsmarkt - Gesundheit ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die Pflegebranche stellt im Schnitt sechs Mal mehr Mitarbeiter ein als die Gesamtwirtschaft, so das Ergebnis einer neuen Studie.

Seit Einführung der Pflegeversicherung ist die Zahl der Beschäftigten im Pflegebereich um 50 Prozent gestiegen. Zwischen 1996 und 2008 wuchs die Beschäftigtenzahl jährlich um durchschnittlich 3,7 Prozent auf 1,12 Millionen, berichtet die "Frankfurter Rundschau" (Montag). Sie beruft sich auf eine Studie des Wifor-Instituts der TU Darmstadt. "Die Branche stellt durchschnittlich sechs Mal mehr Erwerbstätige ein als die Gesamtwirtschaft", sagte Studienautor Dennis Ostwald der Zeitung.

Seit April 1995 haben Pflegebedürftige, die zuhause leben, Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Für Pflegebedürftige in Heimen gibt es diese Leistungen seit Juli 1996. Die damit verbundenen Zahlungen sorgten auch für den Aufbau von zusätzlichen Pflegediensten und -einrichtungen.

Das Wifor-Institut zog für seine Berechnungen aber nicht nur die Alten- und die Krankenpflege heran. Eingerechnet wurden zum Beispiel auch Heime für werdende Mütter, Einrichtungen zur Eingliederung und Pflege Behinderter und Wohnheime für Behinderte.

dpa

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd><p><embed><param><object>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Du kannst andere Kommentare mit [quote]-Tags zitieren.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen